Alle Beiträge von Olaf Hoffmann

Sommersalat mit Melone, Schinken und Carciofi

In dieser Sommerzeit werden auch einige Melonensorten bereits auf dem Markt angeboten, welche im Süden Europas reifen und nach reiflicher Auswahl, wenn gut durchgereift, wunderbar süßlich und frisch schmecken können, wenn man die besten Früchte bekommt. Dazu habe ich heute mir ein paar dünne Scheiben Schinken besorgt und mit ein paar Carciofi (junge, kleine Artischocken) ergänzt, um hier eine gewisse Fruchtsäure zu den Melonen zu ergänzen.

Die Zutaten für 2 Teller:
1 reife Melone
3-4 Carciofi
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
etwas Wildsalat oder Rucola
ein paar Cocktailtomaten
Vinaigrette für den Salat
Olivenöl, Salz und Pfeffer
Zitronensaft

Die Zubereitung:
Die Carciofi gut schälen und in ein wenig Zitronensaft legen, damit das Gemüse nicht gleich braun wird. Nach ca. 10-15 Min. die geschnittenen Schalotten mit dem Knoblauch hinzugeben und mit dem restlichen Zitronensaft ablöschen und noch ein wenig Weißwein hinzugeben. Auf dem Teller den Salat anrichten mit der Vinaigrette, die Melone aufschneiden und in schmale Streifen schneiden und mit dem Schinken dazu auf den Salat setzen. Dann die angebratenen Carciofi darauf mit dem Zwiebelgemüse anrichten. Salzen, pfeffern und mit ein paar Tropfen Olivenöl servieren.
Salatteller_Melone_Carchiofi  Salatteller_Melone_Carchiofi_Detail2


 

Auenfischer – ein Mittagsbesuch

Da mir die Auenstrasse wohl bekannt ist durch die Lage meines ersten Büros in den 90er Jahren, welche fast direkt an der Isar liegt, hat sich das von mir heute mittag besuchte Lokal wohl den Namen „Auenfischer“ gegeben. Die Isar in Sichtweite, auch wenn die servierten Fische wohl nur noch sehr selten aus dem Fluss kommen. Im Erdgeschoss eines Neubaus gelegen zeigt sich im ca. 40 Personen fassenden Innenraum ein mit warmen Tönen eingerichtetes Lokal mit vielen Gin Flaschen auf dem Tresen und hohen wie auf normal hohen Tischen im Gastraum.
Auerfischer
So bestellte ich mir also eine Vorspeise und einen Hauptgang, wozu es jeweils ein 01, l Gläschen Wein sein sollte.

Als Vorspeise gab es dann zunächst einmal ein überbackener, wohl aber frittierter Ziegenkäse als Kugel in zweifacher Ausführung auf Pflücksalat mit Granatapfel und Kernen.
Auerfischer_Ziegenkäse_auf_Salat
Insgesamt mit dem Joghurt Dressing und ein paar kleinen Klecksen Erbsenpürree war das gesamte recht schmackhaft und frisch mit dem Salat und den Granatapfelkernen.
Dazu gab es von Robert Weil einen Riesling, 0,1 l zu 7.-€

Hauptgang sollte dann, trotz Fischlokal, heute einmal ein Stück vom Fleisch sein. Duroc Schweinerücken im Pancetta Mantel mit Salbei-Risotto.
Auerfischer_Duroc_auf_Salbeirisotto
Der Pancetta Schinken sehr schön als Verpackung für das nicht total magere Schweinerückenstück, welches sehr gleichmäßig und gut durchgegart war. Wohl eine ausreichend gute Ruhezeit erfahren. Das Risotto insgesamt einfach gemacht aber durchaus schlotzig und fein abgeschmeckt mit dem Salbei.
Hier sollte es ein Glas Rotwein dazu sein vom Weingut Hensel als Cuvée aus CS und Merlot. das 0,1 l Glas zu 8.- €.

Insgesamt recht ordentlich große Portionen, welche preislich im unteren bis mittleren Bereich liegen. Der Wein liegt allerdings preislich ebenso hoch wie die Essensgänge, was ein wenig ein Mißverhältnis insgesamt ist. Der nächste Besuch an einem Abend kann das vielleicht ja mal revidieren.


 

Calamaretti auf Salat und Gemüse

Einen schnellen Sommerteller mit Salat und ein wenig Gemüse ist garnicht so langwierig herzustellen, wenn ich ein wenig Salat dazu nehme mit etwas saisonalem Gemüse wie Paprika, Cocktailtomaten und manch anderem Gemüse kombiniere.

