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gefüllte Tomate mit Spinat und Käse, Pfifferlinge

Im Sommer gibt es auch bei uns auf den Märkten die besten Tomaten, wobei ich in diesen Monaten dazu folgende weitere Zutaten als Füllung und Ergänzung mir ausgedacht hatte. Die Tomate wird mit dem Spinat, Ziegenkäse und ein wenig Blauschimmelkäse gefüllt, wobei neben dieser Füllung die frischen Pfifferlinge und der Wildkräutersalat seine ergänzende Wirkung erzielen. Pro Person brauche ich also:

1 mittelgroße feste Fleischtomate

  • ca. 100 – 150 gr. Spinat
  • 1 Stück Ziegenkäse von ca. 50 gr.
  • 1-2 kleine Knoblauchzehen
  • 1 Stückchen Butter, Salz und Pfeffer
  • 1 handvoll Wildkräutersalat
  • ca. 100 gr. Pfifferlinge
  • 1-2 kleine Schalotten
  • ein wenig Butter und Sahne zum Fertigstellen

Die Zubereitung kann dann folgendermaßen vor sich gehen:

Den Spinat gut waschen, die dickeren Stängel abzwicken und entsorgen und nach dem Trocknen in einer Pfanne mit dem Knoblauch, Butter und Salz so anbraten, das sich das Gemenge noch fest anfühlt. Nach dem Erkalten mit dem Gemüsemesser die Masse nochmals leicht kleinschneiden und mit dem zerbröselten Ziegenkäse vermengen. Dann die Tomate so aufschneiden, das man mit einem mittleren Löffel und einem Messer das Innere der Tomate herausschneiden kann und diese komplett aushöhlen. Dann wird das Spinatgemisch leicht gesalzen, vielleicht noch mit ein wenig Olivenöl verfeinert und dann in die Tomate eingefüllt und obenauf eine kleine Scheibe Blauschimmelkäse platziert. Den Backofen auf 200°C aufheizen und parallel die Pfifferlinge sehr gründlich putzen und den Wildkräutersalat je nach Bedarf ebenso auch noch waschen und gut trockentupfen. Der Ofen ist auf Temperatur gebracht, die Pfifferlinge für die Pfanne vorbereitet, die Schalotten kleingeschnitten, und somit kann die Tomate in einer feuerfesten Form in den Ofen wandern. Für 10 Minuten bei der Temperatur garen, und dann die Temperatur auf 180°C reduzieren und für weitere ca. 5-10 Minuten darin garen, was auch von der Größe der Tomate abhängt. Parallel dazu die Pfifferlinge mit den Schalotten in der Pfanne anbraten, mit einer Butterflocke und etwas Sahne ablöschen und nach dem Abschmecken mit Salz und Pfeffer kann angerichtet werden.

Bon apetit!


Kugel-Zuccini gefüllt mit Pfifferlingen

Auch wenn ich jetzt schon mehr als 35 Jahre in München wohne, freue ich mich immer wieder, wenn es auf dem Mark im späten Frühjahr, bzw. früh im Sommer die ersten frischen Pilze zu kaufen gibt. An meinem Gemüsestand gab es dann auch schon wieder die ersten runden kugeligen Zuccini, was sich anbot einmal wieder gefüllt zu werden. Für dieses Rezept brauche ich also folgende Zutaten:

  • Pro Person, 1 Kugel-Zuccini
  • ca. 150 gr. Pfifferlinge
  • 1 mittelgroße Schalotte
  • 3 Stängel Petersilie
  • etwas Sahne oder Crème Fraîche, Salz und Pfeffer, Olivenöl

Dann geht es an die Zubereitung. Von der Zuccini den Kopf soweit abschneiden, das man mit einem großen Teelöffel gut den weichen Inhalt herausschauen kann. Vorher mit einem scharfen Küchenmesser die weicheren Teile einschneiden, dabei aber nicht die Schale der Zuccini verletzen. Dann die Pfifferlinge sehr penibel säubern, so das beim Essen später keine Sandkörner mehr zu finden sind. Die Füllung in einer Schüssel zusammen mischen und leicht ziehen lassen. Dann wird der Backofen auf 180 °C Umluft aufgeheizt, so das die Zuccini in einer feuerfesten Form auf mittlerer Schiene für ca. 20 bis 25 Minuten garen. Daneben können dann die weiteren Pilze in einer Pfanne mit ebenso ein wenig Schalotten und Petersilie gegart werden, was gerade einmal so ca. n den letzten 5 Minuten der Backofen-Garzeit passieren kann. Also auch hier: Timing ist Alles! So sieht das Gericht dann auf dem Teller angerichtet aus:


