Archiv der Kategorie: Wein

Bulgarien Weintour – der erste Tag mit Anreise

Ausgeschrieben und ausgerichtet war diese Weinreise von einem Ehepaar aus England welche schon länger solchen Weintouren veranstalten und auch Verkostungen in London und anderswo veranstalten. Der Kontakt zu Good Wine Tours in meinen links.

Bulgarien ist ein kleines Land auf dem Balkan mit ca. 7 Mio. Einwohnern, aber einer langen Geschichte des Weinbaus, der in die Zeit der Trojaner und der alten Griechen zurückreicht. Station machen sollten wir in der Stadt Plovdiv, welche in der westlichen Region des Thracian Valley liegt und ein guter Ausgangspunkt in fast alle Himmelsrichtungen und die Weinregionen ist. Bulgarien teilt sich in 5 größere Weinregionen auf: Danuban Plain im Norden, Black Sea im Osten an das Schwarze Meer angrenzend, Thracian Valley zentral bis in den Süden des Landes reichend, Rose Valley zentral gelegen und Struma Valley, im Süd-Westen, welches im Westen an Mazedonien und im Süden an Griechenland angrenzt und das heißeste der 5 Regionen ist. Wir bewegten uns also primär in der Region Thracian Valley von Plovdiv aus.

Plovdiv ist eine alte römische Ansiedlung, und wird 2019 eine der Kulturhauptstädte Europas sein. Dort gibt es mitten in der kleinen Stadt eine große Anzahl römischer Ausgrabungen, und am Ende der Fußgängerzone hat die Stadt ein Modell der Sportstätten, welche aus der Römerzeit stammen aufgestellt.

Das im Original zum Teil wieder ausgegrabene Forum ist mehr als 200 Meter lang und zog sich mitten durch die heutige Stadtmitte. Ebenso wurde erst vor einigen Jahren ein Amphitheater ausgegraben, wo heute wieder Theateraufführungen und andere Veranstaltungen stattfinden.

Nach eben so einer kleinen Tour mit der 8 köpfiges Gruppe durch die historische Altstadt ging es am Abend zu einer ersten Verkostung in eine Vinothek des Weingutes Bendida, welches ein kleines familiengeführtes Weingut seit 1936 ist, und unweit von Plovdiv bei Brestovitsa seine Reben anbaut.
Wir konnten an diesem Abend 4 Weine verkosten, wobei dazu gesagt werden muß, das dieses Weingut gerade einmal insgesamt 1700 Flaschen pro Jahr produziert. Die Mutter des Hauses schreibt die Rotweinetiketten alle selber per Hand, wobei die Tochter das Weismachen inzwischen übernommen hat.
So beginnt es also mit einem weißen der Trauben Misket, von alten Reben, der recht süßlich in der Nase daherkommt. Mittlere Säure am Gaumen, wenig Frucht und ansprechend flüssig, welches zum ersten gereichten Gericht, einem Lauchauflauf passte. Weniger Abgang aber ehrlich gemacht (14/20)

Dann folgte einer steh roter Tropfen von der Traube Rubin, welche in Bulgarien seit langer Zeit als klassische Rebe angepflanzt wird. Die Flasche aus 2016 mit 14% Vol. Alkohol hat eine kräftige dunkle Farbe. In der Nase etwas indifferent, aber vielleicht auch weil ich diese Traube noch nie im Glas hatte. Leichte Würze am Gaumen mit Kirsch und roten Früchten. (16/20)

Der zweite rote Tropfen ist aus der Rebsorte Mavrud gekeltert, aus dem gleichen Jahrgang 2016, welches ebenso eine klassische Rebe aus der Region Bulgarien  Die sehr fruchtige Nase endet mit leicht kräftiger Note am Gaumen. Gute Frucht mit leichten Tannieren. (15,5/20)
Dann folgt zum Schluß ein Rosé aus der Traube Rubin und dem Jahr 2017. Sehr feine Säure am Gaumen mit weniger Frucht als sonstige Rosé so üblich haben. Feine leichte und frische Note. (15,5/20)

Das war dann der Reigen der 4 Weine an diesem Abend in der Vinothek des Weingutes Bendida, wo es eine Kleinigkeit aus der eigenen Küche dazu gab und somit ein schon mal recht positiver Auftakt sein sollte zu unseren weiteren Touren an den nächsten 4 Tagen.

Alle Weine der Verkostung auf dem Tisch.



 

Winzerabend in der Weinbar FRANK mit dem Weingut Juliusspital aus Würzburg

Die erst seit ca. 4 Monaten eröffnete Weinbar FRANK in der Residenz in München hat einen ersten Winzerabend mit dem Weingut Juliusspital veranstaltet. Einige Tage vorher war ich auf ein Glas in der Weinbar und konnte von der Verkostung erfahren, welche an einem Freitag-Abend in der Weinbar stattfinden sollte. Also kurzerhand am Abend angemeldet und am entsprechenden Abend sollte es dann ein kleines 4-Gänge Menü geben mit 8 passenden Weinen vom Weingut Juliusspiptal. Interessant von der Ankündigung her war aus, das sich auf der Verkostung wohl ein paar Weine älteren Jahrgänge zur Verkostung anstehen sollten, welche sonst so nicht zu haben sind. Noch ein paar Worte und Fakten zum Weingut Juliusspiptal, welches heute auf einer Weinbaufläche von 180 ha seine Reben baut. Aber noch wesentlich beeindruckender sind die Zahlen für die weiteren Anbauflächen des Juliusspiptal. Landwirtschaft wird auf ca. 1050 ha betrieben und Forstwirtschaft wird auf ca. 3416 ha in ganz Deutschland betrieben.

Losgehen sollte es also mit einem Winzersekt Rosé brut aus 2016 welcher aus den beiden Rebsorten Sauvignon Blanc und Schwarzriesling bestand.

Sehr kürzlich erst abgefüllt war noch ein wenig Hefe in der Nase zu verspüren. Am Gaumen eine leicht säuerliche Note die sich sehr breit am Gaumen macht und noch recht heftig nachwirkt. Weiter in der Verkostung sollte es zu den Gerichten aus der Küche jeweils einen 2er Flight geben. Zum ersten Gericht, welches einen Teller Pfifferlinge mit Wildkräutersalat beinhaltete gab es folgende Weine:

Würzburger Silvaner trocken VDP Ortswein von 2017
Feine Nase mit Tier Note bei mittlerer Frucht und feiner Säure. Etwas Dichte am Gaumen mit leicht buttriger Note. (15,5/20) und
Würzburger Stein Silvaner trocken VDP Erste Lage aus 2017.
Recht fein, mit würziger Note, leicht mineralische mit kräftiger und feiner Struktur und fruchtiger mit mehr Luft im Glas. (16,5/20)

Die Kombination der Pfifferlinge mit den etwas groben Wildkräutern war soweit ganz gut, aber ein wenig sehr zaghaft gewürzt. Gut, dafür stand das obligatorische Salz und Pfeffer auf dem Tisch, was mich aber für eine solche Weinbar nicht ganz zufriedenstellend.
Der zweite Flight sollte ein Weißburgunder-Flight sein und kam mit einem Gericht auf den Tisch mit Namen Kalbsmeiserl mit Räucheraal:

Recht fein angerichtet von der Kalbfleischkomponente wobei der Aal in las eine Mousse auf den Teller kam. Somit eine entfernte Verwandte eines Vitelli Tonato. Hierzu sollte es also 2 Weißburgunder geben, welche aus den folgenden Lagen stammten:
Volkacher Karthäuser Weißer Burgunder GG, 2015
Sehr feine frische Nase mit dichter Note am Gaumen und vordergründig mit etwas Druck und leicht breiter Note. Kräuternoten und Apfel mit feiner Säure sowie recht langem Abgang bei einer feinen Frische. (16/20)
und
Volkacher Karthäuser Weißer Burgunder trocken Spätlese, 1990
dieser bereits recht gut gealterte 1990er Jahrgang hatte immer noch eine recht helle Farbe bei einer kräftigen Nase. Recht lang am Gaumen aber mit wilden Kellernoten und auch fast Hefen, welche nicht wirklich oxidativ wirkten, aber so als wenn der Wein wirklich bereits seinen Höhepunkt längst überschritten hat. Der Kllerton geht mit mehr Luft im Glas auch nicht weg und wirkt somit kaum mehr als noch wirklich trinkbar. Dumpfe Nase mit Fehlernoten (–/20)

Dann ging es weiter mit einem Gericht welches auf den Namen „Butterweiches Rippchen, Meistersosse, Braumeisterbrot“ sich auf der Karte und von 2 Weinen begleitet wurde.

Dieser Teller war wirklich gut von der Fleischkomponente, ebenso die Bohnen und die Sauße, wobei die Gnocchi mit dem Braumeisterbrot wohl nicht viel zu tun hatten welches aber separat auf dem Tisch serviert stand. Dazu sollte es folgende 2 Weine geben:
Juliusspiptal BT Spätlese trocken aus 2006
BT steht hier für das Namenkürzel eines der ehemalige Kellermeister des Juliusspital „Benedikt Then“. Dieser Cuvée besteht aus Silver, Riesling, Weißburgunder und Traminer und hat für mich eine recht typische burgundische Nase. Leichte Karamell Note samt feiner Süße. Ein feines Cuvée mit langem Abgang was bei dem Jahrgang recht interessant ist und immer noch eine recht feine und süffige Note am Gaumen hat. (17/20).

und
Würzburger Pfaffenberg Spätburgunder trocken Erste Lage aus 2015
Dieser rote Pinot Noir aus 2015 hat eine feine fruchtige Nase mit rauchiger Note und dichter sowie feiner Note. Gute Frucht bei mehr Luft im Glas (Was meist nur bei solchen längeren Verkostungen zu realisieren ist) (16,5/20)

Final gab es dann noch einen Dessert aus Vanillesoufflée und Beeren, welche von einem Rislaner begleitet wurde.

Das Soufflee etwas am Rande zusammengefallen, wobei die Beerenauswahl frisch und fein zu Wein gut passten.
Juliusspital Rieslaner Auslese aus 2017

Der Wein wirkt recht fein in der Nase, kräftige Noten mit seiner Süße und am Gaumen verstärkt sich diese Süße und m Abgang recht stark. Wirkt im Ganzen zu süß. (15,5/20)

Meine Geburtstags-Verkostung mit 14 Weingütern und 7 Broten

Zu meinem 65. Geburtstag hatte ich mir ein spezielles Konzept einer Weinverkostung ausgedacht. Zu verkosten sein sollten nur Weingüter, die ich auf der ganzen Welt bereits besucht hatte, und so eine Vielfalt von 7 weißen und 7 roten Weinen zustande kam, welche aus 9 Ländern und 4 Kontinenten stammten. Hier die Auswahl der Weingüter die ich für den Tag ausgesucht und besorgt hatte:

Molitor, Mosel, Bernkastel-Wehlen, Riesling, Zeltinger Sonne 2016
Glaser-Himmelstoss, Franken, VDP, Silvaner Dettelbacher Berg 2015
Gesellmann, Österreich. Deutschkreuz, Chardonnay, Steinriegel 2015
Ch. la Canorgue, Frankreich, Luberon, Cuvée blanc 2017
Bodegas Ostatu, Spanien, Rioja, Lore de Ostatu, Cuvée Viura/Malvasia 2012
Framingham, Neuseeland Marlborough, Riesling Oude Wines 2016
Eagles‘ Nest, Süd Afrika, Constantia, Sauvignon Blanc 2016
Heid, Württemberg Fellbach, VDP Lemberg 2015
Haas, Italien Südtirol Montan, Pinot Noir 2013
Ch. Cos d’Estournel, Bordeaux, St. Estèphe, Les Pagodes de Cos 2012
Wine & Soul, Portugal, Douro Region, Character de Douro, Cuvée 2015
Bouchon, Chile Maule Valley, Carménère, Block Series 2013
Reynecke, Südafrika Stellenbosch, Syrah 2014
Schubert Wines, Neuseeland Martinborough, Marian’s Vineyard, Pinot Noir 2013

Aufgebaut sollte das dann unter einem luftigen Zelt so aussehen:

Das ist die Ecke der 7 ausgesuchten weißen Flaschen aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien, Neuseeland und Südafrika.


Die ersten 2 roten aus Deutschland und Italien

Die weiteren 4 roten Sorten aus Frankreich, Portugal, Chile und Südafrika

Und final in einer anderen Ecke ein letzter Roter aus Neuseeland.

In anderen Beiträge auf diesem blog habe ich ja bereits einige dieser Weingüter erwähnt, da ich manche dieser in den letzten 3 Jahren besucht habe, seit ich diesen blog betreibe. Weitere Details werden folgen zu Weingütern die ich vor 2015 bereits besucht hatte.

Dann sollte es natürlich etwas zum Beißen zu den guten flüssigen Tropfen aus den 14 Ländern geben. Für mich waren es da dann am ehesten die Brote, welche ich so seit ca. 1,5 Jahren selber backe und die Rezepte aus dem Wildbakers Buch stammen. Somit sollte es 7 verschiedene Brote geben die da waren:

Backfeuerbrot:

Dinkelbrot:

Kürbiskernbrot:

Ciabatta:

Winzerringe:

Französisches Landbrot:

Focaccia:

Während der Feier sollte das so guten Anklang geben, das die Brote schnell, so frisch wie sie waren, verspeist waren. Aufgebaut auf der Terrasse zur Selbstbedienung.
  
Und als kleine fingerfood Zugabe hatte ich aus 400 gr. Mandeln ein paar Schälchen Mandeln mit Miso zwischen die Weine gestellt.



 

Besuch Atelier im Bayerischen Hof München

Zu meinem letzten halbrunden Geburtstag hatte ich 5 Freunde in das erst seit letztem Herbst mit 3 *** Sternen dekorierte Restaurant Atelier im Bayerischen Hof eingeladen.
Da es bei einer Gruppe ab 6 Personen an einem Tisch nur ein ausgewähltes Menü für den Tisch gibt, hatten wir uns für die 5 Gang Variante aus dem 7-gängigen Menü ausgewählt, und ich hatte im Vorfeld des Besuches bereits die Weinkarte etwas gründlicher inspiziert, so das ich dann bei der Zustellung des aktuellen Minus einige Tage vorher auch schon die von mir ausgewählten Weine dem Sommelier und der Restaurant-Crew mitteilen konnte.
Die Kurzform der Menüfolge lautete folgendermaßen:
• Rücken & gezupfte Keule vom Kaninchen Aubergine, Tomate, Don Bocarte Anchovis & Burrata
• Bayerische Forelle Kimizu von Gartenkräutern, Kartoffelstampf & Schinken-Zwiebelsud
• Dim Sum geschmorter Ochsenschwanz, Knollensellerie, Nashi, Pekanüsse & Markbrühe
• Perlhuhn „Excellence“ von Jean Claude Miéral in Vin Jaune gegart. Artischocke, Risoni, Karotte & reduzierter Hühnerfond
• Johannisbeerstrauch Mädesüß & Tonkabohne

Dazu hatte ich dann folgende Weine ausgesucht:

Sektmanufaktur Schloss VAUX, Rüdesheimer Berg Schlossberg, Riesling Brut, 2010 Rheingau, DE
Weinmanufaktur van Volxem, Scharzhofberger Riesling, QbA trocken, 2015 Mosel-Saar-Ruwer, DE
Domaine les Aurelles, Aurel blanc, Roussanne, Languedoc-Roussillon, FR
Hamilton Russell, Chardonnay 2014, Walker Bay, SA
Az. Agricola Poliziano, Vino Nobile di Montepulciano, 2013 Toskana, IT
Weingut St. Urbanshof, Piesporter Goldtröpfchen, Riesling Kabinett 2014 Model, DE

Am 6er Tisch Platz genommen gab es dann zunächst ein Glas vom VAUX der sich dann sehr gut in die kräftig würzigen Amuse Geules der ersten Grüße aus der Küche einpassen konnte. Der Riesling ist klassisch wie ein Champagner ausgebaut und wirkt zwar trocken hat aber im Abgang eine feine süßliche Note die den Gesamteindruck auch mit den ersten Happen recht freundlich macht. Die ersten Amuse Geules bestanden aus: Waldpilzbaiser, geräucherter Shiitakecreme, Enoki & Buchenpilze, sowie ein Chorizo in knusprigem Frühlingsrollenteig (ohne Foto) sowie Profiterole mit Oktopus, Gemüsetartar & koreanische Aioli.

  

Aber auch dann sollte es mit der Menüfolge nicht losgehen, denn jetzt folgte erst einmal ein größerer Teller mit einem Gruß aus der Küche der sich sehr schön als Einstieg zu den Weißweinen zeigte, aber auch noch gut mit dem Winzersekt von Schloß VAUX harmonierte:
Frühlingshaftes Spargelbeet, Haselnuss, Mistel & Kräutercrêpe.

Eine wirklich schon fast komplette Vorspeise mit sehr feinen ausgesuchten Spargelnoten welche in einem Schaum steckten der mit jedem Bissen wieder eine weitere Geschmackskomponente hervorbrachte. Das grüne Kräutercrêpe on top knusprig und sonst auch die Nüsse mit kräftiger „Knack“-komponente.
Nach diesem feinen Spargelbeet sollte es aber noch ein kleiner weiterer Zwischengang sein, der wohl sicher auch zur Klärung der Geschmacksknospen beitragen konnte:
Perlmutt, Austermousse, Rosé Champagnergelée und Sauerampfer.

Dann sollte es mit der Menüfolge losgehen und wir erwarteten eine erste Vorspeise mit Rücken und gezupfte Keule vom Kaninchen.

Dieser Gang war insgesamt recht kräftig und säuerlich angemacht wo wohl auch die vermerkte Don Bogarde Anchovis Ihren Beitrag dazu lieferte. Die dünn geschnittene Tomate in einem Auberginen „Saft“ trug ebenso dazu bei.

Der nächste Gang sollte eine Bayerische Forelle sein mit Kimizu und Gartenkräutern, Kartoffelstampf & Schinken-Zwiebelsud.

Der Schinken-Zwiebelsud, auf dem die gesamte Komposition schwamm, wirkte recht leicht und konnte den feinen Fisch gut begleiten.

Dann gab es ein asiatisch tituliertes Teigtäschchen mit dem Namen Dim Sum mit geschmortem Ochsenschwanz, Knollensellerie, Bassi, Pekanüsse & Markbrühe.

Wenn auch das Dim Sum etwas stark von den gekräuselten Selleriestreifen und anderen Gekräuselt etwas versteckt war, konnte hier der Ochsenschwanz wirklich überzeugen. Die helle Sauce dazu war recht dick und würzig, mit wohl einige Senfkörnern.

Zu diesen drei letzten Vorspeisen hatten wir dann eben die ersten drei Weine der weißen Reben in der Reihenfolge van Vollem, Aurel und Hamilton Russell.

 

Der van Volxem Scharzhofberg hier nochmals einzeln abgebildet, da auf dem Dreierfoto so schlecht beleuchtet.

Vor der Hauptspeise sollte es aus der Küche nochmals einen kleinen Zwischengang geben in Form eines Sorbets welches auf den Namen „Atelier Radler“ hörte. Viel Eis mit ein wenig Wodka, und anderen frischen Komponenten welche ich mir nicht mehr aufgeschrieben hatte. War aber als kleiner frischer Zwischengang in einer auf den Kopf gestellte abgeschnittene Bierflasche auf den Tisch.

Dann ging es zum Hauptgang mit der Hauptkomponente Perlhuhn „Excellence“.

  
Hier zeigte sich für mich eine ausgezeichnete Behandlung der Komponenten. Sehr fein das Perlhuhn mit sehr reduziertem Einsatz von weiteren kräftigen Komponenten der Gemüsesorten von Artischocke, Karotte und dem kleinen Extra Gefäßen mit dem Risoni am oberen Rand des Tellers. Hierzu gab es den Vino Mobile di Montepulciano.
Jetzt folgte noch ein Kleines Pre-Dessert in Form von Kopfsalat, Felchlin Edelweiß. gerösteter Quinoa & Heidelbeere.

Kaum einer unserer 6er Gesellschaft hatte mit so einem Kopfsalat als süßen Dessert gerechnet, was natürlich auch ein solches Restaurant mit Küche immer wieder interessant macht. Der Kopfsalat hatte so feine süße Komponenten am Gaumen, das es kaum der Heidelbeeren benötigt hätte. Der geröstete Quinoa war dann die rauchige Gegenkomponente zum Kopfsalat. Sehr fein.
Dann zum finalen Dessert der mit dem Titel Johannisbeerstrauch, Mädesüß & Tonkabohne.

Sehr filigran gearbeiteten ebenso fein präsentiert auf dem Teller mit seinen primär drei Komponenten. Sehr ausgewogene Geschmackskomonenten welche nicht zu süß, aber auch nicht zu aufdringlich wirkten. Ausgezeichnet. Dazu tranken wir einen Kabinett vom St. Urbanshof.

Dieser passte natürlich auch wunderbar zu den finalen Madelaines und sonstigen Pralinen, die es zum Schluß des Menüs mit dem Espresso oder Café  dann geben sollte.



 

Verkostung Ch. Changyu mit dem Club der Weinakademiker

Diesen Namen Chateau Changyu habe auch ich in der jüngeren Vergangenheit nur peripher  einmal wirklich wahrgenommen also erst einmal ein paar Einführungserklärungen die ich hier wiedergeben möchte, die uns Herr Lens M. Moser als Gast an diesem Abend durch die Verkostungsreihe führen sollte. Das seit 30 Jahren existierende „Ch. Changyu Moser XV“ hat vor einigen Jahren den Ökologen Lenz M. Moser aus Österreich als Weinberater, Ökologen und Fachmann engagiert, um die Produktionsprozesse und die Vermarktung der Weine voranzubringen.
Das Weingut liegt 700 km westlich von Peking und südlich der Mongolei auf einer Hochebene von 1100 m Höhe ü. NN. Auf 250 ha werden ca. 90 % Rotweine angebaut, davon ca, 80 % Cabernet Sauvignon, und damit werden ca. 500 Tod. Flaschen Wein im Jahr produziert. Der Höhenlage geschuldet werden auch nur ca. 2000 Eben je Hektar gepflanzt, denn auch der Niederschlag in der Region beträgt je Jahr nur ca. 100 – 150 mm Niederschlag pro Jahr. Also werden die Weingärten auch intensiv bewässert, was aufgrund der nachbarschaftlichen Gebirge im Westen, die auf ca. 3000 Meter Höhe reichen, kein Mangel dessen besteht.Auch selbst im Winter werden diese Wassermengen genutzt, denn im Sommer als Wüstenregion bei den niedrigen Niederschlägen bezeichnet, wird die Region im Winter zu einer eiskalten Region, wo die Reben dann durch einen speziellen Schnitt so unter die Erde gebuddelt, und die Weingärten ist alle im Winter unter Wasser gesetzt und einfreieren, womit der Frostschutz durch natürliche Mittel dargestellt werden kann.

China ist inzwischen der 5. größte Weinproduzent in der Weinwelt und hat sich nach Erzählungen von Herrn Moser nicht mit Massenweinen einen Markt erobert, sondern es werden zwar insbesondere für den inländischen Markt, aber auch inzwischen für einige Exportländer, hochwertige Tropfen im mittleren bis oberen Preissegment hergestellt und vermarktet. Davon wollten wir uns natürlich auf dieser Verkostung auch ein Bild machen und so ging es an diesem Abend in der Reihe der verschiedenen angestellten Weine los mit einem Riesling und einem Sauvignon Blanc aus der Region Helen Mountain, wo das Chateau Changyu Moser XV liegt.

Es sollte insgesamt 8 Weine zu verkosten geben, wobei dann noch 2 „Benchmark“ Weine hinzukamen die uns Herr Moser als Vergleichsgröße hinzugestellt hatte, und die wir dann zu jeweils einem der roten Ch. Changyu verkosten konnten.
Das Chateau selber ist von einem Chinesischen Architekturbüro erbaut worden und es wurden eine ganze Reihe Vorbilder aus dem Bordeaux und den sonstigen französischen Chateaus herangezogen, welches die Optik prägt. Aber nicht nur die Optik ist kopiert, sonder auch die chinesische Größe muß wohl eine gewisse Rolle gespielt haben, denn in der Anlage können wohl mehrfach die Menge an Trauben verarbeitet werden, wie sie heute dort in Wein gekeltert werden. Nun zu den diversen verkosteten Flaschen die am heutigen Abend zur Verkostung anstanden.

Los ging es wie schon erwähnt mit einem Riesling aus 2016. Die Nase recht verhalten mit leicht grasiger Note. Am Gaumen etwas direkt mit leicht buttriger Note und leichter Frucht von gelben Früchten. Etwas sehr untypisches für eine europäische Riesling-Nase und Gaumen. (15/20) Punkten
Dann gab es einen Cabernet Sauvignon de Noir. Also einen weiß gekelterten Cabernet Sauvignon der für den chinesischen Markt wohl eine totale Novität war, wie uns Herr Moser berichten konnte. Das machte aber insbesondere auch gleich seinen Markterfolg aus, denn die Flaschen waren recht schnell ausverkauft. Dieser Blanc de Noir aus 2016 hatte eine sehr helle rosa Farbe bei leicht floralen Noten. Eine feine Frucht am Gaumen mit frischen Noten und eine wirklich feine Struktur. Bei etwas mehr Luft im Glas wirkte der Tropfen immer besser und entwickelte so seine ganze Vielfalt. (16/20)
Dann gab es einen Merlot, Cabernet Rosé aus 2016, der auch eine sehr verhaltene Nase aufwies. Die fast schon direkte Mineralik am Gaumen überraschte mich und entwickelte sich zu einer recht kräftigen Note, was nach der Nase nicht zu vermuten war. Hier zeigte sich wohl schon eine erste richtige Handschrift des Herrn Moser, der wohl einer der ersten Weinmacher in China war, der sich an einen Rosé herangemacht hatte. Wie er berichtete, wachsen auf der Höhe der Lage die CS Trauben mit recht kleinen Beeren am Weinstock, so das sich hier auch bei der richtigen und auch vollreifen Lese ein Wein für einen Rosé entwickeln kann, der sich dann in der Flasche und im Glas entsprechend entfalten kann. Meine Bewertung (16,5/20)
Dann gab es einen ersten rote Tropfen von Ch. Changyu aus 2015 im Vergleich mit einem Ch. Phelan Segur aus 2104. Eine insgesamt sehr interessante Nebeneinanderstellung zweier CS Flaschen, welche sicher unter ganz unterschiedlichen Bedingungen und Konditionen entstanden sind. Der Ch. Changyu hatte noch frische Fruchtnoten in der Nase und wirkte zunächst im glas noch leicht stumpf, was sich mit mehr Luft etwas verflüchtigte.     Der Bordeaux hatte natürlich seine typischen Tannen und kräftigen Noten, wobei der Chinese sich nicht wirklich verstecken mußte, denn wie auch nach Aussage des Herrn Moser wollen die Chinesen nicht die Bordeaux Weine nachmachen, sonder einen eigenen Stil ihrer Weine entwickeln. /16,5/20)

Dann gab es einen Grand Vin des Ch. Changyu aus 2013 mit Cabernet Sauvignon. Im Vergleich dazu ein Tropfen aus Chile mit Namen Sena. Der Changyu zeigte eine sehr feine und dichte Nase mit kräftiger Würze. Am Gaumen eine sehr schöne Frucht mit dichter Note und langem Abgang. (17,5/20)
Zum Schluss gab es dann noch 2 Eisweine, was hier nicht wirklich verwunderlich ist, denn auf einer Höhe von 1100 Metern wird es wohl bereits im Oktober/November solche Frosttemperaturen geben, um einen entsprechenden Eiswein ernten zu können. Hier werden die Trauben Vidal angepflanzt welche sich wohl ganz gut für so eine Machart eignen. Der erste hatte den Namen „Golden Diamond Icewine – Gold“ und der zweite den Namen „Golden Diamond Icewine – Blue“.  o. Jahr. Hat sicher noch Entwicklungspotential, denn da hätten manche deutsche und österreichischen Gewächse sicher einiges besser abgeschnitten. Lagen für mich beide in der Bewertung so zwischen 16 bis 16,5 Punkten.

Fazit: Insgesamt eine sehr interessante Weinverkostung mit ausgezeichneten Erklärungen von Herrn Moser, der berichtete, das er selber so ca. 3 – 6 Monate im Jahr vor Ort in China auf dem Weingut zugegen ist, um die Entwicklung entsprechend zu begleiten. Die Ergebnisse lassen sich durchaus sehen, und man wird gespannt sein, was da noch so alles auf uns zukommt. Auch hier in der Weinwirtschaft wird in China nicht gekleckert, sonder nur in großen Dimensionen gedacht und gehandelt.



 

Private Verkostung mit interessantem Konzept

Wieder einmal hatte ich meine Weinfreunde zu einer weiteren Weinverkostung eingeladen, wobei ich bereits bei der letzten Verkostung angekündigt hatte, das es diesmal mit einem neuen Konzept ein paar weitere Aspekt zu den verkosteten Weinen hinzukommen sollten.

Das Konzept beinhaltete folgende Aspekte:
Jeder der Teilnehmer bringt eine Flasche mit, wozu er ein paar Fotos und eine kleine Story dazu beisteuert, die er an dem Verkostungsabend zum Besten gibt.Schließlich reichten zu diesem Event die 15 Weinfreunde 16 Weine ein, welche gleich hier in der Folge mit dem passenden Catering beschrieben werden. Und wie der Zufall es so will gab es unter den 16 eingereichten Weinen 7 weiße Tropfen, einen Rosé und 7 rote, sowie 2 Süßweine dann zu verkosten. Einer der roten war dann als sogenannter „Pirat“ eingereicht, der sich in eine der roten 2er Flight, von mir zusammengestellt, einreihte. Zu fast jedem Flight hatte ich mir eine kleine Tapes Variante ausgedacht und Uli steuerte eine feinen Dessert dazu bei. Die gesamt Verkostung hatte ich also in 2er Flight unterteilt, wobei der letzte 2er Flight mit einem Piraten ergänzt wurde, und der erste weiße Flight bestand aus einem weißen und dem einzigen Rosé des Abends.

Obwohl ich keinerlei Vorgaben zu Trauben, Region, Land oder Weinsorte gemacht hatte, kam also eine ziemlich homogene Zusammenstellung zusammen, welche allein 3 Chardonnays bei den Weißen Trauben beinhaltete, und es gab 2 Weine vom Weingut Louis Labour aus verschiedenen Regionen. Insgesamt gab es folgende Zusammenstellung aus
4 Ländern:
Deutschland – 4 Weine
Frankreich – 9 Weine
Italien – 3 Weine
Bulgarien – 1 Wein

Repräsentativ oder nicht steht hier nicht zur Debatte, aber da die Weinfreunde alle aus nicht nur sehr interessierten Weintrinkern, sondern auch aus Fachleuten aus dem Weinhandel und der Gastronomie bestanden spiegelt dies wohl doch einen gewissen schönen Spiegel/Spektrum, was so gerade an Tropfen im Lande so getrunken und verkostet wird. Die einzelnen Tapas werde ich in der Folge zu den einzelnen Flight kurz besprechen und mit ein oder 2 Fotos belegen. Beginnen sollte es bei mir in der Küche, das ich erst einmal 3 Tage zuvor für 2 unterschiedliche Brote die Teige ansetzen mußte, welche dann aber am Abend vor der Verkostung zeitgerecht in den Ofen kamen, gut gelangen, und auch für einige der Tapas herhalten konnten.

Links das französische Landbrot und recht das Dunkelrot mit Sonnenblumenkernen.

Hier also die 8 Flights mit den dazu vorbereiteten Tapas und Gerichten:
Flight 1:
Weingut Fr. Becker, Pfalz, Weißburgunder 2016
Ch. Pibarnon, Rosé, Bandol, Cuvée 2016
  
Dazu gab es einen grünen Spargel mit Südtiroler Speck umwickelt und im Backofen kurz bei Oberhitze überbacken und als fingerfood serviert. Insbesondere zum Rosé paßte dieses kleine Gericht recht gut mit der kräftigen Note des Specks.

Flight 2:
Ch. Louis Latour, Côte d’Or, Chablis 2016
Weingut Aldinger, Fellbach B.-W., Chardonnay Reserve 2016
  
Dazu hatte ich ein Tapas Rezept mit Fischbällchen vorbereitet, welche ich am Abend zuvor frittiert hatte und im Prinzip kühl serviert wurden, welche nicht nur zu den beiden Weinen recht gut mundeten, sondern hier auch interessant zu schmecken war, das so ein Chablis aus einem französischen Weinhaus sich durchaus mit einem deutschen Chardonnay messen kann, bzw, im Umkehrschluss diese beiden Tropfen sich mit einem frischen Fisch ausgezeichnet ergänzen.

Flight 3:
Domaine de l’Alliance, Longon Graves, Cuvée Definition 2014
Vigna del Lauro, Friaul Isonzo Chardonnay, 2017
  
Zu diesem Flight hatten wir keine spezielle Tapas vorbereitet, wobei ich als kleine Knabberei noch 3 kleine Schälchen Mandeln mit Miso zubereitet hatte.

Flight 4:
Maison L. Latour, Ardèche, Chardonnay 2015
E. Walch, Südtirol, Dramen Chardonnay, Beyond the Clouds 2014
  
Hier treffen 2 Weine aufeinander, die zwar für sich gesehen recht unterschiedlich sind, jedoch in Ihrer Qualitätsstufe und der gesamten Ausprägung insgesamt nach einem kräftigen Begleiter suchen. Somit hatten wir hier eine kleine Kulinarische Beigabe ergänzt die sich ausgezeichnet mit den beiden kräftigen Tropfen vermählen sollte. Das Dunkelrot hatte ich je Scheibe mit 4 kleinen Riggter Sprotten belegt, und für kurze 5 Minuten unter den Grill gelegt und mit ein wenig Olivenöl ergänzt. Außer Kombination, auch nach Urteil der Gäste.

Jetzt geht es zu den roten und süßen Flights.

Flight 5:
Dom. Lucien Boillot, Burgund Gevrey-Chambertin, Pinot Noir 2014
Ch. de Ville George, Bordeaux Haut Medoc, Cuvée 2000
  
Hier treffen also 2 Klassiker, was die Regionen in Frankreich betrifft, aufeinander, welche sich einerseits ergänzten, andererseits als recht eigenständig präsentierten. Dazu gab es ein französisches Landbrot mit einem einfachen Brotaufstrich von Miso-Butter, welcher sich sehr interessant zu den beiden Weinen ergänzte und schöne Kommentare bei den Verkosten hervorrief. Allein die Einfachheit dieser Weinbegleitung überzeugte recht gut, da es mit dem frisch gebackenen französischem Landbrot und der Kombination von Miso-Butter einfach Geschmacksnuancen sich zum Wein entwickeln, die wir zum Teil vorher noch nicht erlebt hatten.

