Alle Beiträge von Olaf Hoffmann

Neues Weinmagazin schluck


Vor drei Tagen von der Messe in Nürnberg zurückgefahren, und im Bahnhofs-Zeitschriften-Laden einen Blick in die Regale und den Titel „schluck“ entdeckt, welchen ich schon in der Fachliteratur gelesen hatte.
Ungewöhnlicher Titel, welcher aus einer Charlie Hebdo Karikatur für ein Weinetikett entlehnt ist und als Foto nachgestellt wurde.
schluck_magazin
Dann ging es natürlich auf der Zugreise zurück von Nürnberg nach München an die Lektüre dieses neuen Pamphlets. Schon der Untertitel, „das anstössige Magazin“ welches durchaus zweideudig verstanden werden sollte, kann einen zum weiterblättern animieren. Angenehmes Papier, matt, ohne großen Glanzeffekt, dafür bei der Fotoauswahl, auch den farbigen, durchaus speziell, aber mit einer klaren Linie in Richtung Information und nicht illustrativ, sondern das Geschriebene soll unterstützt werden. Also kein Bilderbuch, kein Hochglanzmagazin, welches Eindruck schinden will, sondern Aussagen an die Weintrinker bringen will, oder auch Biertrinker und Geniesser. Wow.
In dieser Nullnummer, welche  als #01 herauskommt drei Leitartikel auf der Titelseite: Massimo Bottura, Mein erstes Mal, Charlie Hebdo.  Und was hat das jetzt mit dem schluck zu tun? Einiges, denn schluck will nicht nur Weinmagazin, sondern auch andere Themen aus dem Bereich Gourmet, Genuss etc. aufgreifen und ausbreiten.
Zu den ersten Inhalten dieser #01 Ausgabe:
Gut gegliederte Typografie, klare Überschriften, und Zwischentitel. Ein Genuss hier weiterzulesen. Klar auch dieses Magazin kommt nicht ganz ohne die Werbeseiten aus, jedoch diese reihen sich ausgezeichnet in die laufenden Artikel, sozusagen mit gutem Abgang, in die Riege der Artikel ein. Es beginnt mit einem Artikel zu einem Winzer aus Burgund, der nach einem Hagelschaden seine gesamte Jahresernte verloren hat, und wie ihm durch soldarische Kollegen geholfen wurde. Dann etwas zu Alwin Jurtschitsch und einem der Titelstorys über Massimo Leader. Dann etwas später ein Artikel übertitelt mit „Mein erstes Mal“. Ha! Dreideutig, denn hier steckt die Vieldeutigkeit im Mal oder auch Ma(h)l, oder auch Anfang. Artikel zum Architekten Andreas Burghardt der das Weingut von Fred Loimer neu entworfen hat.
Und dann solche Sprüche:
Ich Rauschkind, als Titel, und der Untertitel:
Deswegen muß er moderiert werden. Und nicht verboten.
Let’s talk about Sex Wine!
Das Label nach dem Tod (siehe vorne zum Titel)
Dann: Ersatzbefriedigung, ein Artikel als Fotostrecke, also kein Artikel!
10 000 Jahre Alkohol.
Etwas zu Bier
Rieslinglagen im Rheingau
Wurst
Die Berliner Bulette
Mein Rausch der Anderen
Und dann ein Bericht zu einer Japanerin die ins Burgund ausgewandert ist, welche dort ein Weingut aufgezogen, nein, hochgejubelt hat, was sicher bemerkenswert ist.
Die Champagne & das Pariser Becken mit guten Grafiken zum Thema.
Und noch ein paar Artikel um das Thema Wein.
Uff. Jetzt erst mal sacken lassen und das Heft beiseite legen und auf den zweiten oder dritten Eindruck sich einlassen, aber der war dann um so besser. Allein die Anfassqualität dieser „Broschüre“ mit 124 Seiten macht so viel Spaß, das ich den Machern alles Gute wünsche noch viele Jahre durchzuhalten. Das Thema Wein und Genuss gibt ja genug Stoff dafür her und wird sicher nie langweilig, es sollte nur spannend und unabhängig darüber berichtet werden.
Prost!