Hähnchensalat mit Pinienkernen und Rosinen

Ein Rezept von Elisabeth Grabmer sollte es diesmal sein, welches in der letzten Woche im SZ-magazin veröffentlicht war. Die Köchin kocht selber in der Waldschänke in Grieskirchen bei Linz in Österreich. Das Rezept war zwar auf 8 Personen ausgelegt, was mich aber nicht daran störte diese Zutaten auf eine Menge für 2 Personen zu reduzieren. Das Rezept ist also in dem SZ-magazin nachzulesen, oder auch unter www.dasreze.pt. Die wesentlichen Zutaten besorge ich mir am Samstag auf dem Markt, oder habe diese bereits im Regal zu Hause stehen. Einen kleinenFehler bei der Zubereitung habe ich allerdings gemacht. Also Vorsicht beim Anbraten der Pinienkerne und der Rosinen, denn die sind bei mir etwas zu dunkel geworden. Auch wenn die gesamte Zubereitung am Schluss soweit ganz gut schmeckte. So war das dann optisch auf dem Teller angerichtet und zu verspeisen:

Aus der Nähe betrachtet:

Sehr schönes Rezept mit einer Marinierzeit von 2 Stunden kann es schnell und einfach zubereitet werden.



 

Zwei Pilzgerichte zum Spätsommer

Pilze sollte man, bis auf wenige Ausnahmen, frisch auf dem Markt oder beim Händler seines Vertrauen kaufen. Also besorgte ich mir nochmals je eine Portion Pfifferlinge und Steinpilze auf dem Markt, welche im Moment noch weiterhin aus dem Bayerischen Wald kommen. Noch liegt ja kein Schnee! Dazu etwas Spinat, Polenta, und diverse Zutaten wie Parmesan und in wenig Blauschimmelkäse, welche die Geschmäcker abrunden. Und dazu einen mittel gereiften kräftigen Wein aus dem Keller der zu diesen Pilzen dann auch sehr gut passend war. Ein Weißburgunder vom Weingut Schloß Hohenbeilstein aus Württemberg des Jahres 2010.

Das erste Gericht also mit den Pfifferlingen und Spinat mit ein wenig Parmesanraspeln.
Pfifferlinge_Spinat_Parmesan  Pfifferlinge_Spinat_Parmesan_Detail

Und nach dieser kleinen Vorspeise mit frischen Noten vom Spinat und den Pfifferlingen geht es weiter mit den Steinpilzen welche mit einem etwas kräftigeren Blauschimmelkäse und der Polenta auf den Teller kommen.
Polenta_Steinpilze_Blaukäse  Polenta_Steinpilze_Blaukäse_Detail

Dazu habe ich also einen Weißwein geöffnet, der aus der Region Württemberg stammt, von der Burgundertraube hier als Weißburgunder,, der aus dem Jahr 2010 stammt. Das Weingut Schloßgut Hohenbeilstein ist schon lange im VDP und produziert in der Region nicht nur gut Rotweine, sonder auch ausgezeichnete Weißweine. Dieser Weißburgunder paßt ausgezeichnet zu den Pilzen, da sich die Säurenote im Wein ausgezeichnet mit den Pilzen verträgt und mit den buttrigen Noten der Sauce harmoniert. Also wer mag nachkochen und erzählen wie das Ergebnis war.
Hohenbeilstein_WB_2010


 

Dreierlei von Pilzen zum Herbstanfang

Da in der vergangenen Woche der Herbstanfang Einzug hielt wollte ich eine Vorspeise zusammenstellen, welche zur Jahreszeit und den Produkten im Herbst paßt.
Pilze wachsen ja bereits im Sommer, jedoch sind im Herbst besonders viele Varianten auf dem Markt zu bekommen. Ich hatte mich für
Shiitake (gedämpft im Bambuskorb)
Steinpilze (roh mariniert) und
Pfifferlinge (gebraten mit Crème Fraîche)
entschieden.
Shiitake sind zwar ein japanischer Zuchtpilz, der auf alten speziellen Holzstämmen gezüchtet wird, also nicht wirklich aus unseren Wäldern stammt, aber diese Variante der Zubereitung habe ich schon mehrmals ausprobiert und für sehr interessant empfunden.