Für einen großen Teller dieser Machart benötige ich pro Person:
4 bis 5 Calamaretti gut gesäubert
1 Schalotte klein geschnitten
2 bis 3 kleine Paprika oder ähnliches Gemüse wie Cocktailtomaten
eine handvoll Salat
Vinaigrette für den Salat
Ein wenig Weißwein zum ablöschen des Gemüses
Etwas Zitronensaft für die Calamaretti
Salz, Pfeffer und je nach Geschmack Gewürze für die Gemüse.

Zur Zubereitung:
Den Salat und die Calamaretti gut säubern und waschen. Das Gemüse putzen und je nach Bedarf klein schneiden. Zunächst das Gemüse mit den Schalotten anbraten und in einer separaten Pfanne die Calamaretti ebenso anbraten und nicht zu heiß weiterbraten, da diese nach ca. 2-3 Minuten bereits fertig sind. Somit ist die Gemüsepfanne vorher fast fertigzustellen, den Teller mit dem Salat zu belegen und dem Vinaigrette zu benetzen, und nach dem Anrichten der Gemüse können dann zum Schluß die Calamaretti oben auf das Gemüse platziert werden. Guten Appetit.
Calamares_Gemüse_Salat_Detail


 

Paprika, Pilze, Pimentos Teller

Immer wieder gegen Ende einer regulären Arbeitswoche passiert es mir, das so ab Donnerstag oder Freitag, keine normale Zutaten zu Hause fürs abendliche Kochen zur Verfügung stehen. Kurz überlegt, was noch an Vorrat vom letzten Samstags-Einkauf vorhanden ist, und dann ein paar weitere Zutaten, nach Möglichkeit frisch, im nächstgelegenen Gemüseladen oder auf dem Markt etwas dazu eingekauft. Pimentos hatte ich noch vom Samstags-Einkauf zu Hause, also schaute ich nach einer weiteren Paprikasorte und dazu noch ein paar Pilze, welche dann schnell im Teller zubereitet sind. Die Pimentos mache ich mir auf dem Backblech im Ofen. Mit einer Gabel mehrfach anstechen, gut Olivenöl darüber und bei starkem Grill für 5-6 Min. garen. Die Pilze reinigen, die Paprika aufschneiden und säubern und mit einer Schalotte und vielleicht einer Knoblauchzehe in einer Pfanne gut anbraten. Alles auf einem Teller anrichten. Diesmal sind mir die Pimentos ein wenig zu dunkel geraten, was aber immer noch schmeckt, da dabei fast nur die Haut der Pimentos so dunkel wird.
Paprika_Pilze_Pimentos  Paprika_Pilze_Pimentos_Detail
Dazu trinke ich einen etwas leichteren, aber trotzdem sehr runden und vollen Württemberger vom Weingut Drautz-Able. Das VDP Weingut Drautz-Able liegt in Heilbronn und macht seit einigen Jahren einen Merlot der hier aus dem Jahr 2012 stammt. Drautz-Able ist einer der Mitbegründer der Vereinigung Hades, welche in Baden-Württemberg mit dem Barrique-Ausbau in den 60er/70er Jahren angefangen haben. Dieser Merlot macht sehr viel Spaß zu einem solchen Schmorgemüse mit Röstaromen, da hier fast überhaupt keine Tanninnoten mehr zu schmecken sind und auch keine Holztöne. Weicher Abgang mit sehr typisch burgundischer Note. Ein gelungener Wochenausklang.
Drautz-Able_Merlot_2012


 

Ein Gulasch aus der Provence – Daube Provençale

In Gedenken an den Gourmet Kolumnisten Wolfram Siebeck veröffentlicht das ZEIT Magazin bis zum 4. August einige legendäre Rezepte welche Siebeck seinerzeit im Zeit Magazin veröffentlicht hat. Heute also ein Daube Provençale welches sich aufgrund seiner langen Vorbereitungszeit ideal für ein Wochenend Essen eignet. Nachzulesen das Rezept im Zeit Magazin Nr. 21 vom 21. Juli 2016 in überarbeiteter Form aus dem Jahr 1995.
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Das angeschmorte Fleisch mit Speck und Tomaten

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Die marinierten Gemüse im Schmortopf

Ich habe die Variante diesmal mit ein paar Kartoffeln variiert und aufgrund seiner langen Schmorzeit von 4 Stunden oder auch mehr entsteht hier ein dermaßen zartes Rindergulasch, woran alle Beteiligten noch lange denken können.

