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Champagnerreise der zweite Tag im Nov. 2021

Nach einem ordentlichen Frühstück ging es gemeinsam im Bus nach Norden in die Stadt Avize, wo wir 2 Champagnergüter besuchen sollten, ein deftiges aber recht gutes Mittagessen in einem ehemaligen Postamt genießen durften, und zum Abschliß des Tages noch ein weiteres Glas bei einem dritten Winzer verkosten durften. An diesem Tag ging es also zu:

  • Waris Larmandier (Bio dynamische Winzerin)
  • Waris Hubert (Biowinzer)
  • Philippe Glavier
  • und mittags ins Lokal Le Recommandé

Der erste Halt also am Vormittag das Weingut Waris Larmandier, welches seit einige Jahren Bio-dynamisch bewirtschaftet wird und auf seinen 6ha ca. 35 Tsd. Flaschen im Jahr produziert. Zertifiziert wurde der Betrieb in den Jahren 2016/17 und wir konnten hier 3 Champagner verkosten in der Reihenfolge beginnend mit einem Extra Brut, Blanc de Blanc, welcher eine sehr feine Mineralität aufweisen konnte. Dann gab es einen Rosé, welcher ein Cuvée aus 80% Chardonnay und 20% Stillwein von Pinot Noir beinhaltete. Zum Finale ein Ch. Namens Les Arts aus 2014 der mit einer künstlerisch gestalteten Flasche der Winzerin schon allein wegen der Flaschengestaltung begehrt ist, aber auch vom Inhalt her überzeigen konnte.

Die Winzerin steht ganz rechts außen auf dem Bild mit einem Ihrer Söhne ganz links außen. Auch noch positiv zu erwähnen sei der Umstand, das es bei fasz jeder Verkostung einen entsprechenden kleinen Imbiss gab, der meist aus Käse, Wurst, Schinken und passendes Brot bestand.

Dann ging es zu einem Mittagessen ins Restaurant Le Recommandé, welches in einem alten Postgebäude mitten in dem Städtchen Avize gelegen ist. Feine Bistroküche mit deftigen Noten, wobei ich mir das Schweine Rilette ausgesucht hatte.

Gut gestärkt ging es dann zum nächsten Winzer, welcher den Namen Waris Hubert trägt und auf 12 ha seit 1999 seine Trauben anbaut. Seit 2020 ist der Betrieb auch Bio-zertifiziert. Hier können wir insgesamt auch 3 Champagner verkosten und zum guten Schluß, nach einer Kellerführung geht es in den Barriqueraum, wo es eine Faßprobe der frisch geernteten Trauben aus 2020 und 2021 gibt. Da wir hier in einer primär Weißweingegend sind ist das hauptsächlich Chardonnay.

Dieser Weinberg liegt direkt neben dem Champagnerhaus und zeigt nicht nur die Lage, sondern mit dem WH auch den Namenskürzel des Weingutes an.

Sehr spannend ist bei solchen Weingütern auch so eine Faßprobe, denn im fertigen Champagner nach manchmal sehr vielen Jahren ist der Geschmack des Chardonnay durch die Hefen, die lange Lagerzeit und die Vinfizierung doch eine gesamt ganz andere Geschmacksnote, als sich so dieser Grundwein im Holz präsentiert.

Und dann sollte es noch einen Abstecker zum Winzer Philippe Glavier geben, wo wir vor dem Eingang zum Verkostungsraum ein Glas des Angel zu verkosten bekamen.

Am Abend ging es dann ins Hotel nach Epernay, wo wir erst einmal die Zimmer bezogen, undich auf einem Sprung durch’s Städtchen die Post aufsuchte, ein paar Postkarten mir besorgte und wir uns dann am Abend im Hotelrestaurant, welches aber eher eine bessere Weinbar war, treffen sollten, wo es dann bei dieversen Magnumflaschen für alle ein kräftiges Essen aus der Küche gab. Hier eine Zusammenstellung der diversen Mahlzeiten und Flaschen:

