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Buchweizen-Kichererbsen Curry mit Salciccia

Ich wollte eigentlich schon lange einmal wieder ein Gericht mit Buchweizen zubereiten und hatte mir also vorgenommen bei meinem nächsten Einkauf in einem Supermarkt nicht unweit von mir dort nach Buchweizen zu suchen. Und ich wurde tatsächlich fündig, denn ich steuerte relativ zielsicher auf die Regale der „ausländischen“ Zutaten zu, wo unter dem Schild Russland dann tatsächlich ach der Buchweizen zu finden war. Ich erinnerte mich schwach an meine Kinder- und Jugendzeit, wo es zu Hause manchmal auch dieses Pseudogetreide zu essen gab. Buchweizen ist also kein Getreide, sonder der Samen eines Knöterichgewächses, welches in der Form dreieckig aussieht und hell bis dunkelbraun in Tüten verkauft wird. Für dieses Rezept hatte ich mir ausgedacht den Buchweizen mit Kichererbsen zu kombinieren und das Gericht dann fast wie ein Curry zuzubereiten. Die Zutaten für 2 Personen wären:

  • 100 gr. Buchweizen
  • 50 gr. Kichererbsen
  • 1 kleine Zwiebel und eine Knoblauchzehe
  • 1 mittlere Karotte sowie 1/2 rote Paprika
  • 300 ml Wasser
  • 100 gr. Tomaten aus der Dose, oder ein solches Sugo
  • Curry, Chili, Paprika, Oregano, frischer Koriander, schwarzer Kompott-Pfeffer
  • Sesam und Schwarzkümmel
  • 1-2 Salciccia, je nach Hunger und Laune

Die Zubereitung ist nicht wirklich schwierig, denn diese kann folgendermaßen ablaufen: In einem größeren Topf in Olivenöl die Zwiebel und Knoblauch glasig anschwitzen. Dann Karotten und Paprika kleingeschnitten dazugeben und ebenso für ein paar Minuten anschwitzen. Dann den Buchweizen, Wasser, Tomaten, Gewürze, Salz und Pfeffer dazugeben und für 30-35 Minuten leicht köcheln lassen. Wenn die Zubereitung zu trocken wird, noch einen Schluck Wasser oder Weißwein dazugeben. Anschließend die Kichererbsen dazugeben und je nach Geschmack mit etwas Zitronensaft abschmecken. Vor dem Servieren kann man noch ein wenig Crème Fraîche darunterrühren, den Koriander kleinschneiden und ebenso untermischen. Ganz zum Schluß mit dem Sesam und dem Schwarzkümmel dekorieren und die gebratene Salciccia oben aufsetzen.

Kichererbsen-Garnelen-Curry

Zur Abwechslung mal wieder ein Rezept aus einer der vielen Zeitschriften am Markt, wo die viele hunderte Rezepte veröffentlicht werden, die so am Markt zu finden sind. Da ich die Kombination aus Kichererbsen und Garnelen mit den Zuckerschoten ganz interessant fand machte ich mich diesmal an die Vorbereitung, welche nicht besonders aufwändig war, denn im Rezept waren Kichererbsen aus dem Glas bzw. der Dose, welche ich dann auch im Supermarkt bekommen sollte. Alle weiteren Zutaten wie Garnelen, Zuckerschoten und den Koriander konnte ich frisch auf dem Markt bekommen und macht mich damit abends an die Kocherei. Kokosmilch war in diesem Fall die Grundlage für dieses Curry. Insgesamt wurde die Basis für den Curry mit der Kokosmilch aufgekocht und dann durch ein Sieb gegossen. Zum Schluß dann die Garnelen dazu und der gezupfte Koriander dazu. So sieht das dann auf dem Teller aus:

Zum Schluß noch ein paar Tropfen feinen Öls oder Essigs der sich auch noch geschmacklich gut auswirken kann.