 

Dreierlei von Pilzen zum Herbstanfang

Da in der vergangenen Woche der Herbstanfang Einzug hielt wollte ich eine Vorspeise zusammenstellen, welche zur Jahreszeit und den Produkten im Herbst paßt.
Pilze wachsen ja bereits im Sommer, jedoch sind im Herbst besonders viele Varianten auf dem Markt zu bekommen. Ich hatte mich für
Shiitake (gedämpft im Bambuskorb)
Steinpilze (roh mariniert) und
Pfifferlinge (gebraten mit Crème Fraîche)
entschieden.
Shiitake sind zwar ein japanischer Zuchtpilz, der auf alten speziellen Holzstämmen gezüchtet wird, also nicht wirklich aus unseren Wäldern stammt, aber diese Variante der Zubereitung habe ich schon mehrmals ausprobiert und für sehr interessant empfunden.

Jetzt zu den Zutaten bzw. der Vorbereitung.
je Portion:
2 Shiitake
1 TL helle Misopaste
Frühlingszwiebeln
helle Sojasauce
Sojasauce und Sake, je ca. 50 ml
1 kleiner Steinpilz in Scheiben geschnitten
weißer Aceto Balsamico
Mirin
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
wenig Salz
50 gr. Pfifferlinge
1 EL Butter
1 Schalotte
1 EL Crème Fraîche
Salz und Pfeffer
Petersilie

So sieht das in der Vorbereitung aus:
Shiitake_im_Bambus
Shiitake im Bambusdämpfer

marinierte_Steinpilze
Die marinierten Steinpilze

Die Zubereitung:
Shiitake säubern und den Stil fast ganz abschneiden. die Misopaste von innen einstreichen, mit den klein geschnittenen Frühlingszwiebeln bestreuen und mit einigen Tropfen heller  Sojasauce betreufeln. In den Bambuskorb einlegen. Kochtopf mit Wasser, Sojasauce und Sake  zum Kochen bringen, herunterschalten und den Bambuskorb daraufsetzen und ca. 10 Min. dünsten.
Die Steinpilze sehr gut säubern, in ca. 3mm dünne Scheiben schneiden und in einem tiefen Teller in weißem Aceto Balsamico, Mirin und schwarzem Pfeffer ca. 30 Minuten Marinieren.
Die Pfifferlinge putzen und trocken tupfen,  Butter in einer Pfanne erhitzen und die Schalotte darin glasig anschwitzen. Pfeffern, salzen und die Pfifferlinge dazugeben. Dann den Crème Fraîche dazugeben und je nach Garzustand vom Feuer nehmen.
Ich habe heute noch einen Parmesanchip dazu gemacht.
Parmesan reiben, leicht pfeffern und ein paar Tropfen Öl dazu und in einer dünnen Schicht auf dem Backblech ausbreiten. Den Backocfen auf ca. 180 °C vorheizen und dann bei mittlerer Grillstufe ca. 5-6 Min. den Parmesan mittelbraun ausbacken. Nach dem Erkalten werden die vorher zerschnittenen Stück etwas stabil.
Pilze_dreierlei_Holger_2

Und dann hatte ich aber noch als Ergänzung 2 Flaschen Weißwein aus dem Keller geholt und kaltgestellt, welche ich zu diesem Pilzgericht testen wollte:
Zunächste eine Flasche
Dom_Tunnel_Etikett
Domaine du Tunnel von Stéphane Robert aus Saint-Peray.
Roussanne 2011, 13,5 % Vol.
sehr helles goldgelb, lebendige Nase mit frischer Blumennote, Frühlingswiese.
Am Gaumen saftig, feste Pinot breit und recht lang,. Feine Strukturen mit umkomplizierten Geschmacksnoten zwischen feinfruchtig und leichter Säure. (16-17)
Als zweiten Wein einen Riesling vom Weingut
van_Volxem_Goldberg_Etikett
van Volxem, Goldberg Fuder 11, Riesling 2013, 12% Vol.
sehr helles Zitronen gelb, feine säuerliche Nase, Schiefer. Komplexe Struktur am Gaumen mit vielen Frucht Säure Nuancen.

