Archiv der Kategorie: Wein

Champagnerreise der erste Tag im Nov. 2021

Wieder einmal nach fast 2 Jahren Abstinenz sollte es bei mir auf eine kleine Weinreise gehen, welche uns in die Champagne führen sollte. Der Veranstalter in diesem Fall war diesmal der Champganerimporteur Champagnerglück, welcher auf dem Programm im Vorfeld so ca. 6-7 Champganerhäuser hatte, wir aber final in den 4 Tagen dann doch bei 8 verschiedenen Champagnerhäuser die diversen Flaschen verkosten durften. Es ging in München mit dem Kleinbus schon sehr früh am Morgen los, was aber den Vorteil hatte, das wir am ersten Nachmittag bereits eine erste Verkostung auf einem der Weingüter in der Champagne genießen durften. Aber bevor wir dort angekommen waren sollte es bereits im Laufe der Reise auf einem der Parkplätze der Autobahn in Richtung Westen einen ersten Schluck dieses so herzhaft genüßlichen Getränkes geben, welches mit dem geschützten Namen „Champgane“ in einer der Weinregionen in Frankreich erzeugt wird.

Unser Reiseleiter Michael schenkt ein, die Jacken mancher Teilnehmer noch dicht verschlossen, da es an diesem Morgen noch kühl feucht und ungemütlich, fast regnerisch war, was aber der Stimmung für die nächsten 4 Tage bei der Aussucht auf 4 Champagnerbeseelte Tage keonen Abbrucht tat.

Am Nachmittag war dann das erste Ziel in der Champagne erreicht, welches den Namen Le Brun de Neuville hatte und ein Champagnergut ist, welches seinerzeit einmal von 10 Winzern aus der Region ganz im Süden der Champagne errichtet worden ist, um gemeinsam Ihre Champagner zu erzeugen und dann auch zu verkaufen.

Hier ein Blick in die Landschaft rund um das Weingut, welches in diesen Herbsttagen schon bereits eine kräftige Braunfärbung der Rebblätter hatte. Wir konnten einen kleinen Rundgang durch die Kellergewölbe machen und verkosteten anschließen einige der guten Tropfen aus der Region, wekche hier im Spden der Champagne primär aus den Trauben des Chardonnay entstehen. Sehr schön war hier auch zu entdecken, das die Leitung des Champagnerhauses wohl auf ein gutes Marketing achten, denn die Verpackungen der besseren Flaschen wurden so gestaltet, das auf den vir Seiten des Kartons die Karte der Champagne in Gold aufgedruckt war, und so nebeneinenader gelegt eine gesamte Karten „Landschaft“ der Champagne vor einem liegt.

Anschließend ging es dann in eine nicht weit weg gelegene Unterkunft, weche von einem Holländer betrieben wird, der dann auch abends für uns kochte und uns mit seiner Küche recht gut überzeugen konnte. Hier ein Bild der Hauptspeise welche aus einem geschmortem Rindfleisch mit Ofenkartoffel, gefüllter Tomate uns einem Fenchel als Beilage ser fein schmeckte.

Hier auch noch ein Bild der Unterkunft von außen, welche sich nach Rücksprache mit dem Betreiber als ehemalige Ziegelei herausstellte. Sehr geräumige Zimmer, gut eingerichtet und auch zum Essen gab es ordentliche Weine. Soweit der erste Tag – was fortzusetzen ist mit dem zweiten Tag, welcher demnächst hier folgt.

Champagner Verkostung mit den Weinakademikern

Endlich sollte es im Spätsommer 2021 einmal wieder soweit sein, das wir mit den Weinakademikern eine Verkostung in kleiner Runde zusammen mit dem Champagner-Importeir Champganerglück beiwohnen konnten. Die Besonderheit bei der Veranstaltung war die Location. Wir trafen uns im 1. AStock des Donisl am Marienplatz, welches eigentlich von seinem Konzept her eine urige Bierkneipe ist, aber durch die erneute Absage des Oktoberfestes in 2021 war es möglich die Räumlichkeiten dort im 1. Stock zu bespielen und einen richtig angenehmen Abend zu haben mit leicht befremdlichen Tönen aus dem Erdgeschoss von urger Blasmusik und sonstigem Biergeschäpper.

Zur Verkostung standen 14 Flaschen an in 5 Flights, welche von den Weinakademikern wie immer sehr professionell geöffnet und eingeschenkt wurden. Hier auch noch zu nennen die diversen Champagnerhäuser aus welchen wir die guten Tropfen verkosten konnten:

  • Deville
  • Bonnaire
  • Waris Hubert
  • John Charles Ricciuti
  • Waris Larmandier
  • Philippe Glavier
  • André Robert
  • Veuve Lanaud
  • Maurice Vesselles
  • Le Brun de Neuville
  • Bremont

Die Auswahl der Champagner hatte die Mit-Veranstalter der Importeure von Champagnerglück ausgesucht, wo bei der Auswahl es sich um gesamt 8 reine Chardonnay Champagner handelte. Also 8 unterschiedliche Blanc de Blanc, wie das so in der Champagnersprache heißt. Pinot M<eunier war nur bei eiiner Flasche zu 90% vertreten und die weiteren 4 Flaschen waren Cuvées aus den klassischen Sortn Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay. 1 reiner Pinot Noir war auch dabei. Zur Einführung wurde einiges zu dem Stil des Importeurs Champagnerglück gesagt, was sich zum Teil auf den Stil der Champganer bezog, aber andererseits auch auf die Einkaufs-Strategie, welche eher auf kleinen Häusern besteht und mehr zugänglichen und Champagners, die einer breiten Öffentlichkeit gut zu munden dürfte. Im Laufe des Abends stellte sich dann auch heraus, das die Herren des Champagerglücks auch Reisen in die Champagne veranstalten, wovon ich in den nächsten Wochen an diesem Platz auch mehr berichten werde, da ich Anfang November mit dem Veranstalter einen 4 Tage Tripp in die Champagne mitmachen werde.Hier zum Schluss auch noch eine kleine Bewertung der diversen Flaschen, welche im Gesamten recht gut mundeten und zum Teil auch großartig in der Präsentation sich zeigten. Mein Favorit war dabei der Champagne von:

  • André Robert, Mesnil le Vigne de Montigny mit 90% Pinot Meunier und 10% Chardonnay bei 3 gr. Restsüße. (17.5 – 18/20)

Hier auch noch ein Foto aller verkosteten Flaschen:

2. Nachtrag zum Besuch im Weingut Karl Haidle

Im Septembeer war ich ja zu Besuch auf dem Weingut Karl Haidle im Remstal, wonach ich am 25.9.21 hier meinen ersten Bericht dazu geschrieben hatte. Zwei Tge später kam dann dei FINE Zeitschrift heraus mit einem großen Bericht zum Weingut Haidle, und in diesen Tagen, Mitte Oktober brachte auch Meiningers Weinwelt einen Bericht über das Weingut Haidle mit Moritz >Haidle auf der Titelseite wo er im stark gebrünten Weinberg zwischen Reben und vielen Gräsern und blühenden Blumen hockt und ein zufriedenes Gesicht macht. Der Bericht von MeiningersWweinwelt ist zu finden in der Nummer 6, Oktober/Novmber 2021 auf Seite 32 bis 38, wo es zwar Wiederholungen aus dem Bericht aus der FINE zu finden gibt, was aber wohl eher aus den Erzählungen des Winzers Moritz Haidle führt, denn er war früher ein „junger Wilder“ auf ganz andere Art und Weise, denn er hat Grafitti gesprüht, liebt Hip Hop und Rap und hat in Stuttgart als Diskjokey Platten aufgelegt. In beiden Artikeln wird gerade nicht nur das Remstal auf gewisse Art und Weise „gehipt“, sonder ganz generell scheint die Region mit seinen Weinen einen großen Auftrieb zu erleben, der bereits vor einigen Jahren mit dem Weingut Aldinger begann, als dort die jüngere Generation die Sachen im Weingut übernahm und einen Preis nach. dem Andern einheimste.

Interessant zu esen in dem Artikel, als Morit Haidle das Weingut vom Vater übernahm baute er die Weinberge stark um und schmiß 14 der bisher angebauten Rebsorten zugunsten von Riesling und Lemberger einfach raus. Also eine starke Konzentration auf einige wenige aber sehr vielversprechende Rebsorten hier im Remstal, was in der Lage Pulvermächer für den Riesling gilt, die unterhalb der Burgruine liegt, und in einem mehr schattigen Seitental für die roten Traubensorten.

Hier nochmals bildlich zu sehen ein Teil der Lage Pulvermächer unterhalb der Burgruine.

Ergänzung zum Weingut Karl Haidle

Kaum hatte ich den Artikel über meinen Besuch beim Weingut Haidle geschrieben, kam am heutigen Montag, dem 27.9.2021 ein Artikel in der neuesten FINE, das Weinmagazin aus dem Tre Torri Verlag heraus. Auf 7 Seiten bekommt man einen Eindruck von der Machart, wie heute mit klassischen aber auch modernen Mitteln und Methoden im Remstal, aber auch anderswo in Württemberg heute Wein erzeugt wird. Der Artikel stammt von der Chefredateurin Nicole Mieding mit Fotos von Rui Camilo. Und auch wenn in dem Artikel nur 4 Weine bei einer Verkostung beschrieben werden, es lohnt sich immer einen Abstecher zu so einer Adresse in Württemberg zu machen.

Dieses Schild paßt wunderbar zum Weingut, aber auch als Mahnung an die weiteren Generationen die guten Flaschen eher einmal liegen zu lassen und dann nach mehreren Jahren erst zu trinken.