Flight 6:
Weingut Fürst, Franken Centgrafenberg GG, Pinot Noir 2014
Weingut Schnaitmann, Fellbach, B.-W., Simonrot Cuvée 2009
  
Dazu gab es hier eine Variante der Tapas, welche ich schon öfters hergestellt hatte, und insgesamt ganz gut passend mit seiner würzigen Note zu den roten Tropfen bildete. Aus Brandteig hergestellte Käse-Senf Bällchen, welche noch mit Cayenne und feiner Würze eine recht würzige und ausgefallene Variante darstellte die sich zum feinen Pinot, aber auch dem recht kräftigen Cuvée aus Baden-Württemberg gesellte.

Hier noch auf dem Blech, kurz bevor die Bällchen in den Backofen geschoben werden.

Flight 7:
Ch. Calon-Segur, St. Estèphe, La Chapelle de Calon 2012
Le Chiusure, Italien, MalBorghetto, Cuvée aus Reno und Merlot 2012
PIRAT: Ch. Enira, Bulgarien 2008
      
Dieser letzte rote Flight hatte es auch aufgrund seiner unterschiedlichen Eigenheiten der Weine in sich. Der Zweitwein von Canon-Segur neben einem roten aus dem Norden Italiens und dann noch der Pirat, der für sich auch schon eine Eigenheit und als reiner Cabernet-Sauvignon sich recht ordentlich und sehr schön ausgereift mit seinem Jahrgang darstellte.

Bordeaux, Italien und Bulgarien verlangten für meine Begriffe nach einem kräftigen Begleiter in der Speisenfolge,, welche sich dann in zwei recht speziellen Tapas zeigte. Chorizo in Rotwein sowie Oliven, Sardellen Kekse.
  

Flight 8:
Finalmente der letzte Flight mit den süßen Weinen, welche beide aus der Region Sauternes und Cadillac in Bordeaux kommen.
Ch. de Fargues, Sauternes 2005
Ch. des Cèdres, Cadillac 2005
  
Toll war zu erleben, das wir hier 2 Süßweine aus dem gleichen Jahrgang erleben durften, was der Zufall so mit sich brachte.
Bewertungen später am Ende dieses Berichtes zu den besten Weinen-meiner Einschätzung nach.
Dazu sollte es einen feinen Dessert geben, der sich in einer Birnentarte auf dem Teller zeigte der würzig mit einer feinen Käsenote zu den süßlichen Noten der Weine  begleitete.

Jetzt noch ein paar kleine Bewertungen aus meiner eigenen Sicht zu den diversen angestellten Weinen, welche durchweg recht qualitativ hoch zu bewerten waren und ausgezeichnet in der Zusammenstellung paßten. Echte Ausreißer gab es nicht, was aber auch für die Auswahl der Flasche durch die Teilnehmer hoch zu bewerten ist.

Meine Weinbewertungen, eine Auswahl:
Beginnen möchte ich vielleicht mit einem der schwächsten Weine in der gesamten Reihe, welches für mich der Weißburgunder vom Weingut F. Becker war.
Wenig Nase, aber feine dichte Struktur mit fruchtiger Note. (15/20) Punkte
Dann meine Favoriten aus dieser Verkostung:
weiß:
E. Walch, Chardonnay „Beyond the Clouds“ aus 2015. Sehr schöne dichte Nase mit einer tollen Struktur. Die elegante Säure spielt wunderbar am Gaumen mit den Fruchtaromen welche sich fast explosiv im Abgang sehr volumenvoll seine Geschmacksnuance entwickeln. (18/20) Punkten
rot:
Dom. Lucien Boillot, Gevrey-Chambertin Pinot Noir 2014. Ein toller und sehr burgundisch typischer Pinot Noir aus dem Burgund. Leichte scharfe Note am Gaumen, etwas pfeffrig und dicht mit toller Fruchtaromatk, welche der sehr schön ausgewogene Stilistik zeigt. (18/20) Punkten
Ch. Calon Segur, St. Estèphe, La Chapelle de Calor 2012, Zweitwein von Ch. Calon Segur.  Eine sehr fruchtige Variante mit dichten Noten. Feine Struktur und dichte Note. Dieser Cuvée ist nicht nur ein klassischer Bordeaux, sondern bringt auch feine Nuancen ins Glas, welche sich erst mit einer gewissen Temperatur richtig entwickeln. Der Jahrgang ist schon recht gut trinkreif und durfte sich noch eine ganz Weile halten. (18/20) Punkten.



 

Wine and Dine im Le Stollberg mit dem Weingut Stigler aus Ihringen/Kaiserstuhl

Anette Huber aus dem Le Stollberg hatte gemeinsam mit dem VDP Weingut Stigler aus dem Badischen Ihringen zu einem Wine and Dine eingeladen, wo 6 verschiedene Weine des Weingutes vorgestellt werden sollten wozu Frau Huber ein Menü zusammengestellt hatte, welches nicht nur sehr schmackhaft war, sondern bei manchen Gängen auch ganz besonders gut harmonierte. Dazu aber später mehr.
Das Winzerehepaar waren beide aus Ihringen angereist und sprachen zu Beginn eine kleine Einführung über die Machart der Weine, wobei wir natürlich auf den Tischen auch die entsprechende Speisefolge mit den dazu ausgewählten Weinen auf dem Tisch ausgedruckt liegen hatten.

In der Mitte Frau Huber, eingerahmt vom Winzerpaar Stigler.
Zur Begrüßung gb es einen Rosé Sekt aus der Magnum von 2007 aus der Rebsorte Pinot gekeltert. Dieser Winzersekt hat 60 Monate auf der Hefe gelegen, was ihm nicht mehr anzuschmecken ist, was bei so einem Jahrgang auch nicht sein sollte. Am Gaumen recht leicht mit etwas frischer Note von leichtem Erdbeergeschmack und sonst auch ein wenig fruchtiger Note. (15,5/20)

Nach dieser Begrüßung setzten sich die Gäste an Ihre Plätze und es wurde der erste Wein eingeschenkt, welches ein Chardonnay Winklerfeld GG aus Ihrigen 2016 war. Und aus der Küche gab es einen ersten Gruß, bestehend aus einem Kalbfleisch mit Foie Gras und feinen Geschmäckern der passenden leichten Sauce.

Dann folgte aus der Küche ein Tatar und Filet der Bayerischen Lachsforelle mit Gurke, Blumenkohl und Erbsen.
  
