Thunfischtartar mit Steinpilzen, Rettich und Kapern

Abgewandelt nach einem Rezept von D. Humm aus dem NOMAD Kochbuch habe ich mir mal wieder ein Thunfisch Tartar zubereitet, welches nicht ganz klassisch, aber trotzdem sehr schmackhaft daherkommt. Für 2 Personen benötige so folgende Zutaten:

150-200 gr. Thunfisch bester Qualität
1/2 Apfel der Sorte Granny Smith oder eine kleine Birne
ein kleines Stück von ca. 50 gr. weißer Rettich
10 gr. Kapern
12 gr. Zitronensaft
abgeriebene Schale einer halben Zitrone
etwas Salz und etwas frisch gemahlener weißer Pfeffer
Brunnenkresse oder einen kleinen Wildsalat
einige kleine Steinpilze
Olivenöl
Da dies eine sehr vereinfachte Version des Rezeptes ist, habe ich mich primär auf die Zubereitung des Tartar fokussiert und die weiteren Zutaten wie die Kirschtomaten und die Steinpilze entsprechend dazukomponiert. Der Gag aber an der Zubereitung ist die Zubereitung nicht nur als rohes Tatar, sonder das die Mischung kurz in der Pfanne angebraten wird. Ich schneide also den Thunfisch, sowie den Apfel (Birne) in ca. 3mm kleine Stücke auf,  und mische diese dann in einer Schüssel mit den Gewürzen, dem Zitronensaft und den klein geschnittenen Kapern. Diese Mischung setze ich in einen Edelstahlring, welcher dann für ca. 2-3 Minuten in einer mit Olivenöl erhitzten Pfanne kurz gebraten wird. Zum Zubereiten kann ich vor dem Füllen des Rings ein Stück Backpapier daruntersetzen, welches ich kurz vor dem Braten in der Pfanne dann herausziehen kann. Nach dem Anbraten nehme ich eine flache Palette und kann so dann das Tatar mit dem Ring aus der Pfanne auf dem Teller platzieren. Parallel habe ich diesmal ein paar kleine Steinpilze in einer weiteren Pfanne in etwas Butter angeschwitzt, welche ich zu dem Tatar dazu serviere. Die Brunnenkresse oder ein wenig Wildkräutersalat dazu gelegt runden das Gericht ab. Alles zusammen kommt dann so auf den Teller von Hering der Serie Ocean:

Insbesondere durch die Kapern und die abgeriebene Zitronenschale und den Saft der Zitrone wirkt der Thunfisch recht frisch und entfaltet ausgezeichnet sein typisches Aroma mit seinem leicht tranigen Geschmack.



 

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