Besuch im VDP Weingut Karl Haidle, Remstal/Württemberg

Ende August hatte ich einmal wieder die Gelegenheit eines der württembergischen Weingüter, welche im VDP zusammengeschlossen sind, zu besuchen. Das Weingut Karl Haidle in Kernen-Stetten liegt fst genau unterhalb der Großen Lagen des Pulvermächer, der in der Geschichte bereit sehr früh Erwähnung findet. Interessanterweise werden auch hier in der Ecke des Remstals relativ viel Riesling angebaut. Das Weingut wurde 1949 von Karl Haidle gegründet und bewirtschaftet heute ca. 16 ha Weinberge, welche neben Riesling auch den Lemberger beherbergt. Hier ein Blick auf die Burgruine, worunter die GG Lage Pulvermächer liegt.

Dort im Weingut eingetroffen wurde ich ehr freundlich empfangen und konnte diverse Weine aus den Jahren 2016 bis 2019 verkosten. 3 weiße Sorten und 4 rote Traubensorten. Nach dieser ersten Verkostung wurde ich durch einige der Kellerräume geführt, wo es großes Holz, Barriques, aber ntürlich auch die klassischen größeren Edelstahltank zu sehen gab. Aufgefallen war mir aber ach, das insbesondere bei den Edelstahltanks die Größe nicht so wirklich üppig groß war, denn auch hier werden die einzelnen Lagen separat vergporen und nur bei Bedarf dann später in den Barriques zur finalen Reife gebracht. So sieht im Keller dann eines der größeren Holzfässer aus, welche in der Vergangenheit auch immer wieder so kunstvolle Schnitzereien erhalten haben.

Wie hier zu sehen ist trägt das Holzfass auf der Vorderseite die Bezeichnung 2500l, was einem Äquivalent von 25 hl entspricht. Vor ca. 30 – 40 Jahren war das der Ertrag in Württemberg beim Riesling von ca. 1/8 bis 1/4 ha. Heute dürfte das wohl eher so ca. der Ertrag von etwas weniger als einem ha sein. Hier zeigt sich auch bei der Erntemenge über die letzten Jahrzehnte, das die Qualität welche im Weinberg erzeigt werden will eine geringere Erntemenge nach sich zieht und somit die besten Lagen einen eher geringeren Ertrag bringen, als manche anderen Lagen.

Die Verkostung war also rum, der Gang durch das Weingut ebenso und somit konnte ich noch ein paar Fläschchen für meinen eigenen Keller bestellen, was dann mit Freunden, Weinfreaks und manchen sonstigen Weinverrückten in den nächsten Monaten und Jahren getrunken werden kann. Hier noch ein Bild vom Haus und dem Logo des Weingutes.

Dieses Weingut sollte man sich also nicht nur wegen seiner großartigen Rieslinge merken, denn auch aus Württemberg kommen große Gewächse, insbesondere haben mir auch die großartigen Lemberger sehr gut gefallen.


Benefiz-Verkostung zu Gunsten der Ahr-Winzer

Als ich im Juli die Bilder aus dem Ahr-Tal im Fernsehen verfolgen konnte kam mir recht schnell der Gedanke, das auch hier einige der VDP Weingüter und weitere dort ansässige Winzer wohl sehr betroffen sein werden. Die Bilder ließen mich nicht los, und so kam mir die Idee eine Benefiz-Verkostung bei mir zu veranstalten. Ein ähnliche Konzept hatte ich bereits vor ca. 3 Jahren durchgeführt und in diesem Jahr dann eben als Benefiz Veranstaltung für die Ahr Wnzer.

Das Konzept beinhaltet: Jeder Gast holt sich aus meinem Keller eine Flasche Wein, spendet dafür 20.-€ in die Spendenkasse und so kamen durch meine Einladung zu Anfang September 2021 eine Summe von 410.-€ als Spende für die Ahr-Winzer zusammen. Ehrlich gesagt hatte ich ja eigentlich mit mehr Gästen gerechnet, aber da hier in Bayern noch Schulferien waren, hatten auch einige potentielle Gäste leider absagen müssen. So sah dann meine Einladung, kurzfristig per mail verschickt aus:

Dann folgte an dem Samstag, dem 4. September 2021 die Verkostung, welche bei bestem Wetter auf der Terrasse und im kleinen Garten bei mir stattfinden konnte. In aller Kürze hier aber auch für alle Wein-Interessenten, was wir an dem Nachmittag/Abend so alles getrunken haben:

• 3 Champagner

Billecart-Salmon Brut Reserve

Ayala Brut Majeur

Eric Rodez Blanc de Blanc

• Dann ging es weiter mit 3 weißen Flaschen aus Spanien, Deutschland und Kanada

Granbazan, Albarinho Limousin

Van Volxem Goldberg GG 2018

Lakeview Cellars Viognier 2007, Niagara Peninsula

• Und die roten Sorten waren ebenso vielseitig und unterschiedlich aus den Ländern Italien, Spanien und Frankreich