Champagnerreise der erste Tag im Nov. 2021

Wieder einmal nach fast 2 Jahren Abstinenz sollte es bei mir auf eine kleine Weinreise gehen, welche uns in die Champagne führen sollte. Der Veranstalter in diesem Fall war diesmal der Champganerimporteur Champagnerglück, welcher auf dem Programm im Vorfeld so ca. 6-7 Champganerhäuser hatte, wir aber final in den 4 Tagen dann doch bei 8 verschiedenen Champagnerhäuser die diversen Flaschen verkosten durften. Es ging in München mit dem Kleinbus schon sehr früh am Morgen los, was aber den Vorteil hatte, das wir am ersten Nachmittag bereits eine erste Verkostung auf einem der Weingüter in der Champagne genießen durften. Aber bevor wir dort angekommen waren sollte es bereits im Laufe der Reise auf einem der Parkplätze der Autobahn in Richtung Westen einen ersten Schluck dieses so herzhaft genüßlichen Getränkes geben, welches mit dem geschützten Namen „Champgane“ in einer der Weinregionen in Frankreich erzeugt wird.

Unser Reiseleiter Michael schenkt ein, die Jacken mancher Teilnehmer noch dicht verschlossen, da es an diesem Morgen noch kühl feucht und ungemütlich, fast regnerisch war, was aber der Stimmung für die nächsten 4 Tage bei der Aussucht auf 4 Champagnerbeseelte Tage keonen Abbrucht tat.

Am Nachmittag war dann das erste Ziel in der Champagne erreicht, welches den Namen Le Brun de Neuville hatte und ein Champagnergut ist, welches seinerzeit einmal von 10 Winzern aus der Region ganz im Süden der Champagne errichtet worden ist, um gemeinsam Ihre Champagner zu erzeugen und dann auch zu verkaufen.

Hier ein Blick in die Landschaft rund um das Weingut, welches in diesen Herbsttagen schon bereits eine kräftige Braunfärbung der Rebblätter hatte. Wir konnten einen kleinen Rundgang durch die Kellergewölbe machen und verkosteten anschließen einige der guten Tropfen aus der Region, wekche hier im Spden der Champagne primär aus den Trauben des Chardonnay entstehen. Sehr schön war hier auch zu entdecken, das die Leitung des Champagnerhauses wohl auf ein gutes Marketing achten, denn die Verpackungen der besseren Flaschen wurden so gestaltet, das auf den vir Seiten des Kartons die Karte der Champagne in Gold aufgedruckt war, und so nebeneinenader gelegt eine gesamte Karten „Landschaft“ der Champagne vor einem liegt.

Anschließend ging es dann in eine nicht weit weg gelegene Unterkunft, weche von einem Holländer betrieben wird, der dann auch abends für uns kochte und uns mit seiner Küche recht gut überzeugen konnte. Hier ein Bild der Hauptspeise welche aus einem geschmortem Rindfleisch mit Ofenkartoffel, gefüllter Tomate uns einem Fenchel als Beilage ser fein schmeckte.

Hier auch noch ein Bild der Unterkunft von außen, welche sich nach Rücksprache mit dem Betreiber als ehemalige Ziegelei herausstellte. Sehr geräumige Zimmer, gut eingerichtet und auch zum Essen gab es ordentliche Weine. Soweit der erste Tag – was fortzusetzen ist mit dem zweiten Tag, welcher demnächst hier folgt.

Japaner N14 in Stuttgart

Vor ein paar Wochen führte mich mein Weg einmal wieder nach Stuttgart Heumaden zu unserem Elternhaus, wo ich dann an einem Abend die Zeit fand mich in die Innenstadt von Stuttgart zu begeben, wo hintern dem Rathaus ein japanisches Lokal eröffnet hat, welches mich interessierte. Der Name des Lokals ein wenig profan nach der Nadlerstrasse 14 (N 14 ) benannt ist leicht hinter dem Rathaus zu finden, weil auch mehr oder weniger Fußgängerzone aber zumindest auch verkehrsberuhigt. Ich hatte natürlich reserviert, sonst wäre das auch hier in diesen Zeiten wohl an so einem Abend unter der Woche etwas schwierig geworden. Ich bekomme gleich hinter dem Eingang einen kleinen Tisch, der ausreichend ist und den Blick auf die Theke und manche andere Tische freigibt.