Fazit: Beide Wein passten recht gut zu den Pilzen, wobei bei den Shiitake recht vorsichtig mit der Misopaste umzugehen ist. Der Goldberg paßte mit seiner Säure insgesamt etwas besser zu den 3 angerichteten Pilzvarianten.


www.vanvolxem.com

Lamm-Graupen-Eintopf

Ausgangspunkt war heute einmal ein Rezept aus einer relativ neuen Zeitschrift, Salon, welche seit der ersten Nummer auch immer ein beigeheftetes Rezeptheft beinhaltet.
Titel_Salon_Rezepte_No.4
Sieht so aus, und das Rezept ist auf Seite 31 dieses Rezeptheftes zu finden.Lamm_Graupen_Eintopf
Insgesamt ein recht gutes Grundrezept, welches in einigen Punkten variabel abgeändert werden kann und sollte. Schmorzeit für die Lammstelze von 2 – 3 Std. paßt, wobei ich bei einer etwas schwereren Stelze bei knapp 3 Stunden war. Das Fleisch löste sich wunderbar vom Knochen. Die Wassermenge war etwas zu groß, denn der gesamte Eintopf wurde dadurch etwas zu wässrig. Graupen ca. 30 Min. separat garen und dann anrichten.
LammGraupen_Eintopf_Hering
Im Heft selber wurde ein Chianti dazu empfohlen, wo ich erst einmal in meinem Keller suchen mußte, und auf eine recht lange schon eingelagerte Flasche gestossen bin.
Felsina_Chianti_1990_Rancia
Fattoria di Felsina
Beradenga, Rancia, Chianti Classico Riserva, 1990
Zum Wein:
Korken brach im letzten Viertel beim Herausziehen, was aber kein Problem war, denn der ließ sich leicht herausmontieren.
Dunkles Rubinrot, bräunliche Ränder, feine Girlanden.
Etwas dumpfe Nase mit leicht oxidativer Note (kein Wunder nach 26 Jahren). Feine Säure mit immer noch opulenter Frucht. wenig Abgang, der aber im Laufe des Abends mit mehr Luft immer besser wurde. Runde Tannine und wenig Holz am Gaumen. (17+).


 

Thunfisch auf Daikon mit Granatapfel und Kerbel

Heute einmal eine Variation wie man Thunfisch auch in kleinen Happen auf einem Teller präsentieren kann mit ganz dünn gehobeltem weißen Rettich (Daikon) und Granatapfel, sowie ein wenig Kerbel.
Die Zutaten:
für 1-2 Personen
ca. 120 gr. Thunfisch von bester Sushi Qualität
1/2 weißer Rettich (Daikon)
1 Granatapfel
20 gr. Kerbel
Sesam und Schwarzkümmel ca. je 1-2 El
Salz und Pfeffer, Fleur de Sel
Thymian nd Rosmarin, Olivenöl
Zitronensaft oder auch wenig Yuzu
die Zubereitung:
den Rettich mit dem Sparschäler schälen und auf einem Trüffelhobel oder einem japanischem Gemüsehobel in hauchdünne Scheiben schneiden. Die Scheiben auf einem Teller auslegen und fein verstreut mit Salz gleichmäßig bestreuen.
Daikon_gesalzen
Den Rettich so ca. 10 Minuten marinieren lassen, so das das überflüssige Wasser austritt. Besonders auf einem schwarzen Teller gut sichtbar. Den Granatapfel aufschneiden, die Kerne von dem Saft trennen und den Saft separat auffangen. Dann den Sesam und Schwarzkümmel in einer ungefetteten Eisenpfanne kurz anrösten. in rechteckige Teile zurechtschneiden und leicht salzen und pfeffern. In einer beschichteten Pfanne ein wenig Olivenöl und Thymian sowie Rosmarin dazugeben und den Thunfisch darin von jeder Seite nur so leicht anbraten, das von jeder Seite das Teil nur einige mm durchgegart ist.
Parralle dazu den Granatapfelsaft in einer kleinen Sauteuse einkochen und je nach Geschmack mit ein wenig Thymian und Zucker ergänzen. Den eingekochten Saft mit Zitronensaft oder Yuzu abschmecken.
Anrichten:
Die marinierten Daikon Scheiben auf dem Teller oder der Platte flach auslegen, mit etwas Fleur de Sel bestreuen, den Thunfisch in 2-3 Stücke quer aufschneiden und darauf platzieren, und die weiteren Zutaten darum herum drapieren. Was dann so aussehen kann:

Thunfisch_Daikon_Granatapf_Kerbel

Thunfisch_Sesam_Daikon_Granatapfel


 