E. Walch, Beyond the Clouds 2015

Contino, Rioja 2009 Gran Reserva

Ch. Estanilles, Faugères, 2007

Dom. Gauby, Vielle Vignes, 2016 Cote Catalanes

Das snd die Flaschen welche ausgetrunken wurden:

Das war eine wunderbare Abfolge von äußerst leckeren Tropfen, welche sich die Gäste aus dem Keller ausgesucht hatten, und welche fast alle bis auf den letzten Tropfen ausgetrunken wurden. Für mich eine recht gelungene Aktion und mit einem dann insgesamt doch passablen Ergebnis. Zur Abrundung der Weine hatte ich 2 Brote gebacken aus dem Buch der Wildbakers. Einmal ein Backfeuerbrot, welches am Vortag aus dem Ofen kam, und eine Focaccia, welche ich am gleichen Tag angesetzt hatte und kurz vor Eintreffen der ersten Gäste aus dem Ofen gezogen werden konnte.

Mein Fazit: eine gelungene Aktion, wenn auch vielleicht etwas spontan entwickelt, was sich aber aufgrund der aktuellen Situation nicht anders machen ließ.

Und zum Abschluss kann man nur sagen: schaut Euch nach Ahr-Weinen um, oder verlaßt Euch auch sicher auf den VDP Adler, der Euch den richtigen Weg zum Genuss weisen kann.

Ausflug an den Bodensee zu 2 Weingütern

Zum Ende des Monats August will ich noch einen kleinen Bericht schreiben, den einer meiner Brüder mit mir an den Bodensee geführt hat. Im Vorfeld hatte ich mir den relativ neuen Weinführer des Gault&Millau zu Baden-Württemberg 2021 besorgt, und dort dann entsprechend den deutschen Weinregionen eine eigene Rubrik Bodensee gefunden. Bei dem einen Weingut Clauß, in Nack, welches westlich des Bodensees liegt hatte ich mich vorher telefonisch angemeldet, und bei dem Weingut der Staatlichen Domäne in Meersburg war ich mir sicher, das dort eine Verkostung möglich war.

Am Vormittag machten wir uns dann aus der Region Rottweil auf den Weg und hatten doch den relativ weiten Weg fast ein wenig unterschätzt. Wir erreichten allerdings das Weingut Clauß doch noch kurz vor dem Mittag, und wurden freundlichen empfangen und durften gesamt 14 Weine verkosten. Das Weingut Clauss hat gesamt ca. 19,5 ha Anbaufläche und ca. die Hälfte der Rebflächen befinden sich direkt beim Gutshof, der in einer der letzten Zipfel von Baden ganz von der Schweiz umschlossen ist.

Zur Verkostung beginnen wir mit einem PN Winzersekt der eine feine Fruchtnote aufweist.Dann folgen 7 Weißweine und 5 rote Traubensorten. Die Vielfalt bei den weißen reicht vom Müller-Thurgau über Weißburgunder, Grauburgunder, Riesling und einem Muskateller, der bei meinen Bewertungen der weißen Sorten fast am besten wegkommt. Dann folgt noch ein Sauvignon-Blanc der ene feine Struktur aufweist und recht würzig rüberkommt.

Intermezzo mit einem Rosé, der aus der Traube Pinot Noir erzeugt wurde und klassischerweise in Baden-Württemberg Weißherbst bzw. auch Blanc de Noir genannt wird.

Dann folgen die roten Sorten mit Spätburgunder undeinem Cuvée aus Dornfelder, CS ud Merlot. Für mich eröffneten sich hier echte Geschmäcker, welche auch bei diesen noch relativ jungen Jahrgängen 2018, bzw. 2016 schon recht gut zur Geltung kamen. Die Böden in dieser Region um die Ortschaft Nack herum ist primär aus sandigen Lehmböden, bzw. auch stark durchsetzt von kishaltiger Endmoräne, die aus der letzten Eiszeit stammt. In den älteren Kalkablagerungen befinden sich eine Menge Versteinerungen, wonach auch eine Reihe der Weine von Clauss mit dem Titel „Belemnit“ benannt wurden. Aus der Reihe der roten konnte mich am besten der Pinot Noir aus Nack, Reserve aus dem Jahr 2018 überzeugen, der eine sehr schöne Nase aufweisen konnte und am Gaumen eine feine Fruchtstruktur zeigte, welche sehr ausgewogen und schmelzig sich auf der Zunge entwickelte. (17,5/20)



