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Japanisches Steak mit Daikon oroshi

Aus dem Kochbuch von Stevan Paul “Meine japanische Küche” hatte ich mir mal wieder ein neues Rezept rausgesucht, welches an einem Abend des letzten Wochenendes auf den Tisch kam. Das Rezept findet Ihr auf Seite 92-93 und ist relativ schnell zubereitet. Beim Fleisch habe ich mir ein Stück Rumpsteak von bayerischen Rindern besorgt. Und den Rettich bekomme ich sowieso fast das ganz Jahr an meinem Gemüsestand auf dem Viktualienmarkt. Das Fleisch sollte nicht zu groß geschnitten werden, gerade einmal so wie für einen kleinen Happen, der dann auch mit Stäbchen gut zu essen ist. Die Sauce kann dann je nach Geschmack mit einem milden, oder aber auch einem kräftigen Miso abgeschmeckt werden. Ich addierte noch ein kleines Schälchen Reis dazu, welches die ganze Sache zu einem kleinen Hauptgericht abrundete.

Bon Apetit!

Gedämpfte bayerische Garnelen mit Daikon

Vorneweg als kleine Erklärung zum Titel. Daikon heißt in Japan der große weiße Rettich, der bei uns im Prinzip auf allen Märkten zu erhalten ist. Für dieses Rezept habe ich mir mal wieder ein paar bayerische Garnelen bei meinem Fischhändler, dem Poseidon am Viktualienmarkt, besorgt. Die Zutaten für 2 Personen:

8 bayerische Garnelen, 1 Daikon, 1 Bund Koriander, Salz, Pfeffer, Mirin, Reisessig, Sake, schwarzer Sesam und als Gerätschaft brauche ich 1 Bambusgarkörbchen, 1 mittlerer Kochtopf passend zum Gärkörbchen, 1 mittelgroßes feines Sieb, 1 Ingwerreibe, 1 Fisch Ausstechform.

Die Zubereitung:

Zunächst muß ich erst einmal die Garnelen säubern, vom Darm befreien und gut abwaschen. Dann das Gärkörbchen mit etwas Koriander auslegen, so das die Garnelen während des Dämpfens nicht ankleben. Den Daikon mit der Ingwerreibe auf der groben Seite so lange reiben, bis die richtige Menge Daikon in einer kleinen Schüssel für 10 bis 20 Minuten gesalzen und entwässert werden kann. Den Daikon dann in den Sieb geben um alle überflüssige Flüssigkeit abtropfen zu lassen. Wenn soweit die Zutaten für den Teller alle hergerichtet sind kann der Topf mit ca. 2-3 cm Wasser gefüllt zum Kochen gebracht werden und dann das Bambuskörbchen mit dem Bambusdeckel aufgesetzt werden. Ich habe die Garnelen nur Hanz leicht gesalzen und es könnten ein paar Tropfen Same darübergeträufelt werden. Nach ca. 8 Minuten bei schwach kochendem Wasser ist der Garvorgang bereits fertig. Parallel dazu kannderb geriebene Daikon angemacht werden. Daikon aus dem Sieb nehmen, in einer Schüssel den Daikon so anmachen, das er nicht zu flüssig wird, sonst hält er sich nicht in der Form. Nochmals leicht salzen, pfeffern und mit Mirin, Koriander und Reisessig, sowie ein wenig Sesam anmachen. Die angemachte Masse nochmals leicht ausdrücken. Dann kommt das Anrichten.

So sehen die fertig gedämpften Garnelen aus. Auf dem Teller dann die Ausstechform setzen und den Daikon darin einfüllen. Garnelen außen herum anordnen und ich hatte noch von einem vorherigen Essen eine fertige Sushisauce im Kühlschrank. Das Auge des Fisches und 2 weitere Klekse.

Macht sich hier besonders gut auf einem großen Teller von Stefanie Hering aus der Reihe Ocean. Insbesondere die gedämpften Garnelen erhalten hier einen ganz besonders guten Eigengeschmack, der mit dem frischen Daikon sich passend ergänzt.