Neuer Gewürzladen „Gewürze der Welt“ in München

Gewürze_der Welt_Front
Im Ruffiniblock, in der Sendlingerstr. 1 gibt es seit einer Woche einen neuen Gewürzladen. Gleich am ersten Eröffnungstag stürmte ich vor meinem Gang zum Viktualienmarkt kurz nach 10 Uhr hinein, und fand noch eine Reihe Helfer bei der Hängung von großformatigen Gewürzfotos vor. Bisher waren die Gewürze nur im internet zu bestellen,  und jetzt auch hier vor Ort im Zentrum sehr günstig gelegen. Ein kleiner Laden von der Verkaufsfläche her, dafür um so interessantere Produkte, welche auch entsprechend professionell verpackt sind. In offenen Regalen werden die Gewürze entweder in Dosen oder auch in Papiertüten, welche innen beschichtet sind angeboten.
Gewürze_der_Welt_innen_Regal   Gewürze_der_Welt_innen_Tisch
Eine kleine Auswahl an besonderen Gewürzen werden aber als Riechprobe, oder auch in Kleinstmengen zum probieren offen auf dem Tisch in der Mitte zu Schau gestellt.
Die Gewürze sind deswegen so professionell auf zweierlei Art und Weisen verpackt, da getrocknete Gewürze durch Luftkontakt und Lichteinfall recht schnell ihre Intensität und Geschmack verlieren, sowie die ätherischen Öle anfangen zu oxidieren, und das wirkt sich recht unangenehm auf den Geschmack aus.
Die Dosen sind mit einem zweifachen Deckel versehen, wobei der innere Deckel quasi mit einem „Henkel“ versehen ist und in die Dose in den Innenrand eingreift. Der Außendeckel kann am äußersten Ring angefaßt werden und durch leichtes Drehen, welcher die Dose außen umgreift geöffnet werden. Dieser doppelte Deckelverschluß schließ somit sehr gut die Luft von außen ab, so das es kaum zu einer Zirkulation kommen kann.
Gew_der_Welt_Dose
Die weiteren Behälter sind die Tüten. Diverse Gewürze können nicht immer in Dosen als Schüttgut verpackt werden, wie z. B. Zimtstangen, Vanilleschoten und andere sperrige Gewürze. Auch bei diesen Tüten ist es bemerkenswert, das sie verschlossen, innen beschichtet, lange Ihre Gewürznoten erhalten. Einmal geöffnet allerdings wird auch hier sehr auf die weitere Qualität der Produkte geachtet, weil nämlich eine Tüte zum Einsatz kommt, welche nach dem Aufreißen wiederverschließbar ist.
Gewürze_der_Welt_Tüte_Zimtstangen   Gew_der_Welt_Tüte

Ich wünsche viel Erfolg beim weiteren Gewürze mischen und erschnüffeln.
www.gewuerze-der-welt.net


 

Getränke:

Weinläden:


Weingüter

Deutschland:
www.weingut-galena.de
www.vanvolxem.com
http://www.schlossgut-hohenbeilstein.de/
www.hlweb.de (Heymann-Löwnstein)
www.weingut-tesch.de
www.drautz-able.de
www.weingut-aldinger.de
www.von othegraven.de
www.castell.de
www.wirsching.de
www.ruckwein.de
www.weingut-idler.de
www.weingut Lorenz
http://lanius-knab.de/de/
http://woehrwag.de
www.gunderloch.de
http://www.weingut-heid.de
http://www.von-winning.de
chttp://www.weingut-knipser.de
http://www.weingut-wechsler.de/home/
http://www.clemens-busch.de
http://www.fjeifel.de
http://www.kesselstatt.com
http://www.weingut-stigler.de
Weingut Clemens Lang
Weingut Molitor
Weingut Glaser-Himmelstoss

Weingut Dönnhoff

Weingut Pawis

Italien:
http://www.ornellaia.com/
http://www.castellodicacchiano.it/
http://www.lemacchiole.it
http://www.carlettipoliziano.com/
http://www.antinori.it/
http://www.aloislageder.eu/
www.franz-haas.com
elena walch (Südtirol/Tramin)
Weingut Abraham (Südtirol/Eppan)

Spanien:
www.aalto.es
www.villacreces.com
www.bodegasvalduero.com
www.cillardesilos.es
www.pagodeloscapellanes.com
www.pagodecarraovejas.com
www.bodagasbaigorri.com
www.ostatu.com
Priorat:
Clos Martinet
Clos Figueras
Clos del Portal
Mas Doix

