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Udon-Nudelsuppe mit Tofu und Spinat

Dieses Rezept habe ich mal wieder us dem Buch von Claudia Zaltenbach, hier aus dem Tofu Buch, wo sich das Rezept auf der Seite 46-47 befindet. So ein Gericht, besser gesagt eine sehr typische asiatische Suppe mit den dicken Weizennuden, welche in Japan mit Udon bezeichnet werde, ist eine Sache, die man sich eigentlich das ganze Jahr zubereiten kann. Die Udon-Nudeln erhalte ich in meinem Japan-shop und die allermeisten weiteren Zutaten auf dem Markt oder auch im Asia oder Japan-Shop. Insgesamt ist so eine Udon-Nudelsuppe immer ein einfach herzustellendes Gericht, welches auch relativ schnell geht, und hier aber eine Tofu Variante als Zugabe beinhaltet, welche ausgezeichnet zu der leichten Konsistenz der Suppe paßt. Ein mittelster bis fester Top wir für 10 Minuten zwischen Küchentüchern so ausgepreßt, das die meiste Flüssigkeit entweicht. Dann werden die Tofu-Stückchen aufgeschnitten und mit dem Tamari-Limetten Gemisch mit etwas Sesam bestückt, welches dann für ca. 15 Minuten auf einem Backblech mit Backpapier in den Ofen kommt. Das ergibt eine wunderbare Ergänzung zu der kräftigen Suppe, die dann mit etwas Spinat genossen werden kann. Hier die Variante wie sie angerichtet bei mir aussieht.

Kleine Ergänzung, auch zu den Bildern. Hier wird sich mancher fragen und vielleicht auch wundern, warum gerade eine Nudelsuppe hier mit Stäbchen serviert wird. Auch ich habe das bei meinen diversen Besuchen in Asien immer so erlebt, das die besten Suppen, auch auf der Straße immer mit Stäbchen serviert wurden, und was am Schluß im Suppenteller an Flüssigkeit übrigbleibt wird einfach aus der Schale getrunken und wichtig, in Japan ganz besonders laut geschlürft, denn das Schlürfen mit dem Einziehen von Luft durch den Mund erhöht enorm die Geschmacksnoten einer solchen Suppe.

Grüne Gazpacho mit Seidentofu, Cashews und Avocado

Hier einmal wieder ein Rezept aus dem Tofu Buch von Claudia Zaltenbach. Das Rezept findet Ihr im Buch auf Seite 77 und ich will hier mehr die Feinheiten beschreiben, wie ds Gericht bei mir entstanden ist. Den Seidenstoff besorge ich mir am Besten im Japanladen, sowie ebenso die Hijiki Algen, welche in getrockneter Form erhältlich sind. Alle weiteren Zutaten sind auf dem Markt zu bekommen, und das Rezept ist insgesamt leicht herzustellen und kann aufgrund des kalt servierten Zustandes natürlich auch einige Zeit vor dem Essen zubereitet werden. So ein Gericht eignet sich einerseits sehr schön als mittelgroßes Zwischengericht, oder auch in kleinerer Form als Vorspeise in Form einer kleinen Suppe. Serviert sieht das bei mir dann so aus:

Bon appetit!

Tomaten-Pfirsich-Salat mit Lachs und Estragon-Tofu-Crème

Ich habe mal wieder ein Rezept aus dem Tofu Buch von Claudia Zaltenbach abgewandelt und dieses dann hier mit einem schönen Stück Lachs ergänzt, welches ganz besonders gut mit der Estragon-Tofu-Crème harmonierte. Das Rezept für den Salat und die Estragon Sauce findet Ihr im Tofu Buch auf Seite 87, und den Lachs habe ich natürlich im Poseidon am Viktualienmarkt mir besorgt, wobei ich diesmal die Haut dorngelassen habe, denn auf dieser Seite wollte ich das Stück Lachs anbraten und dann im Backofen entsprechend nachdünsten. Den Salat also entsprechend dem Rezept zubereiten, was relativ einfach und schnell geht. Ebenso die Estragon-Tofu-Crème und dann den Lachs so aus dem Kühlschrank nehmen, das der Fisch sich leicht erwärmen kann. Das Stück gut abtrocknen und von allen Seiten leicht salzen und Pfeffern. Bei Fisch nehme ich gerne weißen Pfeffer, der sich zu den Produkten etwas leichter und besser anpassen kann. Der Salat kann also zubereitet und angerichtet werden, da dieser ja kalt auf den Teller kommt. Den Lachs in einer Pfanne auf der Hautseite für 2-3 Minuten anbraten kurz drehen und ebenso für ca. 2 Minuten braten, und vor dem Nachdünsten im Backofen wieder auf die Hautseite drehen und bei ca. 100°C für 4-5 Minuten so Nachdünsten, das der innere Teil des Lachsstückes noch gut glasig ist. Beim Anrichten kann dann kräftig mit der Estragon-Tofu-Crème auf dem Lachs etwas verteilt werden, da hier die warme und würzige Note mit dem frischen Crème sehr gut harmonieren.

Vegetarischer Teller mit Tofu, Apfel, Urmohrrübe, Kirschtomaten und Parmesanchips

Auch aus vielerlei Resten welche so im Laufe der Woche sich im Kühlschrank, auf dem Obstteller oder im kühlen Keller sich auftun, kann sich ein kompletter Teller für ein Abendessen zustande kommen.
Tofu in einer Eisenpfanne separat angebraten und vorher leicht mariniert.
Apfel in kleine Würfel geschnitten,
1 Urmohrrübe gut gewaschen in dünne Scheiben geschnitten,
Ein paar Champignons oder andere Pilze aufgeschnitten,
einige Kirschtomaten halbieren oder vierteln,
den Parmesan reiben und auf einem leicht gefetteten Blech im Ofen zu einem Chip grillen, wobei ich hier einmal 2 Pfeffersorten diazugemischt habe um die Kombination ausprobieren. Parmesan ist eben so kräftig das er locker mit einem kräftigen Pfeffer standhalten kann, und dadurch noch eine weitere Geschmacksnuance hinzukommt. Mis en place fertiggestellt nehme ich 2 Pfannen, eine für den Tofu und die zweite fürs die weiteren Zutaten und brate beides soweit das ich 5-6 Minuten vor Ende die Parmesan Chips im Ofen bereiten kann. Die Chips muß man allerdings etwas erkalten lassen, sonst bekommt man sie noch nicht vom Blech runter. Ganz zum Schluß, wenn die Urmohrrübe mit dem Apfel und den Pilzen fast schon fertig sind gebe ich die Kirschtomaten hinzu und richte dann einige Minuten später an.