The Table – eine neue food Zeitschrift?

Im Untertitel – Kevin Fehling.
The_Table_Titel
Also ist damit schon fast alles gesagt, und doch wieder fast nichts.

Ein neues Foodmagazin ist das sicher nicht. Im Editorial von Kevin Fehling, welches mit „Willkommen“ betitelt wird, wird das eigene einzigartige Konzept des The Table in Hamburg herausgestellt. Er möchte Einblicke in kulinarische Künste schaffen, über Wein und Whisky schreiben und schreiben lassen, und Ausflüge in die Themen Kunst, Mode und andere Genussthemen anschneiden.
Was auffällt, und somit erst einmal nicht als Food Magazin daherkommt, ist das jegliche Fehlen von Kochrezepten. Es werden Abbildungen gezeigt von zubereiteten Gerichten aus dem The Table, Interviews geführt mit dem Koch und dem Sommelier des Lokals und ein Bericht zum Mitarbeiter Essen gegeben. Allerdings, und jetzt zur Ausstattung der Zeitschrift, habe ich hier meine Zweifel, ob die Ausstattung zum Konzept des The Table wirklich paßt. Das etwas gelblich-graue Naturpapier läßt fast alle Fotos recht blaß aussehen, und die Klebebindung bei einem Seitenumfang von 100 Seiten ist so hart, das sich die Seiten nicht wirklich flach öffnen lassen und die Seiten genießen. Auf einer Doppelseite werden Kunst- Architektur- und Kochbücher besprochen. Advertorial auf einer Seite zu einer Biermarke – na ja, wenn’s sein muß. Werbung auch auf einigen Seiten, aber sonst läßt sich so etwas ja nicht finanzieren. Also mein erster Eindruck ist, das hier primär Stimmung und Emotionen geweckt werden sollen, insbesondere für das wie im Titel benannte Lokal The Table. Zwei Kollegen von Kevin Fehling werden auch noch portraitiert, bzw. kurz besprochen: Hendrik Otto vom Adlons Eßzimmer und Matthias Diether vom First Floor Palace Hotel, beide in Berlin. Ärgerlich zum Schluß allerdings die Bildunterschriften, denn die sind in Versalen und dann auch noch kursiv gesetzt, und besonders unleserlich, wenn die Zeilen mitten im Foto stehen.


 

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