Frankreich:
http://gloeckler-brenner.fr/77/Deutsch/Willkommen.html
www.chateaudebrau.wix.com
www.masdeschimeres.com
www.champagne-billecart.fr
www.marival-provence.com
www.domaine-des-schistes.com
www.champagne-ayala.fr
www.domaine-hortus.fr
www.leoville-barton.com
Chateau la Canorgue
Domaine Gauby

Bordeaux:
www.sociandomallet.com
www.chateau-issan.com
www.smith-haut-lafitte.com
www.leoville-barton.com
www.chateau-palmer.com
www.pichon-lalande.com
Chateau Canon la Gaffelière
Chateau Figeac
Chateau Gazin
Chateau Yquem
Chateau Guiraud
Chateau Cos d’Estournel

Österreich:
www.gesellmann.at
www.ott.at
www.polz.co.at
www.bründlmayer.at

Portugal:
www.niepoort-vinhos.com
Wine&Soul

Bulgarien:
Bendida
Miroglio
Zagreus
Enira
Villa Yustina
Starosel Winery
Rumelia Winery

Neuseeland:
www.elephanthill.co.nz
www.milton.co.nz
www.temotu.co.nz
www.johner-estate.com
Schubert Wines
Framingham

Australien:
http://www.moorooducestate.com.au
http://quealy.com.au
http://warramundaestate.com.au
http://www.oakridgewines.com.au
http://soumah.com.au

Libanon:
www.chhateaumusar.com

Südafrika:
Gabrielskloef
Spioenkop
Creation Wines
Springfontein
Lynx
Rickety Bridge
Glenwood Estate
Reineke
Oldenburg
Posthouse
Stark-Condé
Mitres Edge
Muratie
Delheim
Thelema
Eagles Nest

Chile:
Bouchon


Neuer Champagner Laden von Champagne Characters in München

Heute hat in München ein neuer Champagner Laden aufgemacht, wo ich auf Einladung von Nicola Neumann, welche den Laden eröffnet hat, gleich um 18 Uhr, wo noch nicht so viele Gäste zugegen waren, aufkreuzte.
Champ_characters_Front
Champagne-Characters in der Holzstr. 1 (Glockenbach Viertel)

Zur Begrüßung gab es ein Glas von J. Lassalle, Cru Préférence, ein Cuvée aus Pinot Meunier, Chardonnay und ein wenig Pinot Noir besteht. Leicht bekömmlich, unkompliziert und etwas fruchtig im Gesamtgeschmack.
Mit der Zeit füllte sich der kleine Laden zusehends schnell, denn es begann auch leicht zu regnen,draußen vor der Tür. Die Stimmung wurde immer besser und die Gäste kamen untereinander schnell ins Gespräch. Das ist sicher auch eine Wirkung welche vom Getränk ausgeht. Und weil es an diesem Abend, zur Eröffnung, jedes weitere Glas für laue 4 € zu erwerben gab, ging es weiter mit den guten Tropfen.
Als nächstes ein Glas von Champagne Lallier, wo die Tochter des Hauses zugegen war und mir zunächst ein Glas vom Grand Cru einschenkte. Die Cuvée aus 100% Grand Cru Trauben setzen sich zusammen aus 65% Pinot Noir und 35% Chardonnay. Seit April 2014 auf der Flasche kam noch ein leichter Hefegeruch in die Nase, welcher im Abgang recht fruchtig weich und lieblich hinunterfloss.
Champ_characters_innen_Plakate
Weil aber auch noch ein Rosé kaltgestellt war mußte der auch noch probiert werden.
Mein Gesprächspartner schwärmte schon davon, da er bereits diesen im Glas hatte.
Also dann jetzt zum Grand Cru Rosé Brut aus wieder 100% Grand Cru Trauben welche aus 80% Pinot Noir und 20% Chardonnay Trauben cuvetiert wurden.
Das war eine erstaunliche Steigerung, denn hier kaum Hefe in der Nase, feine Perlage und schöne trockene Noten welche sich am Gaumen fortsetzten. Beim Rosé sagt man ja so landläufig das das mehr von Frauen bevorzugt getrunken wird, aber hier liegt das genau andersherum, denn der Rosé kommt viel männlicher herüber als der Grand Cru blanc.
Champ_characters_innen_Gläaser
Hier im neuen Laden gibts auch einige diverse Craft-beer, welche zusammengestellt zu den Champagnern passen sollen, was ich an dem Abend noch nicht ausprobiert habe, aber das folgt sicher in einer weiteren Verkostungen in den nächsten Wochen.