Kichererbsensalat mit Bouletten und Sesam

Und auch ein wenig deftig, aber mit dem Kichererbsensalat auch eine Variante, welche zu fast allen Gelegenheiten paßt. Eigentlich bei uns viel zu selten auf dem Tisch oder auch auf den Speisekarten der Lokale taucht diese Variante eines Kichererbsensalates auf, den ich aus dem Olafur Eliasson Buch „The Kitchen“ abgewandelt habe. The Kitchen beinhaltet ausschließlich vegetarische Rezepte, die man aber ohne Probleme auch mal so mit einer Fleischkomponente kombinieren kann. Die Bouletten stelle ich klassischerweise mit gemischtem Hackfleisch aus Kalbs- und Rinderhack her, und füge nach dem Formen der Bouletten die Sesamkörner auf beide Seite hinzu, die dann auch die äußere Hackfleischfläche nicht zu dunkel werden lassen. Den Kichererbsensalt kombiniere ich wie im Rezept vorgeschlagen mit Rosinen, Mandeln, Frühlingszwiebeln, frischem Koriander, Knoblauch und getrockneten Tomaten. Hier läßt sich aber auch die eine oder andere Zutat auch noch weglassen oder hinzufügen. Genug durchgezogen gelassen, wirkt dieser Salat immer noch recht frisch und als feine Ergänzung zu der Fleischkomponente der Hackfleisch Bouletten.
  
Ein wenig frisches Grün darüber und das Mahl ist komplett – FAST! Denn ich habe immer eine passende Flasche Wein im Keller, den ich mir hier aus folgender Sorte ausgewählt habe.
Ein Grüner Veltliner aus dem Jahr 2013 und dem Weingut Nimmervoll, welche sich in Österreich und dort in der Region Wagram befindet. Dieser Grüne Veltliner paßt für meine Begriffe ganz besonders gut zu den Kichererbsen und deren Gewürzkomponenten. Der Grüne Veltliner ist eine der Großen Reserven aus dem Weingut.


 

Lammcarée mit Safran Bulgur und Kichererbsen

Kaum sind die Weihnachtsfeiertage vorbei, kam mir mal wieder eine Idee, was ich mit einem der feinen kulinarischen Geschenke, einer Packung Safran aus dem Iran, so köstliches zubereiten könnte.

Also dachte ich in der Richtung orientalischer Gerichte etwas mit Kichererbsen und Bulgur zuzubereiten. Den Bulgur kann man schön mit dem Safran kombinieren, und die Kichererbsen geben einen schönen  bissigen Kontrast zu dem Bulgurgemisch mit dem Safran ab. Und am Tage zuvor kam mir dann noch die richtige Idee, was ich dazu als Fleisch kombinieren wollte. Lammcarée welches ich nur kurz anbrate und nur mit Salz und Pfeffer würze und im Ofen fertiggare.

Die Zutaten für 3-4 Personen
200 gr. Kichererbsen
200 gr. Bulgur
1/2 gr. Safranfäden
1 Glas (400 ml) Geflügelfond
4 Schalotten
2 Knoblauchsehe
6-8 Lammcarée
ein wenig Petersilie und Korindergrün
je nach Belieben ein grünes Gemüse

Zubereitung:
Es beginnt mit den Kichererbsen, denn die besorge ich getrocknet im Laden und muß sie am Abend vorher, oder ca. 6 Std. vorher in kaltem Wasser einweichen. Dann die Schalotten und Knoblauchzehen klein schneiden und bereitstellen. Die Safranfäden in einer ganz kleinen Sauteuse mit einer kleinen Menge des Geflügelfonds leicht erhitzen und später zum Bulgur hinzufügen. Den Bulgur kalt abwaschen und durch ein Sieb das Wasser abschütten und dann mit dem restlichen Geflügelfond in einer Kasserolle aufsetzen und ca, 7 Minuten durchdünsten. Die Kichererbsen brauchen dafür etwas länger. Bei einer Einweichzeit von ca. 6 Std. brauchen die Kichererbsen noch ca. 30-40 Minuten zum weichkochen, was mit ein wenig Öl, aber sonst auch einfach mit Wasser oder auch ein wenig Weißwein passieren kann. Wenn jetzt also die gesamten Dünstvorgänge am laufen sind, kann man sich dem Lammcarée widmen. Lammcarées also nochmals leicht abwaschen, trockentupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. In einer eisernen Pfanne etwas Olivenöl stark erhitzen und parallel den Backofen auf ca. 150°C aufheizen. Die Lammcarées von beiden Seiten ca. je 3 Minuten stark anbraten, auch ein wenig von den schmalen Seiten, und dann die kleingeschnittenen Schalotten und den Knoblauch in die Pfanne geben, bevor mann das Ganze in den Backofen füür ca. 6 Minuten durchgaren läßt. Das angerichtete Ergebnis sieht dann so aus: