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Stabmuschel mit Pastinaken-Pürée

Bei meinem Fischhändler gibt es jetzt in der Zeit zwischen Herbst und Winter wieder fast jeden Tag die Stabmuscheln, welche auf unterschiedliche Art zubereitet werden können. Geschlossen gekauft sehen die länglichen mit einer recht dünnen Schale versehenen Muscheln zwar nicht gerade fragil aus, jedoch muß man beim Zubereitung etwas vorsichtig damit umgehen, sonst hat man später auf dem Teller immer wieder kleine Splitter der Schalen zwischen den Zähnen. Eine andere Zubereitung wäre natürlich auch die Muscheln aus der Schale herauszunehmen um genau dieses dem Esser zu ersparen, was aber optisch nicht ganz so gut wirkt, und Muschel schmecken insbesondere warm auf dem Teller besser als kalt. Vor dem Zubereiten die Muscheln nochmals leicht mit kaltem Wasser abspülen und dann geht es ans Zubereiten.

So sehen die Muscheln ungeöffnet aus:
stabmuscheln_frisch
Mit einem langen Fischmesser können die Schalen dann auf der offenen Längsseite einmal eingeschnitten werden und somit klappen sich dann die beiden Schalenhälften auf und die Muschel ist ca. in der Mitte einmal durchgeschnitten.  Ein tiefes Backblech leicht einölen, die geöffneten Muscheln daraufsetzen und mit einer Vinaigrette aus hellem Sojaöl, Fischsauße, Terriyaki-Sauße und je nach Geschmack weiteren Flüssigkeiten wiwe Olivenöl, Mirin oder auch Sesamöl verfeinern. Den Grill auf höchste Stufe einstellen und nach dem Aufheizen das Backblech mit den Stabmuscheln auf der zweitobersten Schiene für ca. 5-6 Minuten  grillen. Das reicht von der Hitze absolut aus um die Muscheln zu garen, was aber nicht für vielleicht jeden Backofen gilt. In den Restaurants wird das unter dem Salamander gemacht.
Dazu habe ich mir heute ein Pastinaken-Pürée gekocht.
Zutaten für 4 Personen:
8 Pastinaken
125 gr. Butter
Salz und weißer Pfeffer

Zubereitung:
Die Pastinaken abschrubben und an den Enden beschneiden. Dann in mittelgroße Stücke schneiden und in einem großen Topf mit Salzwasser ca. 25 Minuten durchgaren bis die Teile gut weich sind. Die noch warmen Pastinaken in einen Mixer geben und nach und nach die kalte Butter hinzufügen bis ein chremiger Pürée aus den beiden Bestandteilen geworden ist. Salzen und pfeffern je nach Geschmack. In Kombination mit den Stabmuscheln ist hier nicht besonders viel Würze gefragt, denn die Vinaigrette für die Muscheln ist schon recht kräftig von den salzigen Noten. Das sieht dann auf dem Teller so aus:
stabmuschel_hering_muschelteller
stabmuschel_detiai



 

Zwiebelkuchen mit Sardellen und Oliven

An einem der letzten Wochenenden gab es mal wieder einen frisch gemachten Zwiebelkuchen vom Blech mit Sardellen und schwarzen Oliven. Denn auch wenn das ganze Blech nicht gleich vertilgt werden kann, eignen sich die übriggebliebenen Stücke gut zum aufwärmen mit etwas Olivenöl im Backofen an den nächsten Tagen. Für ein ganzes Blech benötige ich folgende Zutaten.
Für den Teig:
20 gr. frische Hefe
150 ml lauwarmes Wasser
300 gr. Mehl
1-2 El. Olivenöl
1 Tl. Salz

Für den Belag:
2 El. Olivenöl
1 kg geschälte, in Scheiben geschnittene Zwiebeln
1 El. Herbes de Provence
1-2 El. Melange Noir (Mischung schwarzer Pfeffersorten)
Salz, 25 Srdellefilets, 20 entsteinte schwarze Oliven

Die Zubereitung:
Die Hefe in dem lauwarmem Wasser zerbröckeln und gut unterrühren. Mit dem Mehl gut verkneten und so lange durchrühren und mit Öl und Salz solange verkneten, bis sich ein Teigklumpen bildet. Nach Bedarf etwas Mehl oder Wasser hinzufügen. Die Teigkugel in Folie einpacken und im Kühlschrank für ca. 1 Stunde ruhen lassen.

Dann in einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Zwiebelscheiben mit dem Salz und dem Pfeffer weich dünsten was ca. 20 Minuten dauert. Mit Salz abschmecken und etwas abkühlen lassen.
zwiebelkuchen_roh_blech
Den Backofen auf 240 °C aufheizen, den Teig nochmals mit Mehl leicht durchkneten und soweit ausrollen, das das eingefettete Backblech damit belegt werden kann.  Die gedünsteten Zwiebeln darauf gleichmäßig verteilen, die Sardellenfilets darauf belegen und die Oliven verteilen. Das Backblech auf der mittleren Schiene für ca. 25 Minuten goldbraun backen.
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Und das fertig zu servierende Zwiebelkuchenstück kann dann folgendermaßen serviert werden:
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Die InselWeinMacher in München in der Isarpost

