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Dubai der fünfte Tag mit Coffee Museum und lunch bei Mme. Le Pic

Das Lokal von A. S. Pic lag in Fußweite von meinem Hotel und so hatte ich zwei Tage vorher mir einen Platz zum Lunch reserviert im Gebäude The Link. The Link ist ein doppeltes Hochhaus mit einem auf ca. 25. Stock quer eingebauten Verbindungsteil, welches ausschließlich Lokale beherbergt. Auf der einen Seite eine Abteilung von Nobu und auf der anderen Seite das Lokal von A.S. Pic mit einem grandiosen Ausblick auf die Stadt.

Im Gebäude unten angekommen wird man von einer großzügigewn Lobby empfangen die sich in mehrere Gänge und Abteile aufteilt wo sich die Aufzüge entsprechend in die oberen Etagen und zu besagtem The Link befinden. Von außen betrachtet sieht die ganze Sache so aus:

Und das Lokal von A.S. Pic liegt in dem Querbau ganz auf der rechten Seite, wie gesagt mit Blick auf die Stadt, Foto folgt später. Dieser Querriegel liegt auf einer Höhe von ca. 25 ter Etage und hat selber 3-4 Etagen, die zum Teil offen gestaltet sind, so das die Raumhöhen fast den gesamten Riegel umfassen. Nun zum Lokal von A.S. Pic. In dieser Location mit 1* Michelin bestückt und 3 Gault Millau Hauben.

Ich wurde sehr freundlich empfangen und bekomme einen Tisch fast mittig im Lokal, aber mit einer guten Aussicht auf die Stadt. Es wird ein Apero angeboten, wo ich mich für ein Gläschen Billecard-Salmon entscheide. Und unbekannterweise ist das auch noch eine Spezialabfüllung für das Haus von A.S. Pic.

Der Blick in die Küche ist hier auch von fast allen Plätzen ausgezeichnet, so kann man während der kurzen Wartezeit auf einen nächsten Gang das Treiben dort oder auch das Anrichten der Speisen beobachten.

Für mein 3-Gänge Menü entscheide ich mich zunächst für einen Wein aus Spanien, den ich auch schon in den letzten Jahren besucht hatte, aber dort kaum diesen weißen Tropfen verkostet hatte. Remirez de Ganuza aus weißer Traube paßte sehr gut zu den kräftigen Gerichten, dem Octopus etc.

Ein Reserva von ausgezeichneter Feinheit am Gaumen und der Jahrgang 2019 entsprechend fein in seiner Komplexität. Diese Reserva beinhaltet folgende Trauben: Viura, Malvasia, Garnacha Blanco und in kleinen Mengen weitere weiße Trauben. 8 Monate auf der Hefe vergoren und erstmals vermarktet in 2009.

Dann folgt der erste Gang mit Namen Confit Beetroot mit Java Pfeffer und Kaffee Espuma.

Elegant und fein am Gaumen mit leichten Spitzen des Java Pfeffers. Toller Einstieg.

Dann folgt ein Gang mit Oktopus der ganz besonders fein gelungen war. Ein paar kleine Beilage mit u. A. Zucchini und diverse kleine Beigaben brachten den Oktopus richtig zur Geltung.

Dann bestellte ich noch ein weiteres Glas Weißwein, welches aus Südafrika stammte, besser gesagt aus Stellenbosch mit dem Namen Die Kluisenaar, The Grangesmith, welches zur Simington Familie gehört.

Großartiger Tropfen mit einer typischen Note der „Neuen Welt“ was aber durchaus zum Menü passte. Zwischendrin wurde noch ein frisch gebackenes Brot serviert mit einer gesalzenen Butter die wohl zu den meisten Gerichten, aber auch zum Wein passen.

Dann ging es zum Dessert der den Titel Winter mandarin trug.

In der Beschreibung ist zu lesen das dieser Dessert mit Vanille daherkommt, Arabischer Kaffee, gerösteten Mandeln und einem Safran Schaum. Sehr fein, insbesondere die „Mandarine“ in der Mitte mit einer eleganten feinen Säure.

Dann schweift in so einem Lokal natürlich der Blick rundherum, und da ich fast der einzigste Gast an diesem Mittag war konnte ich auch entsprechende Fotos machen.

Seitlich links sind die enorm großen Verstrebungen zu sehen, die dann ja wohl auch zur Grundkonstriktion dieses The Link gehören. Aber auch der Blick nach Draußen entsprechend interessant, da wir uns auf der Höhe von Stock 25 befanden.