Thunfischtatar auf Daikon und wilder Spargel

Ich wollte mal wieder nach der Winterzeit mir eine Variante von Thunfisch zubereiten, welche in einem Tatar auf Daikon (weißer Rettich) mit wildem Spargel endete. Thunfisch in Sushi Qualität beim Fischhändler besorgt, alle weiteren Zutaten wie den Daikon und die weiteren Gemüse auf dem Markt bei meinem Markt-Händler besorgt, und dann abends entsprechend der Vorbereitungszeit die Vorbereitungen beginnen.

Zutaten für ca. 2 Personen:
200 – 250 gr. Thunfisch
1 Schalotte
1 Daikon (weißer Rettich)
1 Frühlingszwiebel
weißer Pfeffer
Thymian, glatte Petersilie
Ein paar Tropfen von Limonen oder Zitronensaft
1 El Mirin

Für die Vinaigrette:
Olivenöl, Traubenkernöl
heller Essig
Salz / Pfeffer
Limonensaft je nach Geschmack
1 Messerspitze Kurkuma

Zubereitung:
Bei Tatar ist es immer eine zwiespältige Sache, wenn man an die Zubereitung geht. Schneiden sollte man, insbesondere bei einem so weichen Fleisch wie dem Thunfisch die Stücke möglichst kalt, so das die Stückchen nicht zu sehr auf dem Schneidebrett davonlaufen. Andererseits wäre das Tatar auch direkt aus dem Kühlschrank wieder zu kalt um direkt serviert zu werden. Also den Thunfisch möglich kalt aus dem Kühlschrank oder auch schon leicht angefroren auf das Schneidebrett und in die entsprechend richtig großen Stücke wie ca. 1,5-2 mm Größe schneiden. Dann mit dem abgezupften Thymian, dem weißen Pfeffer mischen sowie die Frühlingszwiebeln sehr fein schneiden und für ca. 15 – 30 Minuten marinieren lassen.
Dann parallel den Daikon auf einem Gemüsehobel in ganz dünne Scheiben hobeln, auf einem Teller für das spätere Gericht die Scheiben platzieren und leicht mit Salz oder auch Fleur de Sel bestreuen. Dann sollte aber spätestens nach 10 Minuten angerichtet und serviert werden.
Dann kommt die Vinaigrette an die Reihe.
Hier kann man je nach eigenem Geschmack, oder auch je nach ausgewähltem Wein einige Variationen einbauen, so das das Gesamtgeschmackserlebnis entsprechend passend ist. Ich verwende bei diesem Thunfischtatar ein bestes Olivenöl und Traubenkernöl wo ich hier eine kleine Variante mit dem Gewürz Kurkuma als Farbe mit einbaue.
Zum Schluss das Tatar noch mit dem Limonensaft abschmecken und mit Hilfe eines Metallrings auf dem Teller in der Mitte platzieren und die hier verwendeten wilden Spargel mit dem Petersilie auf dem Teller dekorieren.



 

Daikon I Wakame I Tobiko I Brunnenkresse

Zum Wochenende hatte ich einen kurzen Logierbesuch, den ich dann entsprechend am Abend, nach einem Messebesuch, verköstigen sollte. Ich hatte mit ausgedacht, passend zur Frühsommerzeit mal wieder ein Rehfilet zu machen, welches ich mit einem Pilzrisotto kombinierte. Wovon ich aber hier berichten will ist die Vorspeise und der dazu getrunkene Rotwein, der eine mitgebrachte Flasche war und aus dem Jahr 1997 stammte, also ein kleines Experiment, was aber wunderbar passend ausging, zumal wir auch noch draußen auf der Terrasse speisen konnten.

