Besuch im „the spice bazaar“ in München

Nach wirklich längerer Zeit und einer fast unglaublich langen Pause hatten sich 5 Freunde mal wieder zu einem Besuch im „the spice bazaar“ in München, gleich hinter der Oper, verabredet. Keiner von uns war in den letzten 2 Jahren dort gewesen, hatten aber eine Empfehlung von einem der Kollegen, welcher uns die Lokalität als wohl recht authentischen Platz für asiatisch, indonesisches Essen anpries. Wir hatten für abends reserviert und wurden gleich zum Termin auf 19:30 Uhr verlegt, da der Reservations-Service so ehrlich war, das erst ab diesem Zeitpunkt ausreichend Service und auch dann die entsprechende Kapazität in der Küche vorhanden sein sollte. Gleich vorneweg kann gesagt werden, das die Speisen mit nicht wirklich langer Wartezeit an den Tisch kamen. Das Lokal erstreckt sich in einem relativ neuen Bau hinter der Oper auf einen Seitenflügel, wo es aber dann auch über eine kleine Wendeltreppe auf den Balkon geht, wo kaum weniger Tische stehen als im Erdgeschoss. Anmerkung: Im Sommer gibt es auch wunderbare Plätze im Freien, welches sich im quasi Innenhof des Gebäudes befindet und recht ruhig ist.

Wir bestellten uns also dann jeweils eine Vorspeise und ein Hauptgericht welches bei mir folgendermaßen ausfiel:

Vorspeise: Ein Buntbarsch Ceviche, welches mit Gurken, Ingwer und diversen. weiteren Kleinigkeiten an Salatblättern und Radieschen auf den Teller kamen. Die eingesetzte Limette und sonstige Säuren waren fein dosiert, wobei für meine Begriffe der Fisch in etwas zu großen Stücken auf den Teller kamen.

Dann folgte das Hauptgericht, welches bei mir auf ein „Curved crispy beef“ gefallen war, welches sich als eine gepöckelte Rinderschulter herausstellte, welche in einem dicken Mantel aus vermutlich Mehl mit viel Sesam eingepackt war und darin dann gewärmt, bzw. frittiert worden war. Der Ceviche Teller war schon üppig gefüllt, was beim Rind noch übertroffen wurde. Alle Freunde am Tisch meinten dann übereinstimmend, das die Portionen auf den Tellern schlicht zu groß ausgefallen waren. Gut gemeint, aber für heutige Essens-Portionen schlicht und einfach zu viel.

Die Mayonnaise dazu auch recht fein und brachte ein wenig Frische zum Fleisch. Eine Beilage hatte ich mir zum Glück verkniffen.

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