Im Erdgeschoss stehen so ca. 8-9 Tscihe unterschiedlicher Größe, wobei es wohl auch im 1. Stock noch einige Plätze gibt, welche ich mir nicht weiter angesehen habe. Dann folgt die Bestellung und ich ordere ein paar Gänge um die Küche kennenzulernen.

  • Vegetarisches Gyoza mit Gemüse und Ponzusazce
  • Seafood Soup, also eine Fischsuppe mit diversen Meeresfischen
  • Barbarie-Entenbrustfilet mit Hoisin Sauce
  • Sashimi Moriawase mit Thunfisch und Hamachi

Ein guter Tropfen Weingehört natürlich auch dazu, der aber hier keiner weiteren Erwähnung bedarf. Hinter der Thkem wie im Bild oben zu sehen waren dann die Küchenzeile zu sehen, wo an 2 Tresen die diversen Köche die Gerichte für die Gäste zubereitet haben. Klassisch im Vordergrund zu sehen, die Kühltheke mit der beleuchteten Glasabdeckung worunter sich immer der schnittbereite Fisch für die Sashimi auf Eis befindet. Hier kann also der Gast immer gleich sehen, welche Qualität, zumindest von der Optik her, auf den Teller kommt. Ein wenig zurückhaltende Musik spielte im Hintergrund und das Lokal füllte sich an frphen Abend recht schnell mit ganz unterschiedlichen Gästen. Dann ging es los mit dem ersten Gang, der die vegatarischen Teigtaschen auf den Tisch brachte.

Geschmacklich recht fein, nsonsten konnten die Teigtaschen vom Gesamtgeschmack nicht so wirklich vollendet überzeugen. Dann folgte die Fischsuppe.

Hier war ich eher etwas enttäuscht, was da im Teller schwamm, denn außer der einen Garnele und ein paar wenigen kleinen Fischteilchen waren es nur noch die paar Pikze, welche in der Suppe sich so aufhielten um als Fischsiuppe vertilgt zu werden. Der schwächste Gang des Abends. Dann folgte das Barbarie-Entenbrustfilet.

Ente ist ja in der asiatischen Küche ein wirklicher Klassiker. Das dunkle Stück Fleisch wird hier von der Hoisin Sauce begleitet, welche aber für meinen Geschmack zu stark für das recht gut gebratene und gedünstete Fleusch war. Ein wenig Grünzeug und Sesam begleuten dann die Fleisch, Saucen-Variation. Der Teller aus Glas ist aber auch hier ein Zumutung. Zum Hauptgang folgte dann ein Sashimi von Thunfisch und Hamachi.

Links Hamachi, rechts der Thunfisch in sehr großen Stücken aufgeschnitten, so das ich diese Stücke nicht mit einem Bissen verzehren konnte, sonder die mit den Stäbchen aufgenommenen Stücke erst mit den Zähnen zerteilen mußte um ordentlich essen zu können. In der rechten kleinen Schale ein dunkler Kaviar, der gut paßte und hinter dem mittleren Blatt befand sich noch ein Häufchen aufgeraspelter Daikon Rettich. Insgesamt für diesen Abend als Gang wohl die beste Wahl der 4 Gänge. Wird wieder besucht, vielleicht auch einmal mittags.