Daube_Provencale_Detail

Dazu habe ich diesmal einen typischen roten aus dem Süden Frankreichs ausgewählt, der aus dem Roussillon, genauer gesagt aus der Region Tautavel kommt.

Domaine des Schistes, Les Terrasses, 2011, Côtes du Roussillon Villages Tautavel.
Dom_des_Schistes_Etikett
Dieser Wein aus dem heißen Süden ist eine Cuvée von Carignan und Grenache, zwei typischen Reben des heißen Südens. Tiefe dunkelrote Farbe mit kräftigen und leicht beißender Nase, welche aber angenehm rüberkommt. Duft nach einer sehr trockenen Garrique und heißer schwirrender Luft. Am Gaumen lebendig und mit sehr feiner Frucht. Kein Holz mehr zu bemerken. Intensive breite Note nach sehr reifen Früchten – super. 18/20 Punkten.


 

Restaurant Matsuhisa im Mandarin Oriental Hotel in München

Mit drei Freunden bin ich mal wieder in ein traditionelles Hotel in München eingekehrt, wo das Restaurant komplett umgebaut wurde und unter dem Namen Matsuhisa, einem sehr bekannten Koch aus Japan der einige Restaurants auf der ganzen Welt betreut, hier sein Konzept auch verwirklichen wollte.
Das Lokal im Hotel selber ist sehr stark umgebaut worden und wirkt heute zwar recht dunkel von der Beleuchtung her, hat aber mit den erleuchteten Ecken der Sushi Bar und einem etwas abgegrenztem Raum zwei Lichtpunkte in der Weite des flachen Saals gesetzt, welche dem Ganzen eine gewisse Weite und Offenheit gibt.
Matsuhisa_Interior_1
Matsuhisa_Interior_2
Wir hatten bereits zu 19 Uhr reserviert, so das wir fast die allerersten Gäste im Raum waren, wo an den Tischen sicher bis zu 100 Personen Platz finden. Eine umfangreiche Karte wird uns gereicht, wo es 2 Menüs im Angebot gibt, eines mit 7 Gängen als Überraschungsmenü, und eines mit 4 Gängen und Weinbegleitung. Ansonsten ist die Karte natürlich sehr auf die japanische Küche ausgerichtet, wobei es nicht nur Sushi und Sashimi gibt, sondern auch vegetarische Angebote, Specials und diverse andere Spezialitäten. Wir entscheiden uns nach längerer Diskussion alle für das Überraschungsmenü.

Wir beginnen mit einem Sancerre von der Loire, wonach später noch ein Sauvignon Blanc aus Südtirol von der Cantina Terlan folgt.

Zur Speisenfolge:

Sicher sind wir hier nicht in einem Sternelokal, aber ich habe auch schon in anderen Lokalen in Japan vor einer Menüfolge immer wieder einige Amuse Geule erhalten, was hier allerdings nicht der Fall war.

Also los gehts mit dem ersten Gang.
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Gelbschwanzmakrele mit Kaviar und 2 verschieden marinierten kleines Früchten. Die Sauce in der das feine Makrelenmousse gesetzt war hatte etwas von Soja mit kräftigem Salzgehalt und sollte laut Service etwas vermischt werden. Der Fisch gut, wobei der Rest dazu nur Beiwerk war.

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Dann kam die obligatorische Sushiplatte. Auf einer Schieferplatte, etwas ungewöhnlich für japanische Küche, auf einem grünen Blatt etwas lieblos angerichtet, und bei meiner hatte sich auch noch eines der Sushihappen auf den Kopf gestellt. (Im Foto schon wieder zurückgedreht). Obligatorisch natürlich der eingelegte Ingwer und die Wasabipaste, aber insgesamt habe ich das schon wesentlich besser präsentiert und serviert bekommen. Hier fehlte wirklich die Liebe zum Detail.

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Dann folgte ein kräftig abgeschmeckter Salat mit 3 Scheiben Sashimi vom Thunfisch, der insgesamt recht gut paßte und harmonierte. Bis hierher also 3 kalte Vorspeisen welche nun von einer warmen gefolgt werden sollte.