Dann ging es weiter zum zweiten Weingut in Meersburg, das Staatsweingut Meersburg, welches nicht nur so heißt, sondern tatsächlich dem badenwürttembergischen Staat gehört. Hier geht es also um eine etwas größere Dimension, denn dieses Staatsweingut baut Ihre Weine auf einer Fläche von 63 ha an und produziert im Jahr ca. 350 000 Flaschen. Wir fanden zu unserer Überraschung einen Parkplatz direkt vor dem Weingut, welches auf dem Hochufer des Bodensees liegt und die Weingärten sich dann entsprechend hinter der Ortschaft befinden. Direkt hinein in den Verkostungsraum der von außen sp aussieht:

Und weil diese Bodenseeregion im Sommer ein richtiger Magnet für Touristen ist, war auch an diesem Tag ein reger Besuch im Hause zugange. Die Verkostungsräume wirken. eher wie die Verkaufshalle eines gut sortierten Supermarktes, wo die Flaschen auf Schrägregalen präsentiert werden, und direkt darunter die abgepackten Kisten mit den abgefüllten Flaschen lagern.

Zu unserer Enttäuschung waren natürlich genau die Weine welche wir nach Verkostungsliste anfragten ausgetrunken und so mußten wir auf 2 weitere weiße Sorten ausweichen, die ordentlich gemacht, aber nicht so wirklich groß überzeugen konnten. Dazu beigetragen hatte aber sicher auch die etwas sterile, bzw. stark verkaufsgeprägte Situation in den Räumlichkeiten, denn die 2 Damen hinter dem Tresen hatten oft mehr mit Ihrer Büroarbeit, dem Telefon und sonstigen Beschäftigungen zu tun, als sich um die Gäste zu kümmern. 2 rote Sorten durften wir auch noch verkosten und sollten dann final von jeder Farbe je ein 6er Kistchen mit ins Auto nehmen. Das wird dann nochmal ganz in Ruhe in den nächsten Monaten und Jahren nachverkostet, was wir dort erstanden hatten. Das sollte man prinzipiell doch eigentlich immer machen, denn in häuslicher Atmosphäre, in ganz anderen Umständen als wie auf den Weingütern schmeckt der Wein doch immer recht anders. Der Tag neigte sich dem Ende zu und wir fuhren wieder gen Norden nach Hause.

Demnächst hier auf meinem blog ein weiterer kleiner Bericht über einen Besuch beim VDP Weingut Karl Haudle in Stetten im Remstal.

Südafrika Verkostung mit den Weinakademikern und Ueli Schmidt

Endlich – und von vielen sehnlichst erhofft gab es vor ein paar Tagen einmal wieder eine Weinverkostung mit den Weinakademikern unter der Leitung von Waltraud Lanius und als Gast, der auch die Weine beisteuerte, der Sommelier, Winzer und Weinhändler Ueli Schmidt aus Winterthur. Das Thema sollte lauten „Raritäten aus Südafrika“, welches von Ueli Schmidt in 7 Flights zu je 3 Weinen in einer Blindverkostung präsentiert wurde. Vorneweg gab es einen Sparkling Wine aus dem Swartland vom Huis van Chevallerie. Das Wetter spielte wunderbar mit und so konnten wir die Verkostung bei sehr angenehmen Temperaturen, fast schon wie an einem lauen Sommerabend in Südafrika, beim La Cantinetta in Berg am Laim genießen.

Waltraud gab dann eine kleine Einführung zum Thema und Ueli Schmidt startete dann mit dem ersten Flight welcher zunächst einmal drei Chenin Blanc präsentierte.

Diese ersten drei Chenin Blanc waren ein wunderbarer Einstieg ins Thema Südafrika, weil nicht nur die Traube dort eine der Eckpfeiler der Weißweinproduktion darstellt, sondern weil auch noch früh am Abend diese drei gut gekühlten Tropfen in Ihrer unterschiedlichen Art einen feinen Auftaktin die Thematik darstellten. Für mich war aus diesem Flight der dritte in seiner Reihe, welcher von Mosi Wines mit Namen Tinashe Chenin Blanc aus dem Swartland stammte der am meisten überzeugende und stammte aus dem Jahr 2019 (16,5/20)

Der zweite Flight zeigte ebenso überzeugend wie der erste aber hier mit drei unterschiedlichen Traubensorten, welche Qualität heute in Südafrika erzeugt werden kann. Wir hatte einen Semillon, einen Palomino (Die klassische Traube für die Sherryproduktion), und einen Grenache Blanc. In dieser Reihe war für mich der Chenin Blanc der bsolut überzeugende Tropfen, welche zu einem sehr akzeptablen Preis angeboten werden kann. (16/20)

Der dritte Flight in dieser weißen Reihe brachte 3 Weißwein Cuvées ins Glas welche ebenso überzeugen konnten wie die vorhergehenden Weißen. Das waren einmal ein Vintners, einer von Mullieneux und der dritte von The Blacksmith. Hier konnte mich insbesondere der Cuvée von Mullineux von seiner Struktur her und der Gefälligkeit und wunderbaren Ausgeglichenheit insbesondere überzeugen. Dieser Cuvée aus Chenin Blanc und Grenache Blanc aus dem Jahr 2019 stammt aus dem Swartland und erhält von mir (16,5/20)