Hühnerherzen mit Pimentos

Innereien eß ich für mein Leben gern. Was heißt das ? Zunächst bin ich damit sicher einer der kleineren Gruppe, die sich mit solchen Lebensmitteln beschäftigt und diese auch zubereitet. Dazu gehören ebenso auch Nieren, Kutteln, Herzen, Leber oder auch Bries und Kalbskopf. Hier habe ich mir also bei meinem Geflügelstand auf dem Viktualienmarkt eine Portion Hühnerherzen besorgt und dazu hatte ich mir ausgedacht, das diesmal eine Rezept mit Pimentos in die Pfanne kommen sollte. Für so ein Gericht gehe ich also folgendermaßen vor. Zunächst muß. ich die Hühnerherzen sehr sauber waschen, von allem überflüssigem Blut säubern und auch alle restlichen Fettanteile und Zuläufe am oberen Ende ds Herzens so entfernen, das diese beim Braten und Essen nicht stören. Mit kaltem Wasser arbeiten und dann sehr gut abtrocknen. Die Pimentos werden folgendermaßen vorbereitet. Zunächst ein wenig abwaschen und die Stilansätze so weit abschneiden, das kein hartes Teil mehr übrigbleibt. Für ein besseres Anbraten kann man auch die einzenen Pimentos der Länge nach Aufschneiden und somit halbieren. Für die Pimentos ist es nocht notwendig die Kerne aus der grünen Schale herauszuschneiden, denn diese Mini-Früchte haben nur recht kleine Kerne, welche selbst auch beim Anbraten sich mit in die gesamte Gemüsezubereitung einfügt.Wenn ich dann meinen Mis en place fertig habe, werden 2 Pfannen auf dem Herd hergerichtet und ich brate die beiden Zutaen der Hühnerherzen und der Pimentos getrennt an. Für die Pfanne der Pimentos gebe ich noch 1-2 Schalotten und je nach Geschmack ein wenig fein geschnittene Knoblauchzehen hinzu. In der Pfanne für die Hühnerherzen bin ich immer in der Versuchung die Herzen zuu stark zu würzen. Ich habe einmal vor Jahren den Versuch gemacht eine pikante Version zu erstellen. Das Ergebnis war so gut, das ich hier immer wieder verschiedene Varianten asuprobiere. Also gebe ich eine gute Prise Cayenne Pfeffer dazu, etwas Massala oder auch Curry und kann je nach Vorliebe einige weitere kräftige Gewürznoten hinzufügen. Diese Pfanne mit den Herzen muß ich so ca. 6-8 Minuten bei mittlerer Hitze braten, und die Pimentos kann man locker in 3-4 Minuten fertigstellen. Also auch hier. Eine gute Vorbereitung der Mis en place ist goldwert und wenn fast schon alle Personen am Tisch sitzen können die 2 Pfannen auf Hochtouren erhitzt werden. So sieht das dann auf dem Teller aus:

Calamaretti mit jungem Brokkoli und Pilzen

Immer wieder gerne besorge ich mir im Fischgeschäft am Viktualienmarkt, dem Poseidon, eine Portion Calamaeretti, welche sich wunderbar mit ganz unterschiedlichen Gemüsen oder auch sonstigen Zutaten kombinieren lassen. In diesem Fall sollten es einige Stängel wilder, buw. junger Brokkoli sein und ein paar Pilze, welche ebenso für dieses Gericht Ihren Beitrag zum Geschmack beisteuern. Die Calamaretti bekomme ich entweder als komplette Tierchen, welche ich dann zu Hause ausnehmen muß, sehr gut reinigen und dann auch aufschneiden kann, oder es gibt auch bereits fertig gesäuberte Tierchen, die nur noch ein wenig unter kaltem Wasser bgespült werden, und mit einem Küchenkrepp gut abgetrocknet werden. Zu der Pafnne mit den Meeresfrüchten schäle ich mir 1-2 Schalotten, eine Knoblauchzehe, wenn möglich frisch und brauche sonst eigentlich nur noch Pfeffer und Salz zum würzen. Eventuell zum Ablöschen ein wenig Weißwein, der ja zu Essen sowieso beriet steht.

Das Gemüse bereite ich allerdings in einer zweiten Pfanne separat zu, wo ich dann nach ca. 5 Minuten Dünstzeit die Pilze, welche ich ausgewählt habe dazugebe und mit etwas Salz und Pfeffer nachwürze und je nach Geschmack ein wenig mit Sahne, Crème Fraîche oder auch nur einen Schluck Weißwein ablösche um dem gesamten Pfanneninhalt seine richtige Konsistenz zu verleihen. Angerichtet sieht das auf dem entsprechenden Teller von der Manufaktur Hering aus Berlin dann so aus:

Vielleicht noch ein paar Worte zu diesem Gericht, welches ja in sehr kurzer Zeit zuzubereiten ist. Das große Grundprinzip muß zunächst sein, das das Mis en place perfekt auf dem Küchenplatz vorbereitet sein muß. Alle Gemüse und Zutaten geschnippelt, der Fisch gesäubert und getrocknet sowie auch alle weiteren Hilfsmittel in Reichweite auf dem Küchentisch. Dann können die Fette in der Pfanne erhitzt werden und man beginnt mit dem Brokkoli und Pilzen, weil die Calamaretti, einmal in der heißen Pfanne, in weniger als 2-3 Minuten fertig gebraten sind. Timing ist fast alles.

Champagner Verkostung mit den Weinakademikern

Endlich sollte es im Spätsommer 2021 einmal wieder soweit sein, das wir mit den Weinakademikern eine Verkostung in kleiner Runde zusammen mit dem Champagner-Importeir Champganerglück beiwohnen konnten. Die Besonderheit bei der Veranstaltung war die Location. Wir trafen uns im 1. AStock des Donisl am Marienplatz, welches eigentlich von seinem Konzept her eine urige Bierkneipe ist, aber durch die erneute Absage des Oktoberfestes in 2021 war es möglich die Räumlichkeiten dort im 1. Stock zu bespielen und einen richtig angenehmen Abend zu haben mit leicht befremdlichen Tönen aus dem Erdgeschoss von urger Blasmusik und sonstigem Biergeschäpper.

Zur Verkostung standen 14 Flaschen an in 5 Flights, welche von den Weinakademikern wie immer sehr professionell geöffnet und eingeschenkt wurden. Hier auch noch zu nennen die diversen Champagnerhäuser aus welchen wir die guten Tropfen verkosten konnten:

  • Deville
  • Bonnaire
  • Waris Hubert
  • John Charles Ricciuti
  • Waris Larmandier
  • Philippe Glavier
  • André Robert
  • Veuve Lanaud
  • Maurice Vesselles
  • Le Brun de Neuville
  • Bremont

Die Auswahl der Champagner hatte die Mit-Veranstalter der Importeure von Champagnerglück ausgesucht, wo bei der Auswahl es sich um gesamt 8 reine Chardonnay Champagner handelte. Also 8 unterschiedliche Blanc de Blanc, wie das so in der Champagnersprache heißt. Pinot M<eunier war nur bei eiiner Flasche zu 90% vertreten und die weiteren 4 Flaschen waren Cuvées aus den klassischen Sortn Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay. 1 reiner Pinot Noir war auch dabei. Zur Einführung wurde einiges zu dem Stil des Importeurs Champagnerglück gesagt, was sich zum Teil auf den Stil der Champganer bezog, aber andererseits auch auf die Einkaufs-Strategie, welche eher auf kleinen Häusern besteht und mehr zugänglichen und Champagners, die einer breiten Öffentlichkeit gut zu munden dürfte. Im Laufe des Abends stellte sich dann auch heraus, das die Herren des Champagerglücks auch Reisen in die Champagne veranstalten, wovon ich in den nächsten Wochen an diesem Platz auch mehr berichten werde, da ich Anfang November mit dem Veranstalter einen 4 Tage Tripp in die Champagne mitmachen werde.Hier zum Schluss auch noch eine kleine Bewertung der diversen Flaschen, welche im Gesamten recht gut mundeten und zum Teil auch großartig in der Präsentation sich zeigten. Mein Favorit war dabei der Champagne von:

  • André Robert, Mesnil le Vigne de Montigny mit 90% Pinot Meunier und 10% Chardonnay bei 3 gr. Restsüße. (17.5 – 18/20)

Hier auch noch ein Foto aller verkosteten Flaschen:

Fisch auf Salicorne

Dieser allgemeine Titel mit „Fisch auf Salicorne“ soll nur darauf hinweisen, das dieses Gericht mit recht vielen Fischfilets und sonstigen Fischen aus den M<eeren dieser Welt funktioniert. Der Fisch hat immer seinen eigenen Geschmack je nach Art und Sorte etwas mehr oder weniger „fischig“ und kräftig pder auch mal mild. Dazu gesellt sich aber ein spezielles Gewächs mit Namen Salicorne, was bei uns auch Queller oder auch Meeresspargel genannt wird. Zu so einer Kombination des Fisches mit einem Gewächs, welches recht salzig daherkommt trägt zur allgemeinen Geschmacksbildung bei. Dazu habe ich ein paar kleine Steinpilze angebraten und mit ein paar Cocktail-Tomaten dekoriert, sowie den Fisch noch ein wenig mit schwarzem Sesam bestreut. Das aber wirklich nur zur gesamten Optik, denn das wird man kaum rausschmecken. Der Fisch wird klassisch in der Pfanne gedünstet, mit z. Bsp. ein paar kleingeschnittenen Schalotten und im Backofen fertig gedünstet. Den Salicorne kann man dann mit etwas Butter ebenso in einer Pfanne anbraten und bei schwacher Hitze soweit braten, bis die etwas dickeren Stängel auch einigermaßen weich sind. Dazu kann man auh die Cocktail-Tomaten werfen und alles zusammen möglichst warm servieren. So angerichtet auf einem Teller der Porzellanmanufaktur Hering:

Hier nach diversen Einträgen in meinem blog auch einmal wieder ein Foto, welches ich von meinem „Mis en place“ gemacht habe.

Zu sehen, angefangen vom Fisch im Uhrzeigersinn: Das Stück Hamachi, schwarzer Sesam, Thymian, Limette, Zitrone, Cocktail-Tomaten, Salicorne und der frische Ingwer. Die kleinen Steinpilze fanden dann noch ganz zum Schluss Ihren Weg auf den Teller.

Geeiste Rote Beete Suppe

Auch wenn der Sommer inzwischen so gut wie vorüber ist, kann sich so eine Rote Beete Suppe auch noch im Herbst sehr gut auf dem Eßtisch mit so manchen weiteren Produkten behaupten. Solche geeiste Suppen kennt man ja aus der spanischen Küch emit iner Gazpacho, oder auch manchen anderen Suppenvarianten, aber hier handelt es sich um eine Wurzelfrucht mit der Roten Beete, die einmal einen ganz anderen Geschmack in das Gericht bringt. Für die Zubereitung für 2 Personen brauche ich also filgende Produkte:

  • 2 – 3 kleine Rote Beete Wurzeln
  • 1 kleine oder 1/2 Saatgurke
  • 1 gekochtes Ei
  • Salz, Pfeffer, und vielleicht einen Schluck Noilly Prat

Die Zubereitung folgt dann folgendermaßen:

Die Rote Beeten sehr gut schrubben und mit kaltem Wasser abwaschen. Die Gurke ebenfalls gut waschen und mit dem Sparschäler von außen leicht schälen. Das Ei so kochen, das es noch eine mittlere halbharte Konsistenz behält. Dann werden die Rote Beeten gekocht, was je nach größe der Knpllen so ca. 15 bis 25 Minuten dauern kann. Nach dem Abkülen die Rote Beete schälen und einen Teil der Knollen im Mixer fein zerkleinern. Den Rest in kleine, feine Stücke schneiden, welche dann in die aufgemixte Suppe gehören. Die Gurke auf einem Gemüsehobel möglichst dünn hobeln, und das gekochte Ei schälen und einmal halbieren, was dann so in der Suppe seinen Platz finden kann. Bevor angerichtet werden kann muß die Rote Beete mit all seinen Teilen im Kühlschrank heruntergekühlt werden bevor man anrichtet. In meinem Teller sieht die Suppe dann so aus:

Heilbutt mit Nußkruste

Für den Besuch einer meiner Brüder hatte ich mir im Fischgeschäft zwei schöne Stücke Heilbutt besorgt und wollte diese am Abend für ein Gericht zubereiten. Diverses Gemüse vom Markt hatte ich sowieso schon besorgt womit dann aber auch schon die Grundlage als ein Art Ratatouille entstehen konnte. Als Basis für so eine Gemüsebasis aus der Pfanne nehme ich meist erst einmal ein paar Schalotten, gewisse Knoblauchzehen, am besten frische, und dann bleibt der Phantasie keine Grenze gesetzt, denn ein Ratatouille kann aus sehr unterschiedlichen Gemüsen bestehen. Zuccini, Mohrrüben, Auberginen, Mangold, alle möglichen Rübchen oder sonstige Wurzelgemüse, aber auch zu bestimmten Jahreszeiten der Topinambur oder eine Schwarzwurzel. Die Aufzählung könnte noch lange weitergehen, denn es gibt heute ja eine recht große Vielzahl an Gemüsen auf den Märkten zu kaufen, welche hier Verwendung finden können.

was sollte aber mit dem Stück Heilbutt passieren? Irgendwie hatte ich in den letzten Tagen mit wieder einmal diverse Nußsorten besorgt, und so kam mir die Idee, eine Nußkruste herzustellen. Ich nahm als einige Walnüsse, geschälte Mandeln, vielleicht ein wenig bereits zerhackte Haselnüsse und zur Abrundung vielleicht noch ein wenig anderer exotischer Nußsorten. Da ich so eine Art Farce herstelllen wollte, um diese dann auf den halb gegarten Fisch zu streichen, gebe ich alle Nüsse für kurze Zeit in den Mixer, und lasse den so lange laufen, bis die gröberen Stücke gut zerkleinert sind, aber noch nicht zu fein gemahlen. Diese Masse vermenge ich nun je nach Geschmack mit etwas Dijon-Senf, ein wenig Meerrettich, etwas ÖL, vielleicht ein wenig Crème Fraîche für die Bindung und schmecke mit frischen Kräutern, oder auch etwas Herbes de Provence ab.

Für die Zubereitung starte ich mit dem Gemüse, welches je nach Schnittgröße so ca. 8-12 Minuten dauert. Dann kommt der Fisch in die Pfanne, den ich natürlich vorher leicht gesalzen und gepfeffert habe. Den Backofen auf ca. 125°C aufheizen und den Fisch von beiden Seiten ca. 2 bis maximal 4 Minuten anbraten, was je nach Dicke des Teils beurteilt werden muß. Dann die Nußfarce auf den Fisch aufstreichen und für ca. 5-6 Minuten in den Ofen schiben, wo der Grill so ca. auf mittlerer Stufe ausreichen dürfte, denn so eine Farce und auch der Fisch werden relativ schnell gar. Auf dem Foto auch zu sehen, das die Farce am Rand bereits ein wenig braun wird, was absolut ausreichend ist, denn hier müssen keine extra Röstaromen entstehen. Hier der Fotobeleg:

2. Nachtrag zum Besuch im Weingut Karl Haidle

Im Septembeer war ich ja zu Besuch auf dem Weingut Karl Haidle im Remstal, wonach ich am 25.9.21 hier meinen ersten Bericht dazu geschrieben hatte. Zwei Tge später kam dann dei FINE Zeitschrift heraus mit einem großen Bericht zum Weingut Haidle, und in diesen Tagen, Mitte Oktober brachte auch Meiningers Weinwelt einen Bericht über das Weingut Haidle mit Moritz >Haidle auf der Titelseite wo er im stark gebrünten Weinberg zwischen Reben und vielen Gräsern und blühenden Blumen hockt und ein zufriedenes Gesicht macht. Der Bericht von MeiningersWweinwelt ist zu finden in der Nummer 6, Oktober/Novmber 2021 auf Seite 32 bis 38, wo es zwar Wiederholungen aus dem Bericht aus der FINE zu finden gibt, was aber wohl eher aus den Erzählungen des Winzers Moritz Haidle führt, denn er war früher ein „junger Wilder“ auf ganz andere Art und Weise, denn er hat Grafitti gesprüht, liebt Hip Hop und Rap und hat in Stuttgart als Diskjokey Platten aufgelegt. In beiden Artikeln wird gerade nicht nur das Remstal auf gewisse Art und Weise „gehipt“, sonder ganz generell scheint die Region mit seinen Weinen einen großen Auftrieb zu erleben, der bereits vor einigen Jahren mit dem Weingut Aldinger begann, als dort die jüngere Generation die Sachen im Weingut übernahm und einen Preis nach. dem Andern einheimste.

Interessant zu esen in dem Artikel, als Morit Haidle das Weingut vom Vater übernahm baute er die Weinberge stark um und schmiß 14 der bisher angebauten Rebsorten zugunsten von Riesling und Lemberger einfach raus. Also eine starke Konzentration auf einige wenige aber sehr vielversprechende Rebsorten hier im Remstal, was in der Lage Pulvermächer für den Riesling gilt, die unterhalb der Burgruine liegt, und in einem mehr schattigen Seitental für die roten Traubensorten.

Hier nochmals bildlich zu sehen ein Teil der Lage Pulvermächer unterhalb der Burgruine.