Zu dieser Vorspeise besorge ich mir also folgende Zutaten:
1 weißen großen Rettich (Daikon)
getrocknete Wakame (aus dem Japanladen)
1 Gläschen Tobiko, Fliegenfischrogen (aus dem Fischladen)
1 Bund Brunnenkresse (vom Markt)
Salz, ein wenig Zitronen oder Limonensaft
1 Fischausstecherform zum Anrichten

Die Zubereitung ist nicht weiter schwierig und kann wie folgt vonstattengehen:
Den Rettich schälen und mit einer großen Ingwerreibe den Rettich sehr fein raspeln und dann in einer Schale kräftig mit Salz bestreuen, so das der Rettich seinen Hauptanteil an Wasser verliert. Nach ca. 20 Minuten in einem feinen Sieb geben und das Wasser abtropfen lassen. Parallel die getrockneten Wakame (max. 1 Tl) in lauwarmem Wasser einweichen und warten bis die Algen gut aufgequollen sind. Dann die Wakame möglichst klein schneiden und mit dem abgetropften Daikon vermischen und vorsichtig mit Salz und ein wenig Zitrussaft vermengen.

Das Anrichten:
Die Fischform auf dem Teller mit dem gemischten Daikon füllen. Dann den Rogen oben auf die festgedrückte Masse setzen und dann kann bereits die Metallform wieder abgenommen werden. Einige Blätter Brunnenkresse oben auf und neben die geformte Vorspeise setzen.
  

Und da mein Besuch eine alte Flasche Rotwein mitgebracht hatte, wollten wir diese zum Essen entsprechend verkosten. Aus dem Burgund stammend von dem Winzer Maurice Champy und dem Jahrgang 1997 aus Brochon. Rot ist natürlich meist ein Pinot Noir aus dem Burgund, aber da ich keine web-site des Weingutes gefunden habe, wurde ich nicht weiter fündig zur tatsächlichen Zusammensetzung dieser feinen Flasche. Damit ist es also schon bereits verraten, das die Flasche noch sehr gut sich gehalten hatte in den letzten 20 Jahren. Dem Etikett sieht man ja bereits ein gewisses Kelleralter an, aber den Korken konnten wir nich einigermaßen gut entfernen. Mit schon leichten braunen Rändern zeigt sich ein sehr dunkles Gor im Glas. Eine intensive Nase, welche sich dann mit tiefen Kirschnoten am Gaumen fortsetzen. Sehr schön zu genießen und konnte auch dem Rehfilet mit dem Risotto standhalten. Im Abgang recht vielschichtig und noch wenig stark gealtert. Also sieht man hier, das ein ordentlich gemachter Pinot auch nach 20 Jahren noch ausgezeichnet munden kann.

Vigneron M. Champy aus Brochon, Gevrey-Chambertin 1er Cru, 1997



 

Garnelen mit Daikon, rote Beete, Shiitake und gemischten Pilzen

Am letzten Oktoberwochenende gab es auf dem Markt nochmals frische Pilze, wozu ich mir in meinem Fischgeschäft einige in Bayern gezüchtete Garnelen besorgte und dazu mit Daikon, roter Beete und einer kleinen Pilzmischung mit einen geschmackvollen Teller in Anlehnung an japanische Küche gestaltete. Die Idee war die japanische Flagge im Vordergrund des Tellers, die Garnelen, welche ich mit den Shiitake gemeinsam im Bambuskorb dünstete und die letzten frischen Pilze als kleine Beigabe in der Mitte des Tellers, welche als geschmacklich starke Alternative zu den Shiitake und den Garnelen diente. Die Zutaten sind einfach und nicht wirklich schwierig zu besorgen, wenn man auf dem Markt seine Quellen hat. Pro Person benötige ich:

1 kleiner weißer Rettich (Daikon)
1 rote Beete
3 – 5 Garnelen
3 – 5 Shiitake
weitere Pilze wie Pfifferlinge
1 Schalotte, Salz, Mirin,
helle Misopaste