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Schwarzer Kabeljau sehr lange mariniert mit einem Krautstengel von Ingwer und ein paar Saucentropfen an den Ecken der Platte die auch hätten ein wenig üppiger ausfallen können. Die Zitronenscheibe war zu dem sehr gut gedünsteten Kabeljau eine schöne säuerliche Abrundung der Geschmacksnoten. Bisher einer der besten Gänge.

Matsuhisa_Wagyu_Hiziki_Daikon_Detail_E
Dann gab es den Hauptgang mit einem Stück Wagyu Rind gegrillt, und schon vorgeschnitten, so das wir auch diese Platte mit den Stäbchen essen konnten. Recht passend zu dem kräftig gewürzten Fleisch ein wenig Hiziki Algen und etwas geriebener Daikon mit gedämpften Tomaten. Das Fleisch konnte nicht wirklich überzeugen, da es für meine Begriffe nicht ausreichend entspannen konnte nach dem Garen. Die Kombination mit den Algen und dem Rettich war sehr erfrischend und passend.

Matsuhisa_Fischsuppe_F
Zur Abrundung der Menüfolge gab es jetzt eine sehr – sehr kräftige, wenn nicht gar übersalzene Fischsuppe mit ein paar kleinen Einlage. Der klassische Asiatische Suppenlöffel wurde gleich vorher schon gereicht und hatte sogar ein Label von Matsuhisa als Stempel auf der Unterseite. Sofort mußte ich natürlich den Vergleich zu den Hering Löffeln ziehen, welche mir geläufig sind, die aber nicht als Suppenlöffel taugen.

Matsuhisa_weißeCremeQuinoaEis_Gelee_Himb_G
Als Abschluss der Dessert mit einer weißen Crème, ein paar grünlich transparente Gelee Häufchen, und einem Quinoa Eis on top. Das war für mich definitiv der schwächste Gang, nicht nur das diese Nachspeise ganz anders hätte präsentiert gehört, sonder auch die Crème mit dem Eis nicht harmonierte.

Aber gut soweit meine kritischen Anmerkungen zu dieser 7 Gänge Folge welche mir doch erlaubt sei zu vergleichen mit den wenigen Essen die ich in Japan vor Ort bisher genießen konnte. Hotelküche ok, war in Deutschland nie wirklich auf dem Höhepunkt wie bei den Nachbarn in Frankreich. Ein international bekannter Japaner gibt seinen Namen für etwas her, was nicht im annäherndsten dem nahekommt, was international mit so einem Namen zu verbinden wäre. Die Weinkarte recht umfangreich und ganz ordentlich sortiert, aber mit wenig wirklich großen Namen. Allerdings recht enttäuschend war der Service, der sich zwar vorstellte, aber nicht das vermitteln konnte, was auf den Platten serviert wurde, da mindestens 3 verschiedene Personen aus dem Service sich um die Erklärungen der Speisen bemühten. Sprachich dann auch noch in zum Teil gebrochenem Deutsch, was bei gefülltem Lokal und Hintergrundsmusik kaum noch zu verstehen war an einem 4er Tisch.

Insgesamt für mich 16/20 Punkten


 

Sonntags-Brunch bei Freunden

An einem der letzten Sonntage, wo es mal wieder einen sonnigen Sonntag gab, konnten wir bei Freunden zu einem vereinbarten Sonntags Brunch uns treffen. Meist begann es so um 11 Uhr und in den Nachmittag hinein war mit open end zu rechnen, falls nicht jemand noch einen Termin mit den Kindern oder anderen Verpflichtungen hatten.
Wir waren meist 7 Erwachsene und 6 Kinder der drei Paare, wobei wir in den Anfangsjahren meist jeder etwas mitbrachten, was dann gemeinsam verspeist wurde. Später gingen wir dann dazu über, das meist derjehnige der eingeladen hatte am Sonntag Vormittag die Vorbereitungen für die Gäste zu treffen hatte, was unter den allgemeinen Arbeitsbelastungen wohl auch nicht das Patentrezept seien sollte.
An diesem Wochenende also viele frische Früchte, mit einem wunderbar frischen Brioche, welches fast noch warm direkt aus dem Backofen kommen sollte und ich es dann mit einigen Früchten auf dem Teller garnierte. So ein Brioche schmeckt so frisch wirklich am besten, denn der Hefeteig frisch gebacken mit einigen Rosinen gespickt, versetzt einen fast schon direkt in eine französische Patisserie Küche. Das sollte dann so aussehen:
Brunchteller_Brioche
Später gab es dann noch einen dunklen Johannisbeerkuchen, klassischerweise natürlich auch frische Brötchen mit Käse und Marmelade, und nicht zu vergessen zu so einem Brunch die neuesten Klatsch und Tratsch Geschichten aus der Nachbarschaft.