Dann folgte der vierte Flight mit nochmals einem weißen Trio. Die ersten beiden Tropfen aus hauptsächlich Chenin Blanc und der dritte ein Sauvignon Blanc, welcher recht typisch im Glas daherkam. Der zweite Cinsault als Orange Wine ausgebaut zeigte sich bereits im Glas schon als honiggelber Tropfen. Hier waren in der Reihenfolge der Verkostung vertreten: Sakkie Mouton, The Blacksmith und Trizanne. Der erste, konnte und Ueli erklären war auf einem besonderen Boden angepflanzt worden, denn in einer sehr sandigen Gegend des Swartlandes gedeihen dort die Weinreben auch in Südafrika. Grundsätzlich muß aber hier auch nochmals erwöhnt werden, das in dieser Region der Welt die Reben fast alle künstlich bewässert werden, sonst würden die Erträge wohl viel zu gering ausfallen, wenn überhaupt.

Achtung: Die Reihenfolge der Flaschen sind nach der Beschreibung allerdings von rechts nach links zu lesen.

Dann folgen nach einer kleinen Imbiß-Pause die 3 Flights mit den roten Sorten. Flight 5 besteht von den Traubensorten zunächst einmal aus 2 Weinen der Sorte Cinsault und ein Pinot Noir. Hier fand ich insbesondere den zweiten Cinsualt sehr überzeugend, der zum Teil aus 100 jährigen Reben geerntet ist und vom Weingut Leeu Passant stammt. der erste Cinsault ist vom Weingut Badenhorst und der Pinot Nir von Tesselaarsdal aus der Region Hemel-en-Aarde. Der absolut überragende Wein aus diesem Flight war für mich der Basson Cinsault von Leeu Passant aus der Region Wellington. (17,5/20)

Dann folgte der Flight 6 mit weiteren 3 roten und diesmal alle drei aus einem gleichen Weingut, aus dem gleichen Jahrgang, mit der gleichen Erntezeit und Machart im Keller, aber aus drei verschiedenen Gegenden im Swartland mit drei verschiedenen Böden. Hier war also die Aufgabe der Blindverkostung die Böden – also das Terroir – herauszuschmecken. Auch wenn ich bei den anderen Weinen mit den Rebsorten nicht immer so ganz richtig lag, hatte ich hier ein sicheres Gefühl, und konnte die Geschmacksrichtungen dieser drei Weine von Mullineux gut zuordnen. Das waren dann der Granite Syrah, als zweiter der Iron Syrah, und als dritter einn Schist Syrah, welche eine wunderbare Eleganz ausstrahlten und für mich der Schist Syrah dabei hervorstach (17,5-18/20).

Final und zum Flight 7 sollte es nochmals so richtige Rotwein-„Hämmer“ geben. Die drei Weine wurden bestritte von den Trauben Pinotage, der zweite ein Cuvée aus hauptsächlich CS und CF, sowie der dritte aus CS zu 74%, Merlot 6% und PV zu 20%. Die Weingüter waren: Beeslaar, Keet und Stark-Condé. Hier konnten mich die beiden Weine aus Pinotage und der dritte Cuvée besonders überzeugen, welcher aus dem Jahrgang 2015 stammte.

Final gab es dann einen Süßwein, wobei als zusätzlicher Wein noch einer der Teilnehmer an dieser Verkostung noch eine Flasche eines Weingutes mitgebracht hatte, an dem er selber beteiligt ist und so konnten wir noch eine roten mit Namen „The Echo of G“ aus dem Jahr 2013 verkosten. Ein Cuvée aus CF, Syrah, Merlot und CF welcher mit feiner Nase und gutem Fruchtaroma sich zeigte, aber am Gaumen recht schnell vom Geschmack her abriß.

Dann also noch der Süßwein von Mullineux, welcher auf den Namen Olerasay No.2 hört und aus dem Swartland stammt. Traube Chenin Blanc und im Glas natürlich sehr schönes honiggelb mit einer feinen aber zurückhaltenden süßlichen Nase. Im Geschmack doch relativ trocken, mit einem sehr niedrigen Alkoholgehalt aber entsprechender Restsüße und Säure. Erinnerte an bestimmte grüne Apfelsorten und ging runter wie . . . na Ihr wißt schön. Ist aber trotzdem ein Wein. Hier das Foto der roten Flights:

Auh hier wieder die Beschreibung und Verkostungsreihenfolge von rechts nach links. Da es inzwischen in Freien schön dunkel war ist das Foto nicht so ganz gelungen, aber die Flaschen geben wenigstes einen kleinen Eindruck der Verkostung wider.