Zubereitung:
Den Rettich reiben und mit Salz entwässern. Die Rote Beete kochen, abschälen und in kleine Würfels schneiden. Die Garnelen vom Kopf befreien und entdarmen, sowie gut mit kaltem Wasser säubern. Die Shiitake vom Stengel befreien und mit einer Messerspitze Misopaste von innen bestreichen. Schalotte kleinschneiden und die weiteren Pilze säubern und in einer Pfanne dünsten. Parallel dazu im Bambuskörbchen die Shiitake und die Garnele ca. 8-9 Minuten dünsten. In das Dämpfwasser kann auch noch etwas Sake, Soja oder Mirin mit verwendet werden, was sich im Dampf für das Garen niederschlagen kann. Das Ergebnis sieht bei mir dann so aus.
garnelen_pilze_beete_hering  garnelen_pilze_beete_hering_detail



 

Gedünsteter Rettich (Daikon) mit Totentrompeten

Zutaten für 2 Personen:
700 ml Dashi
1 weißer Rettich (Daikon)
2 El helle Sojasauce
1/2 Tl Salz
2 El Mirin
2 El Bonito Flocken
4 Limonenzesten
1 handvoll Totentrompeten
1/2 rote Zwiebel

Zubereitung:
Den Rettich mit einem Sparschäler außen säubern und in 2 cm dicke Scheiben schneiden, sowie die Kanten der Scheiben ebenso mit dem Sparschäler abrunden. Wasser aufkochen und darin die Rettichscheiben kurz blanchieren. In einem Topf den Dashi mit Sojasauce und den Bonitoflocken erhitzen und die Rettichscheiben darin für ca. 30 Minuten leicht dünsten. Die Limonenzesten schälen und in gasnz dünne Streifen schneiden. In einer separaten Pfanne die kleingeschnittenen Zwiebeln andünsten, mit ein wenig Dashi ablöschen und nach Zugabe der Pilze für 2-3 Minuten durchziehen lassen.
Zum Anrichten die Pilze zuerst auf einer Platte platzieren, die Rettichscheiben darüber setzen und mit den Zesten garnieren. Nach Geschmack noch ein paar Bonitoflocken darüberstreuen.
Das sieht dann am Tisch so aus:
Daikon_Dashi_Spinat_ Daikon_Dashi_Spinat_Detail



 

30 Jahre Olaf Hoffmann Design – das Fest dazu/kalte fingerfood

Insgesamt sollte es zum Jubiläumsfest 13 verschiedene Gänge ganz unterschiedlicher Herkunft, Konsistenz und Zusammensetzung geben, wo ich hier einmal die ersten drei fingerfood beschreiben will.

Lotoswurzel-Chips (beschrieben in diversen japanischen Kochbüchern)
Daikon gesalzen (weißer Rettich)
Chorizo in Rotwein (aus einem spanischen Tapas Buch)

Lotoswurzel-Chips
Für einen Teller Chips brauche ich ca. 2 Stück dieser Wurzel.
Die Zutaten:
Lotuswurzel, ca. 10-15 cm
2 El Reisessig
Sonnenblumenöl zum Frittieren
Fleur de Sel zum Servieren

Lotoswurzen_roh
Zubereitung:
Die Lotoswurzel vorne und hinten anschneiden und dann mit dem Sparschäler außen rundherum abschälen. Dann sofort die sehr dünnen Scheiben schneiden (ca. 1mm dick) auf einer Mandoline oder auch bei guter Übung mit einem sehr scharfen Gemüsemesser. In einer Schüssel kaltes Wasser und den Reisessig geben und die aufgeschnittenen Lotuswurzelscheiben darin ca. 20-30 min. wässern. Danach sehr gut zwischen Küchenkrepp trockenlegen. Das Frittieröl in einen Topf geben, erhitzen und bei ca. 170°C die erste Portion (ca. 6-7 Scheiben) darin für 5-7 Min. frittieren, bis die Scheiben leicht bräunlich/rötlich werden. Die getrockneten Scheiben dunkeln dann noch etwas nach. Auf einem frischen Küchenkrepp trocknen und auskühlen lassen. Zum Servieren mit dem Fleur de Sel bestreuen.
Lotoswurzelchips_Teller



Daikon gesalzen
Zutaten für ca. 8-10 Personen
1 mittelgroßer weißer Rettich
Fleur de Sel
weißer Pfeffer
Einige Tropfen bestes Olivenöl

