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Sprotten-Kräuter-Omelett

Hier ein weiteres Rezept aus dem neuen Kochbuch “Die baltische Küche”. Zunächst vielleicht eine kleine Begriffserklärung, denn zum Beispiel der Begriff Sprotten ist im Baltikum recht gebräuchlich und steht für die ganz kleinen und jungen Heringfische, welche in der Ostsee gefangen werden können. Diese Sprotten bekomme ich hier in einem großen Supermarkt in einer Dose in Öl eingelegt, welche auch schon zur russischen Zeit, aber auch heute noch in Lettland produziert werden. So sieht diese Dose aus, welche ich in dem Rezept für dieses Gericht verwendet habe.

Auf dieser Dose ist dann auch noch zu lesen, das es “Riga Sprotten” sind, was über die Aussage des Inhalts nichts weiter aussagt, nur das diese Sprotten wohl aus der Hauptstadt von Lettland kommen, nämlich Riga, und das Herstellungslabel der EU weist auch das Kürzel für Lettland auf. Jetzt aber zum Rezept der Speise. Im Kochbuch auf Seite 65 zu finden ist es eine schnelle Zubereitung mit den Eiern, der Zwiebel und den Kräutern, welche so in einer Pfanne zusammen eine deftige aber wunderbare Speise bilden, die mit einem gerösteten Brot aus dem Backofen oder einer weiteren Pfanne sehr schmackhaft sein kann. So sieht das dann in der Pfanne aus, die als Ganzes auf den Tisch kommen kann.


Ein schneller und einfacher Teller

Dinkelbrot, vor ein paar Tagen gebacken, 2 Eier fast hart abgekocht, eine Dose Rigaer Sprotten geöffnet, und den Rest des Tobiko Kaviars aus den Kühlschrank geholt, waren schon fast alle Vorbereitungen für dieses schnelle Abendgericht. Die Scheiben Dinkelbrot beträufelte ich mit etwas Olivenöl, schneide die gekochten Eier längs darüber, öffne die Dose Rigaer Sprotten, welche nur in Öl eingelegt sind, und verteile darauf ein wenig von dem orangenen kleinkörnigen Tobiko Kaviar.
Fertig ist das zwar kalte, aber durchaus schmackhafte Gericht aus der kalten Küche. Sicher kann man da noch ein wenig ein Grünzeug darüberstreuen, oder etwas Fleur de Sel und Pfeffer, je nach Geschmack, aber das sind alles individuelle Varianten, die dieses Tellergericht wenig von der wesentlichen Seite der Geschmacksnoten her ändern.
  



 

Schneller Teller mit Austernpilzen und Sprottenbrot

An einem der letzten Abende hatte ich nichts großes zu kochen, sondern holte mir ein paar Austernpilze und kombinierte mir dazu eine Scheibe Mischbrot mit Rigaer Sprotten aus der Dose. Diese Rigaer Sprotten kenne ich schon aus meiner Kindheit, wo meine Eltern seinerzeit in Stuttgart in einem baltischen Laden diese Sprotten entweder geräuchert, oder auch, so wie ich es mir heute zubereitete, mir aus der Dose die in Öl eingelegten Sprotten auf einem frisch gebackenen Brot zubereitete. Die Austernpilze mische ich in der Pfanne mit einer Schalotte und einer kleinen Knoblauchzehe, welche recht schnell in der Pfanne gar werden. Das frische Brot benetze ich ein wenig mit einem aromatischen Olivenöl, und setze die Rigaer Sprotten darauf, welche ja sowieso recht ölig daherkommen und vom Grill kaum angegriffen, noch irgendwie trocken werden können. Im Backofen für ca. 5 – 7 Minuten unter den Grill geschoben, und der Teller ist damit fertiggestellt.