 

Mittags im Le Stollberg

Am letzten Sonnabend Mittag bin ich mal wieder im Restaurant Le Stollberg eingekehrt.
Anette Huber koch dort seit gut drei Jahren und kann mit einer großen Vielfalt an regionalen, aber französisch beeinflußten Küche aufwarten.
Ein sehr aufmerksamer Service rundet das angenehme Ambiente ab, und kann auch immer wieder einige gute Empfehlungen in Punkto Weinbegleitung geben, auch wenn ich selber das Weinangebot insgesamt ausbaufähig halte.
An diesem Sonnabend – überraschen zur Mittagszeit – gab es vor meinem 2-Gänge Mahl

ein Amuse bouche (kleine Vorspeise als Gruß aus der Küche):
LeSrtollberg_Beeftartar
Beef Tartar auf einer gerösteten Schwarzbrotscheibe mit einem Joghurtcrème.
Sehr schmackhaft, da das Tartar gut gewürzt war und mit dem knusprigen Brot sowie dem Crème ausgezeichnet harmonierte. Feiner Anfang.

Vorspeise:
Steinpilzravioli
Steinpilzravioli mit Parmesan und Kräutern, Spinatschaum
Eine angepaßt auf eine Vorspeise passende kleine Portion konnten die Ravioli insbesondere mit den Steinpilzen, da diese zur Jahreszeit sehr passend sind, sehr überzeugen und schmeckten sehr intensiv und abgerundet mit dem Ravioliteig zusammen. Der Parmesan darübergehobelt rundete nicht nur den Ravioliteig ab, sonder konnten auch den Steinpilzen mit den Kräutern Stand halten. Einzig der Spinatschaum wollte sich geschmacklich nicht so recht durchsetzen.

Hauptgang:
St_Jaques_Pfifferlinge
Und dann zum Hauptgang die Jakobsmuscheln auf Pfifferlingen mit Tomaten und Kräutern. Zunächst, sehr gut angebratene Jakobsmuscheln, welche innen noch zur Hälfte glasig waren, also nicht trocken. Die Pfifferlinge, ebenso sehr passend zur Saison harmonierten ausgezeichnet zu den Jakobsmuscheln. Die Cocktailtomaten schmuggelten sich so zwischen die Pfifferlinge und runden mit Ihrer leichten Säure den Saußenschaum, der wohl mit Butter aufmontiert wurde köstlich ab.
Insgesamt mal wieder ein ausgezeichnetes Mittagsmenü, welches auch unter der Woche sehr zu empfehlen ist. Wers nicht glaubt, selbst hingehen und kosten.


 

Restaurants und Weinbars:

Weinbars:
Grapes im Hotel Cortiina
Die goldene Bar
Vintage (Athen)
FRANK
Lump-Stein-Küchenmeister
London:
140 Portobello Wine&Art
Comptoir
28-50
Stuttgart:
Weinbar Kreis

Restaurants Deutschland:
Fischlokale:
http://www.fisch-poseidon.de/


Französische Küche:
www.lestollberg.de
www.marais-soir.de
www.lamazere.de (Berlin)
Le Plaisant


Internationale Küche:
Sophia’s im Hotel Charles (München)
Atelier im Bayerischen Hof (München)
Tulus Lotrec (Berlin)


Vegetarische Küche:


Japanische Küche:


Italienische Küche:
www.kleines-kameel.de


Special Locations:
http://www.brlo-brwhouse.de (Berlin)
herz&niere (Berlin)
Zum Vaas (Forstinning)


Spanien:
http://www.dospalillos.com


Frankreich:
Bordeaux:
Le Bistro du Sommelier
Restaurant Miles


Lettland:
Riga
Muusu
Prego
valtera


Bulgarien:
Plovdiv
Hotel & Wine Bar


England:
London
St. John
Clarette
fish


Estland:
Tallinn:

NOA Chef’s Hall
Lee Restaurant
180° by Matthias Diether