 

Sommerlicher Tomaten-Pilz Teller mit Garnelen

Die beste Zeit für Tomaten aus dem Freiland, wenn solche zu bekommen sind, ist der Sommer. Und auch im Sommer bis in den Herbst hinein gibt es auf dem Markt die besten frischen Pilze, welche ich auf diesem Sommerteller einmal mit im Ofen gedünsteten Zwiebeln kombinieren wollte. Dazu ein paar Garnelen und ein farbenfroher Sommerteller war komplett.

Nur grob hier die Zutaten, wobei ich bei der Zubereitung im Wesentlichen auf die Zwiebeln eingehen will.
Ich besorgte mir also auf dem Markt 2 – 3 verschiedene kleine Tomatensorten, 2- 3 verschiedene Pilzsorten, und beim Fischhändler ein paar Garnelen, welche die warme Komponente auf dem Teller ausmachte.
Zu den Zwiebeln, wo ich mir auch 2 – 3 Sorten, weiße Zwiebeln, rote Zwiebeln und ein paar Schalotten besorgte. Die drei Zwiebelsorten geschält und jeweils halbiert legte ich diese separat auf eine Alufolie, welche ich dann kräftig mit Meersalz versah, einige Pfefferkörner zerrieb und dann noch kräftig Olivenöl darüber, damit im Backofen auch eine entsprechende Garung vonstatten geht. Gut eingepackt in der Alufolie, den Backofen auf 150 °C vorgeheizt, legte ich die Päckchen auf der mittleren Schiene für ca. 40 – 50 Minuten bei Umluft in den Ofen. Nach dem Auspacken sind die Zwiebeln stark aromatisiert und wunderbar glasig durchgedünstet. Die einzelnen Zwiebelschichten kann ich dann regelrecht als kleine Schälchen auf dem Teller so anrichten, das die weiteren Zutaten zum Teil darin Platz haben. Der Teller hat dann durch die rohen Gemüse eine frische Komponente, und auch wenn die Zwiebeln erkalten, hat man immer noch durch die Garnelen, welche ich ganz zum Schluß brate eine schöne warme Komponente auf dem Teller, der die Gaumenfreuden erweckt.
So kommt dann der Teller, noch mit blauen Kartoffelchips verschönt, daher:
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5. Bayerisches Genussfestival

5. Bayerisches Genussfestival vom 5. bis 7. August auf dem Odeonsplatz in München

In den vergangenen Jahren war das vom Culinarium Bavaricum veranstaltete Genussfestival auf dem Odeonsplatz in München, immer wieder ein vielseitiges und unterhaltsames Genussfestival, wenn das Wetter mitspielte.
An einigen Ständen gibt es kleine Spezialitäten aus bayerischen Landen zu genießen und viele Weingüter aus Franken präsentieren Ihre neuesten Weine aus dem vergangenen Jahr mit den wesentlichen Rebsorten von Silvaner, Scheurebe bis hin zum Riesling.
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Wir sehen uns!


 

Blaubeerparfait – ein weiteres Rezept aus W. Siebecks Sommerseminar

In Gedanken an W. Siebeck hier ein weiteres Rezept aus den legendären Sommerseminar-Rezepten im Zeit Magazin von 2008, und den Geheimnissen der einfachen Küche: BLAUBEERPARFAIT.

Zutaten für 4-6 Personen:
300 gr. Blaubeeren
240 gr. Zucker
Saft einer halben Zitrone
2 Tl klein gehackter Ingwer
500 ml Sahne, Salz, 3 Eier, 2 Eigelb.

Zubereitung:
Blaubeeren mit 140 gr. Zucker, Zitronensaft und dem Ingwer im Mixer pürieren und kalt stellen. Sahne mit einer Prise Salz steif schlagen und ebenfalls im Kühlschrank kalt stellen. Eier und Eigelb mit 100 gr. Zucker im Wasserbad verrühren. Abschließen Eiermasse, Blaubeerpüree und die steife Sahne vermengen, in eine Schüssel füllen und zum Frieren über Nacht ins Eisfach stellen. Ca. 2 Stunden vor dem Servieren herausnehmen, dann ist die Masse schön geschmeidig zu formen.
So kann das dann serviert werden:
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