Hier zeigte sich zum ersten Mal die feine Note, welche die Küche zu diesem Chardonnay kreiert hatte. Chardonnay wird erst seit 1985 in Ihren angebaut, bzw, ist seit dem Jahr erst nach Weingesetzt auch als Traube in Baden soweit zugelassen, das diese dort offiziell angebaut und vindiziert werden kann.
Eine sehr saftige Nase, mit leichter Birne. Sehr dichte Süße und fast klebrig. Die Frucht steht hier stark im Vordergrund. (16/20)
Nach diesem feinen Auftakt sind für den nächsten Gang gleich 2 Weine auf der vorliegenden Karte verzeichnet, was zwar ungewöhnlich ist, aber sich später zum Gericht als ausgezeichnet elegant ausgewählt darstellen soll. Zum Hirschkalbsrücken vom Jäger Schorsch mit Morcheln und Spitzkohl gibt es folgende Weine:
Grauburgunder Ihringer Fohrenberg M* aus 2015 und
Cave Cabernet Franc & Petit Verdot aus 2015.
Und hier zeigt sich einmal mehr die Klasse der Küche von Frau Huber, denn diese beiden Weine, welche auch nicht gerade so die Alltagsweine sind, welche harmonische Paarung hier gewählt wurde.
Der Grauburgunder wurde wie ein Rotwein für 3 Wochen auf der Maische vergoren, also im Prinzip ein Orange Wein, welcher auch eine feine Rosé Farbe aufweist. Ich notiere: Schöne Nase, sehr dunkle Farbe für einen Grauburgunder, leicht explodierend am Gaumen mit Noten von Brausepulver. Feine Nebennoten von fruchtiger, feinen Nuancen von Konfitüre mit mittlerer Säure. (16/20)
       
Dann folgt der Cave, welcher ein Cuvée aus Cabernet Franc und Petit Verdot ist und mit diesen klassischen Trauben aus Bordeaux auch einen solchen wohl darstellen soll. Sehr feine Nase mit typischen Bordeaux Noten. Recht leicht und süffig, mittlere Säure und feine Frucht mit längerem Abgang. (16,5/20)
Das Gericht dazu aus der Küche war grandios, denn hier zeigte sich, wie schon angedeutet die Finesse, wie man solche 2 sehr unterschiedlichen Weine zu einem Gericht kombinieren kann. Der Spitzkohl mit seiner säuerlichen Note paßte ausgezeichnet zum GB M*, und der Hirschkalbsrücken zeigte dann seine Kraft zu den Noten des feinen Bordeauxähnlichen roten Cuvée, der die gesamten Geschmacksnoten des Fleisches mit der Sauce und den Morcheln auffangen konnte. WOW – richtig gelungen und nicht nur sonst was!

Dann folgte der zweite Hauptgang, welcher aus der Küche aus einem aus der Richtung Kalbfleisch stammte und folgendermaßen ausgeschrieben war: Kalbsfilet und zart geschmortes Kalbsbackerl mit grünem Spargel und Petersilienwurzelcrème. Und auch hier zum wiederholten Male gab es ein wunderbares Duett der Speisen mit dem dazu ausgewählten Wein: Der Spätburgunder vom Freiburger Schlossberg GG aus 2011 harmonierte ebenso sehr gut zu dem Gericht mit den 2 Variationen vom Kalbfleisch.
  
Links das Kalbsfilet in einem dünnen leichten Teigmantel, und rechts das wie immer sehr gelungene Kalbsbackerl in einer ausgezeichneten dunklen Sauce, welches dann auf dieser Petersilienwurzelcrème ausgezeichnet harmonierte.
Dieser Wein war für mich an diesem Abend der absolute Favorit, der mit einer sehr typischen Nase und ausgewogener Eleganz sich zeigte. Dichte Frucht am Gaumen mit feinen leichten Säurespitzen.
Somit war schon mal die Hauptsache der Menüfolge absolviert und wir konnten uns schon ein wenig zurücklehnen und genießen, was da noch so an Dessert kommen sollte.
Die Küche hatte einen Grießknöderl an Quittenkompott um Kumquats mit Mandeleis vorbereitet, wobei es dazu vom Weingut natürlich einen Süßwein gb der sich wie folgt darstellte: Oberrotweil F1 Ruländer Trockenbeerenauslese aus 2013.  Dieser Dessertwein mit einem Wert von 170° Oechsle im Restzucker hat eine feine dichte süßliche Note mit langem Nachgang am Gaumen und recht kräftiger Süße. (15,5/20)
   

Fazit:
Das VDP Weingut Stigler macht in Ihringen einen feinen Reigen an ordentlichen Weinen, welche für meinen Geschmack aber nicht Ihr Potential aus den einzelnen Sorten herausholen.
Die Küche vom Le Stollberg war grandios zu diesen Weinen, was sich insbesondere in der Auswahl der Zutaten zu den Einzelnen Weinen als sehr gelungen darstellte.
Toller Abend mit Spaßfaktor.



 

Mullineux Verkostung in der Weinbar Grapes

Mullineux muß hier wohl zunächst einmal kurz erklärt werden.
Der Name Mullineux stammt von der Winzerfamilie und die beiden Weingüter befinden sich in Südafrika, wo ich zwar vor gut 4 Wochen schon einige Weingüter besucht hatte, jedoch nicht das Weingut Leeu der Familie Mullineux, bzw. das ebenso zur Familie gehörige Weingut Roundstone Farm. Zusammen werden ca. 30 ha Weingärten bewirtschaftet und eine Auswahl von 6 Weinen wurden an diesem Abend in der Weinbar Grabes von der Crew und Hendrik Thoma, einer der Importeure präsentiert. Ebenso war die Winzerin Andrea Mullineux vor Ort und man konnte bei Nachfrage einige Informationen zu den Weinen von Ihr erhalten.

Beginnen sollte ich also schon mal mit einem der weißen Sorten, welches der Kloof Street Chenin Blanc aus 2016 sein sollte.
Sehr feine Nase mit vielschichtiger Frucht. Am Gaumen dann sehr elegant mit Nuancen von gelben und roten Früchten. Hintenraus mit einer feinen Würznote und leichter Schärfe von sehr feinen Noten. 16,5 – 17/20 Punkten.

 

 

 

 

Dann folgte eine zweite weiße Variante des Chenin Blanc aus 2015 aus der Reihe der Premium Weine von Mullineux mit Namen und Oberbegriff  Granite.


Sehr schöne Nase bei diesem Tropfen der im Holzfass ausgebaut ist, was in Südafrika eben nicht nur bei den roten Traubensorten, sondern eben auch bei einigen weißen Trauben der Fall ist. Insbesondere bei den hochwertigeren Weinen wird in den Weingütern mit Holz gearbeitet. Dieser Wein gehört definitiv dekantiert und braucht viel Luft um sich zu entwickeln.  Schön typisch und feine Geschmacksnuance. (16+/20)

Dann folgt die rote Reihe, wovon ich 2 der anstehenden Weine verkoste. Zunächst ein Shiraz aus 2015 der eine sehr typische Nase aufweist, der auch von seiner gesamten Stilistik aus dem Rhonetal stammen könnte. Nach Auskunft der Winzerin stehen die Reben auf sehr unterschiedlichen Böden. Und die Trauben werden nach der Vergärung und der Reifung im Holz final für die diversen Qualitäten/Abfüllungen verschnitten. Sehr feine Frucht am Gaumen mit reifen Noten, Pflaumennoten und sehr saftig und voll ausgereiften Noten. (17+/20)

Final folgt für mich dann noch ein kleiner Schluck vom Shiraz Selection mit dem Obertitel Schiste, was aus dem französischen stammt und soviel heißt wie Schieferboden, und sich auf die Bodenbeschaffenheit bezieht. Die Flaschenabfüllung ist aus 2014 und stellt sich für mich wie folgt dar:

Sehr dichte Note am Gaumen mit feiner und langer Note. Super elegante Note von Brombeeren, dunklen Früchten und sehr ausgeprägten feinen Nuancen von dicht eingekochtem Fruchtsaft, der aber nicht klebrig wirkt. (18/20)

Das war eine sehr schöne Verkostung in einem passenden Ambiente, was die Grapes Bar schon mehrfach bewiesen hat.