Zubereitung:
Den Rettich mit einem Sparschäler vorsichtig außen schälen und die Enden soweit
abschneiden, das der Rettich im Mittel gleich dick ist. Mit einem Trüffelhobel, oder einem
japanischen Gemüsehobel den Rettich in sehr dünne Scheiben schneiden.
Auf einem Teller großflächig auslegen und mit dem Salz und Pfeffer bestreuen.
Nach ca. 10-15 Min. noch das Öl darübertreufeln und frisch servieren.
Daikon_gesalzen



Chorizo in Rotwein
Zutaten für 1 Schale:
1 spanische Chorizo
150 ml Rotwein
30 ml Branntwein
Petersilie

Chorizi_in_Rotwein_Hering_Quallen3
Zubereitung:
Zuerst die Chorizo mit einer Gabel von beiden Seiten einstechen, so das der Rotwein
gut einziehen kann. Alle Würste in einen Kochtopf setzen und mit dem Rotwein aufgießen.
Aufkochen und bei schwacher Hitze für 15 Minuten durchziehen lassen. Vom Herd nehmen
und im Rotwein für 2 Stunden erkalten lassen und dabei gut durchziehen. Den Rotwein abgießen und für die spätere Verwendung aufbewahren.
Vor dem Servieren die Chorizo in Scheiben von ca. 1 cm schräg aufschneiden und in einer tiefen Pfanne mit ein wenig Öl anbraten und mit Branntwein ablöschen. Etwas Rotwein angießen und für 2-3 Min. aufkochen. In einer Schale mit Petersilie anrichten.



Thunfisch auf Daikon mit Granatapfel und Kerbel

Heute einmal eine Variation wie man Thunfisch auch in kleinen Happen auf einem Teller präsentieren kann mit ganz dünn gehobeltem weißen Rettich (Daikon) und Granatapfel, sowie ein wenig Kerbel.
Die Zutaten:
für 1-2 Personen
ca. 120 gr. Thunfisch von bester Sushi Qualität
1/2 weißer Rettich (Daikon)
1 Granatapfel
20 gr. Kerbel
Sesam und Schwarzkümmel ca. je 1-2 El
Salz und Pfeffer, Fleur de Sel
Thymian nd Rosmarin, Olivenöl
Zitronensaft oder auch wenig Yuzu
die Zubereitung:
den Rettich mit dem Sparschäler schälen und auf einem Trüffelhobel oder einem japanischem Gemüsehobel in hauchdünne Scheiben schneiden. Die Scheiben auf einem Teller auslegen und fein verstreut mit Salz gleichmäßig bestreuen.
Daikon_gesalzen
Den Rettich so ca. 10 Minuten marinieren lassen, so das das überflüssige Wasser austritt. Besonders auf einem schwarzen Teller gut sichtbar. Den Granatapfel aufschneiden, die Kerne von dem Saft trennen und den Saft separat auffangen. Dann den Sesam und Schwarzkümmel in einer ungefetteten Eisenpfanne kurz anrösten. in rechteckige Teile zurechtschneiden und leicht salzen und pfeffern. In einer beschichteten Pfanne ein wenig Olivenöl und Thymian sowie Rosmarin dazugeben und den Thunfisch darin von jeder Seite nur so leicht anbraten, das von jeder Seite das Teil nur einige mm durchgegart ist.
Parralle dazu den Granatapfelsaft in einer kleinen Sauteuse einkochen und je nach Geschmack mit ein wenig Thymian und Zucker ergänzen. Den eingekochten Saft mit Zitronensaft oder Yuzu abschmecken.
Anrichten:
Die marinierten Daikon Scheiben auf dem Teller oder der Platte flach auslegen, mit etwas Fleur de Sel bestreuen, den Thunfisch in 2-3 Stücke quer aufschneiden und darauf platzieren, und die weiteren Zutaten darum herum drapieren. Was dann so aussehen kann:

Thunfisch_Daikon_Granatapf_Kerbel

Thunfisch_Sesam_Daikon_Granatapfel