In der linke Raute ganz links ist der höchste Turm von Dubai im Dunst zu sehen, der Burj Kalifa.


Am Nachmittag ging es dann noch zu einem Kaffee Museum in einer Gegend der Stadt Dubai, wo noch einige alte Lehmbauten stehen die dann wohl in den letzten jahren wieder hergerichtet wurden und mit Beleuchtung versehen, so das man hier wohl auch bei Nacht sich aufhalten kann. Das Kaffee Museum war in einer dieser Lehmbauten untergebracht und machte auf den ersten Blick nicht den Eindruck eines Museums.

Und auch die Beschriftung an einer der Hauswände hatte schon einen Buchstaben verloren. In den zweistögigen Räumlichkeiten konnte man dann allerlei Objekte zur Kaffee Verarbeitung ansehen und bekam auch zum Eintrittsgeld einen Schluck eines besonderen Tees zu verkosten.

Ein ziemliches Sammelsurium und diverse Objekte die vielleicht nicht gerade in so ein Museum reinpassen. Hier aber noch ein Teil aus Deutschland, welches sich von einem ehemaligen Bewohner übriggeblieben ist, oder aus Deutschland importiert wurde.

Vielleicht sollte man dazu wissen, das die Städte an der Küste meist die großen Händler beherbergte und dort dann auch der Kaffee frisch geröstet wurde. Hier aus Bremen.

Jetzt noch 2 Eindrücke aus der Umgebung des Kaffee Museums wo sich die Lehmhäuser um enge Gassen gruppierten.

Solche Türmchen wie auf dem Foto hier zu sehen dienten ja nicht nur für Tauben als Ruhestätte, sondern insbesondere in den heißen Regionen der arabischen Welt als sogenannte Kühltürme die durch die Luftzirkulation das Klima in den Räumlichkeiten einigermaßen erträglich hielt. Wird heute in der Architektur wieder aufgegriffen, war aber Jahrhunderte lang in Vergessenheit geraten.

Dubai der zweite Tag mit hohen Aussichten vom The Link

An diesem zweiten Tag in Dubai hatte ich bereits aus München ein Lokal reserviert, für den Abend, wo ich fälschlicherweise davon ausgegangen war das es das Restaurant von Anne Sophie Pic sei. Das Lokal namens Aelia gehörte allerdings zum Hotelkomplex The Link welcher von meinem Hotel am WTC, das Novotel, zu Fuß in 15 Minuten zu erreichen war. The Link ist ein doppelt nebeneinander gebautes Hochhaus mit ca. 200 Meter Höhe, wo zwischen den Häusern eine Stahlkonstruktion gehängt ist, die mehrere Restaurants beherbergt. Hier schon einmal der Blick auf The Link tagsüber, aber auch bei Nacht.

Dieser zwischen den Häusern eingehängte Zwischensteg auf ca. der 25ten Etage ist ausschließlich mit Restaurants und Lokalitäten bestückt, wo das Aelia eines der zum Hotel gehörende ist. Weiterhin ist auch Nobu mit einem Lokal, ganz links im The Link und ganz recht A.S. Pic mit Ihrem 1* Lokal vertreten, welches ich ein paar Tage später zu einem Lunch besucht hatte. Zum Essen im Aelia ist nicht viel zu berichten, aber die Location in so einer Höhe, aber auch das Interior ist schon recht späktakulär. Hier ein Blick von meinem Platz aus hinunter auf eine Straßenszene die im Laufe des Abends immer noch sehr belebt war.

Dieses Lokal Aelia ist mit vielleicht ca. 120 Plätzen relativ groß und auf einer der obersten Etagen des The Link befindlich. Besuch an diesem Abend relativ schwach, was mich aber nicht weiter störte. Hier ein Blick auf das Interior.

Dezent eingerichtet mit meist dunklen Farben, aber die Tische trotzdem gut ausgeleuchtet. Blick in eine der Küchen, die aber recht weit weg war von meinem Platz. Der Service recht freundlich und immer zur Stelle wenn es etwas zu fragen oder zu bestellen gab. Insgesamt also eine wohltuend leise und feine Atmosphäre. Hier noch ein Blick in die unteren Etagen des The Link, denn das Aelia zog sich nur über ca. 1/4 der Länge der Konstruktion auf der oberen Etage hin.