 

Klassisches Rezept der Haeberlins mit Spargel und frischen Morcheln

Ende März konnte ich an meinem Gemüsestand auf dem Viktualienmarkt bereits eine kleine Portion frische Morcheln erstehen, welche ich dann mit einigen Spargelstangen im Einkaufskorb ergänzte und da ich dieses Rezept bereits wiederholt ausprobiert hatte, sollte ich bereits ein schönes Gericht für das Wochenende bereit haben. Die frischen Morcheln sind zwar im Originalrezept so als Variante mit dem Titel „Feuilleté d’asperges aux morilles fraîches“ beschrieben, auch wenn die getrockneten Varianten einen wesentlich intensiveren Geschmack abgeben. Blätterteig habe ich dann sowieso immer im Tiefkühlfach, und alle weiteren Zutaten sind ebenso meist vorhanden.  Diese Rezept wurde aus Anlass eines Präsidentenbesuches im Auberge de L’ille von den Haeberlins entwickelt und wurde von vielen Köchen später übernommen und entsprechend abgewandelt. Da die Spargelzeit Ende März gerade einmal schon begonnen hatte, wurde ich also mit den Einkäufen soweit fündig von den Zutaten her, so das ich mich am Abend an die Zubereitung machen konnte.

Meine Zutaten pro Person:
4-5 Stangen weißer Spargel
1/2 Zitrone
10-12 frische Spitzmorcheln
1-2 Schalotten
ca. 150 ml Sahne oder Crème double
1 Blatt Blätterteig von 10 x 10 cm
1 Eigelb zum Bestreichen
Weißwein zum ablöschen
Salz, Pfeffer

Die Zubereitung:

Die Spargelstangen klassisch putzen und für 8-10 Minuten im Wasser mit einer 1/2 Zitrone dünsten. Parallel die Spitzmorcheln sehr gut säubern und die größeren Exemplare eventuell in der Mitte halbieren. Die Schalotten sehr fein schneiden und in Butter in einer großen Pfanne anschwitzen, dann die gesäuberten Morcheln dazugeben und nach dem Erhitzen mit dem Weißwein ablöschen. Nach dem Verkochen der Flüssigkeit den ersten Schwung Sahne oder Creme Fraîche zugeben und soweit einkochen, bis fast keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist. Den Vorgang je nach Bedarf mehrfach wiederholen, so das zum Schluß eine schöne Portion Morchelsauce entstanden ist. Nach ca. 5 Minuten der Kochzeit des Spargels die aufgetauten Blätterteigblätter mit Eigelb bestreichen und in den Backofen schieben und für ca. 7-8 Minuten bei 210°C goldgelb backen. Den Blätterteig aus dem Ofen holen, und in der Mitte so aufschneiden, das später die Spargelstangen darin platziert werden können.
Anrichten:

Die untere Hälfte des Blätterteig auf dem Teller setzen, die fertig gegarten Spargelstangen darauf legen, und den oberen Deckel daraufsetzen. Das gesamte Gebilde nochmals für 2 Minuten bei schwächerer Hitze in den Backofen schieben und währenddessen die Morchelsauce fertigstellen, so das nach dem Fertiggaren die Sauce auf dem Teller angegossen werden kann.

Ist wirklich ausgezeichnet und im Prinzip relativ einfach herzustellen. An diesem Abend habe ich mir dazu einen weißen Tropfen vom Weingut Baigorri aus dem Rioja ausgewählt.

Dieser weiße aus dem Rioja ist aus 90% Viura und 10% Malvasia. 8 Monate im französischen Barrique gereift und wirkt auch nach einigen Jahren Reife recht frisch und paßte ganz gut zu der kräftigen Morchelsauce.



 

Süd Afrika, Botanischer Garten und Weinregion Constantia

Zwei Tage später hatte ich mir dann nochmals eine kleine Tour vorgenommen, die im Botanischen Garten von Kapstadt beginnt, und ich mit dem Hop-on, Hop-off Bus diese Tour mit einem Tagesticket ohne Probleme bei wieder einmal recht schönem und etwas windigem Wetter bestreiten konnte. Mir einem der ersten Busse die aus der Innenstadt, gleich ums Eck vom Hotel losfuhren kam ich also gegen 10 Uhr am botanischen Garten an, der zwischen Küste und den hohen Bergen sich auf einer zum teil steilen Anhöhe befindet und gut mit Wegen erschlossen ist.

Es sind aber nicht nur Pflanzen aus aller Welt, aber insbesondere jene vom afrikanischen Kontinent, sondern auch einige Tiere die hier wild leben zu beobachten.
  
Da es in Süd Afrika ja gerade Spätsommer war, konnte man noch einige Pflanzen und Blumen kräftig blühen sehen. Aber hier blüht es sonst auch fast das ganze Jahr hindurch.

Nach einem größeren Gang durch diese Gärten und einem anschließenden Kaffee ging es dann wieder zum Bus, der zwar länger nicht kam, dann aber gleich 3 zugleich ging es weiter zum ersten Weingut des Tages:

Hier war ich bereits ein erstes Mal vor drei Jahren, da ich aber beste Erinnerungen hatte, mußte dieses Weingut nochmals einen Besuch wert sein, was sich auch sehr bestätigte. Hier konnte ich mir dann auch einen Mittagslunch genehmigen, der von den Weinen des Gutes begleitet wurden. Eine kalte Mittagsplatte mit Wurst und Brot bestellt, und dazu ein Flight der eigenen Weine mit verschiedenen Sorten.

Dann folgten auch sogleich die ersten 2 Weißweine die da waren ein Sauvignon Blanc und ein Viognier. Beide aus 2017 und sind ganz besonders gut zu bewerten.

Dann folgen 2 rote, welche noch besser zum Lunch passen.

Mein quasi Arbeitstisch sah dann nach diesen ersten paar Weinen schon gut aus:

Lunchbrett mit Wasserflasche, 2 Weingläser, Teller und Notizbuch.
Zum Schluß gab es dann noch einen der Spitzenweine von Eagles Nest, einen Syrah aus 2014, der von der Fachpresse und Kritikern hoch gelobt wurde. Was an den vielen Etiketten auf der Flasche auch zu sehen ist.

Dieser Shiraz war auch für mich eine 18/20 Punkten wert.


Dann ging es mit dem Bus weiter in Richtung Süden, wo ich bei dem Weingut Beau Constantia aus dem Bus ausstieg und mir dort in einem hochmodernen Verkostungsraum die nächsten Topfen zu Gemüte führte.

Tolle Location und ein neuer Verkostungsraum mit Terrasse und einer schönen Aufmachen der Flaschen.
  
Bei den Weinen gibt es zunächst einen weißen und dann einen roten Cuvée Namens „Pas de Nom“ Was soviel heißt in französischen wie, Ohne Namen. Darauf folgt ein Cuvée Namen Lucca aus 70% Merlot und 30% CF. Gefegt von einem Cuvée aus Shiraz, PV, Merlot, CS und Malbec.
    
Hier waren meine Bewertung lange nicht so hoch wie im Weingut zuvor, auch wenn das Weingut sicher wunderbar gelegen ist und sich im Marketing wohl auch redlich Mühe gibt.