Final anzumerken sei, das dies einmal wieder eine ganz großartige und recht spezielle Verkostung mit den Weinakademikern war, welche immer wieder mit enorm vielen neuen Erkenntnissen, Geschmackserlebnissen und guten Infos sowie Gesprächen den Abend füllt.


Dessert aus dem Glas mit Birnen und Ei

Heute nach langer Zeit einmal wieder ein Dessert. Da für mich die Desserts nie einen größeren Reiz ausgemacht haben, wurden diese von mir auch regelmäßig vernachlässigt. Zu einem kompletten Menü gehören aber sicher immer solche Abschlüsse mit einer süßen Note dazu, wo dann möglicherweise eine alles überdeckende Süße dem Gericht beiwohnen, oder sich die Kombination aus Früchten und anderen süßen Sachen ein Stelldichein geben. Hier habe ich heute einmal wieder etwas kreiert, was einerseits von einem Designer-Kollegen in den 30er Jahren entwickelt wurde, was diese Glasgefäße zum Zubereiten von Eiern im Glas sind. Diese Gläser stammen vom Design her von Wilhelm Wagenfeld, die er am Bauhaus in den 30er Jahren entwickelte, und die seit einigen jähren wieder in drei verschiedenen Größen von Jenaer Glas produziert werden. Ich habe für diese Zubereitung die Größe 2 verwendet, die klassischerweise für 2 Eier herhalten können. Mein Dessert wird also hier mit einer eingelegten Birne ergänzt, die ich in dem Glas mit einem kompletten Ei zubereite und die gesamte Menge noch ein wenig mit etwas Sahne aufmische und je nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und vielleicht ein wenig Grünzeug wie Petersilie oder auch Koriandergrün abrunden kann. Die Birnen stammen aus eingeweckten Gläsern, die ich inn den letzten Jahren von Bäumen an meiner Grundstücksgrenze geerntet habe.

Die Gläser werden also mit den zusammengemengten Zutaten gefüllt, der Glasdeckel oberaufgesetzt und dann mit der Metallklammer verschlossen. Sie sieht das dann im mit Wasser gefüllten Kochtopf aus:

Jetzt wird man sich allerdings fragen, wie lange muß so eine Mischung in so einem Glas wohl garen? Die Gläser sind relativ dick, und die Masse in den Gläsern muß ja auch erst einmal sich erwärmen und dann soweit erhitzen, das die Eier oder auch die Sahne stocken kann. Füllt man nur 2 Eier in die Gläser rechne ich sonst so mit ca. 15 – 20 Minuten. In diesem Fall, wo ich auch noch Sahne und die Birnen darin habe dauerte es mindestens 20 Minuten, eher sogar 25 – 30 Minuten, bis die Füllung einigermaßen gestockt war, so das das Ergebnis zu meiner Zufriedenheit gelungen war.

Nach dem Öffnen der Gläser und dem Servieren kann man die Gläser meist relativ bald auch mit den Händen festhalten und aus dem Gefäß löffeln, denn das Glas verliert schnell seine ursprüngliche Wärme. So serviert auf einem schönen Teller von Hering Berlin aus der Serie Alif:

Dazu habe ich mir diesmal einen Süßwein von der Fattoria La Villa aus der Toskana aus dem Keller geholt. Passito aus dem Jahr 2017, der mit seiner honiggelben Farbe und einem kräftigen Duft in der Nase genau zu diesem Birnen weichen Geschmack paßte der mir vorschwebte.

online Verkostung mit dem Weingut Loimer im Rahmen der mcbw

Hier möchte ich heute von meiner ersten online-Weinverkostung berichten, welche im Rahmen der diesjährigen mcbw (Munich Creative Business Week) in der zweiten Märzwoche stattfand. Das Partnerland Österreich mit der Organisation designaustria hatte mit dem Weingut Loimer aus dem Kamptal eine online Verkostung mit drei Weinen organisiert. Im Vorfeld mußte also jeder der an dieser Verkostung teilnehmen wollte ein Paket der ausgewählten Weine beim Weingut Loimer bestellen, welches dann auch pünktlich einige Tage vor der Verkostung bei mir zu Hause eintraf. Ich bekam allerdings gleich einen Schreck, denn beim Schütteln des Paketes klimperte es verdächtig und ich dachte, da ist wohl schon eine Flasche während des Transports zu Bruch gegangen. Mitnichten! Das Weingut hatte nur in weiser Voraussicht einen klassischen Korkenzieher der spanischen Bauart zu den Flaschen gepackt, welcher aber ein wenig zwischen den Flaschen klapperte. Also erst einmal alles ok, und ich verstaute die Flaschen in meinem Kühlschrank, denn es handelte sich bei allen dreien um weiße Rebsorten, welche gleich beschrieben werden.