Jetzt zu den Zutaten bzw. der Vorbereitung.
je Portion:
2 Shiitake
1 TL helle Misopaste
Frühlingszwiebeln
helle Sojasauce
Sojasauce und Sake, je ca. 50 ml
1 kleiner Steinpilz in Scheiben geschnitten
weißer Aceto Balsamico
Mirin
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
wenig Salz
50 gr. Pfifferlinge
1 EL Butter
1 Schalotte
1 EL Crème Fraîche
Salz und Pfeffer
Petersilie

So sieht das in der Vorbereitung aus:
Shiitake_im_Bambus
Shiitake im Bambusdämpfer

marinierte_Steinpilze
Die marinierten Steinpilze

Die Zubereitung:
Shiitake säubern und den Stil fast ganz abschneiden. die Misopaste von innen einstreichen, mit den klein geschnittenen Frühlingszwiebeln bestreuen und mit einigen Tropfen heller  Sojasauce betreufeln. In den Bambuskorb einlegen. Kochtopf mit Wasser, Sojasauce und Sake  zum Kochen bringen, herunterschalten und den Bambuskorb daraufsetzen und ca. 10 Min. dünsten.
Die Steinpilze sehr gut säubern, in ca. 3mm dünne Scheiben schneiden und in einem tiefen Teller in weißem Aceto Balsamico, Mirin und schwarzem Pfeffer ca. 30 Minuten Marinieren.
Die Pfifferlinge putzen und trocken tupfen,  Butter in einer Pfanne erhitzen und die Schalotte darin glasig anschwitzen. Pfeffern, salzen und die Pfifferlinge dazugeben. Dann den Crème Fraîche dazugeben und je nach Garzustand vom Feuer nehmen.
Ich habe heute noch einen Parmesanchip dazu gemacht.
Parmesan reiben, leicht pfeffern und ein paar Tropfen Öl dazu und in einer dünnen Schicht auf dem Backblech ausbreiten. Den Backocfen auf ca. 180 °C vorheizen und dann bei mittlerer Grillstufe ca. 5-6 Min. den Parmesan mittelbraun ausbacken. Nach dem Erkalten werden die vorher zerschnittenen Stück etwas stabil.
Pilze_dreierlei_Holger_2

Und dann hatte ich aber noch als Ergänzung 2 Flaschen Weißwein aus dem Keller geholt und kaltgestellt, welche ich zu diesem Pilzgericht testen wollte:
Zunächste eine Flasche
Dom_Tunnel_Etikett
Domaine du Tunnel von Stéphane Robert aus Saint-Peray.
Roussanne 2011, 13,5 % Vol.
sehr helles goldgelb, lebendige Nase mit frischer Blumennote, Frühlingswiese.
Am Gaumen saftig, feste Pinot breit und recht lang,. Feine Strukturen mit umkomplizierten Geschmacksnoten zwischen feinfruchtig und leichter Säure. (16-17)
Als zweiten Wein einen Riesling vom Weingut
van_Volxem_Goldberg_Etikett
van Volxem, Goldberg Fuder 11, Riesling 2013, 12% Vol.
sehr helles Zitronen gelb, feine säuerliche Nase, Schiefer. Komplexe Struktur am Gaumen mit vielen Frucht Säure Nuancen.

Fazit: Beide Wein passten recht gut zu den Pilzen, wobei bei den Shiitake recht vorsichtig mit der Misopaste umzugehen ist. Der Goldberg paßte mit seiner Säure insgesamt etwas besser zu den 3 angerichteten Pilzvarianten.


www.vanvolxem.com