Es hatten sich zu dieser online Verkostung so ca. 20 Teilnehmer angemeldet und Fred Loimer vom Weingut begleitete die Verkostung mit umfangreichen Erklärungen durch die gute Stunde an diesem Abend. Das Weingut bewirtschaftet seit 15 Jahren bereits Ihre Rebanlagen bio-dynamisch. Im Jahr 1998 konnte nicht unweit vom Weingut ein großer Keller für Lagerung und weitere Zubereitungen angekauft werden, und 2009 konnte dann der neue Verkostungsraum in einer modernen Stilistik dazugebaut werden. Hier ein Blick in den Kellerabgang:

Der Verkostungsraum sieht von außen wie ein aus dem Boden ragender dicker schwarzer Block aus, der sich aber im Inneren als weiträumiger offener Raum präsentiert.

Dann sollte es zur Verkostung gehen, denn das war ja der primäre Anlass, warum wir uns für diese Veranstaltung angemeldet hatten. Ich selber hatte Uly Schroth noch als Verstärkung eingeladen und wir resümierten später dem Event einen hohen Grad an professioneller Rangehensweise und gute Informationen.

In dem zugeschickten Paket waren also neben dem Korkenzieher, der nur für eine Flasche zum Einsatz kam, drei Flaschen der Sorten

  • Glügglich, eine Art gemischter Satz, ohne Jahrsangabe, da hier aus mehreren Jahren
  • ein grüner Veltliner als Ortswein
  • ein Ruländer (Grauburgunder) aus 2016

So hatte ich versucht diese drei Weine richtig zu temperieren, bei ca. 14 – 16 °C und so ca. 2 Stunden vor der Verkostung geöffnet. Zwei mit Schraubverschluß und der Ruländer mit einem klassischen Korken.

Fred Loimer hatte viel zu seiner Weinbereitung, aber auch zu den einzelnen Weinen zu erzählen, was die gesamte Verkostung doch recht unterhaltsam, aber insbesondere informativ werden ließ. Hier meine Bewertungen zu den einzelnen Weinen.

Der Glügglich mit gerade einmal 12 vol. % alc. ist im Prinzip ein gemischter Satz aus recht unterschiedlichen Weißweintrauben Sorten, die in einem der Weingärten bei Loimer wachsen. In der Nase eine feine frische Note bei tief fruchtiger Note von Pfirsichen, Mandarine und schönen Anklängen von leichten Noten solcher Südfrüchte. Am Gaumen sehr aromatisch und erinnert fast schon an einen Gewürztraminer, wobei natürlich auch hier von den Rebsorten sicher ein Traminer, aber auch ein Muskateller drin sein kann. Recht fein und schöne Fruchtnoten. (16/20)

Der zweite Wein in der Reihe ist ein Grüner Veltliner welcher als Ortswein klassifiziert ist und eine feine Mineralität in der Nase aufweist. Dieser Wein wird nach Aussage von Fred Loimer in Quevris ausgebaut, was eine klassische Art der Weinzubereitung ist, welche aus Georgien kommt. Hier ein Bild welches auch auf der Präsentation gezeigt wurde:

Die Weinzubereitung passiert im Prinzip in abgeschlossenen Tongefäßen, welche entweder in den Boden eingelassen sind, oder auch in den kühlen Kellern stehen. Solche Gefäße habe ich in den letzten Jahren in fast allen innovativ arbeitenden Weingütern in den Kellern gesehen. Zum Wein selber während der Verkostung wäre anzumerken. Feine Spitzen in der Nase, etwas erdig mit leicht salzigen Noten, welche sicher hier das Terroir widerspiegeln. Am Gaumen feine satte Noten mit leicht fruchtigem Einschlag und mit etwas mehr Wärme im Glas wird der Wein immer schmelziger und süffiger, auch zugänglicher.

Dann folgt der dritte Wein, welcher ein „Ruländer mit Achtung“ aus dem Jahr 2016 ist und in der Weinwelt heute allgemein als Grauburgunder bekannt ist. Dieser Tropfen kommt bereits im Glas schon als eine sehr schöne klare honiggelbe und leicht bräunliche Eleganz zum Vorschein. Dieser Wein wird fast wie ein Rotwein ausgebaut und wird für einige Tage ztw. Wochen auf der Maische vergoren. Also auch kein Wunder das dieser Wein so dunkel sich im Glas präsentiert, denn der Grauburgunder ist zwar eine Weißweintraube, könnte aber auch als Rotwein durchgehen, wenn man die Trauben am Stock in vollreifer Note betrachtet. Volle Nase mit feinen Fruchtnoten und am Gaumen so vollmundig, das man blind verkostet, wohl kaum auf einen klassischen Weißwein tippen würde. Liegt aber sicher auch an der Maischevergärung. Toller Saft und so richtig gut wohl auch zu manchen Speisen, die sich mit fetten Noten und kräftigen Geschmäckern zum Wein gesellen.

Insgesamt war die Veranstaltung eine gelungene kleine Verkostung die sich in dieser Form durchaus auch in anderem Stil und mit anderen Weinen wiederholen ließe.