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In diesem Jahr in einer neuen Location präsentierten sich die Inselweinmacher in der letzten Woche mit 13 Winzern dem Münchener Publikum. Organisiert von Culinarium Bavaricum konnten die Münchener die Inselweinmacher in diesem Jahr die Weine des neuen Jahrgangs und weitere gute Tropfen in der ehemaligen Isarpost in der Sonnenstrasse verkosten. Da sehr zentral gelegen und mit einer schönen Location in diesem alten Backsteingebäude, hatten die 13 Inselweinmacher jeder an seinem Tisch ein paar Weine präsentiert, welche dann vom Publikum soweit auch ganz gut angenommen wurde, was mein Eindruck war. Der Saal ansich gibt gut Platz für die Winzer, aber insbesondere auch für das verkostende Publikum, wobei mit einem neuen Konzept in diesem Jahr ein kleines Catering verbunden war, welches ausgerechnet dort präsentiert wurde, wo sich das Publikum zwischen Glasausgabe und Eingang zum großen Saal aufgebaut war. Hier staute sich dann der Besucherstrom zu späterer Stunde und es wurde ein wenig eng in diesem Bereich. Knapp eine Stunde nach der Eröffnung um ca. 16:30 Uhr wurde die Veranstaltung offiziell vom Weingut Waldemar Braun eröffnet, wobei auch die fränkische Weinkönigin einige eröffnende Worte sprach.
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Ich hatte bereits meine Runde begonnen bei folgenden Weingütern:
• Weingut Glaser-Himmelstoss aus Nordheim
• Weingut Rothe aus Nordheim
• Weingut Waldemar Braun aus Nordheim
• Weingut Michael Galena aus Sommerach
• Weingut Bunzelt aus Nordheim
• Weingut Graf von Schönborn, Schloss Hallburg aus Volkach

Es gab bei einigen Winzern sehr feine Tropfen, wobei  das Gespräch auch immer wieder auf das sehr schöne Ergebnis der Ernte in 2016 kam.  Also wird es auch wieder im nächsten Jahr etwas feines zu verkosten geben. Aber dann überlegte ich mir erst einmal was ich mir so in den nächsten Tagen bei der einen oder anderen Adresse für den Keller bestellen werde, und was dann in den nächsten Jahren zu genießen ist.
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3 Zutaten – Linsen, Granatapfel, Schwarzwurzel

Im Herbst gibt es dermaßen viele interessante Zutaten zur Verarbeitung in ein köstliches Gericht, was mir es fast schon schwer macht die richtigen Produkte miteinander zu kombinieren. Aber das interessante daran ist natürlich etwas außergewöhnliches mit einer fast schon langweiligen Zutat zu kombinieren, welche hier zwar nicht wirklich vorliegt, doch die Kombination aus Linsen, Granatapfel und Schwarzwurzel habe ich bisher auf noch keiner Speisekarte entdeckt. Bei solchen Neukreationen ist es ja meist eine Kopfgeburt, die sich als Idee verfestigt und dann erst Form annimmt, wenn die Zutaten sich visuell vor einem aufbauen und in den imaginären Geschmäckern am kognitiven Gaumen soweit manifestieren, das man die Reise ins Ungewisse beginnen kann.
Die drei Grundzutaten sind also:

    • Linsen von der Schwäbischen Alb
    • Granatapfel aus südlicheren Gefielden
    • Schwarzwurzel als fast vergessenes Wurzelgemüse

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Für 2-4 Personen benötige ich:
Für die Linsen:
300 gr. Linsen
150 gr. Bauchspeck
ca. 1/2 Liter Weißwein
ca. 1/4 Liter Rotwein
50 ml Essig, je von Rot- und Weißwein
1 Granatapfel mit Saft und deren Kernen
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
ca. 50 ml Sahne und etwas Crème Frâiche

Für die Schwarzwurzel:
1-2 Stangen Schwarzwurzel
etwas Weißweinessig
Butter
Pfeffer – hier Mönchspfeffer
Die Zubereitung geht dann folgendermaßen:

Ich beginne mit den Linsen, weil diese am längsten im Kochtopf für das Garen benötigen. Die Zwiebeln und den Knoblauch klein schneiden und in wenig Olivenöl mit dem ebenso gewürfelten Speck leicht anrösten lassen. Dann die Linsen dazugeben und bald mit etwas Weißwein ablöschen und die Flüssigkeit einkochen lassen. Dann immer wieder Flüssigkeit nachgießen und ebenso immer wieder umrühren. Der gesamte Garvorgang benötigt ca. 45 Minuten, was aber von der Größe der Linsen abhängt. Währenddessen habe ich die Schwarzwurzeln unter fließen kaltem Wasser gereinigt und mit dem Sparschäler von der äußeren Haut befreit. Sofort in kalten Wasser legen, da sich sonst diese Wurzel durch Oxidierung verfärbt. In einer Sauteuse die Schwarzwurzeln ca. 12 Minuten dünsten und dann in schräge ca. 3-5 mm dicke Scheiben schneiden welche dann kurz vor Fertigstellung der Linsen in etwas Butter goldbraun gebraten werden. Zum Anrichten die Linsen auf dem Teller ausbreiten, die Schwarzwurzelscheiben daraufsetzen und mit etwas Mönchspfeffer und Petersilie dekorieren.
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32. Forum Vini in München

Im Herbst, wenn die meiste Ernte bei den Winzern in Europa eingefahren ist, hagelt es regelrecht mit Weinveranstaltungen, wo dann die Winzer zutreffen sind, aber auch viele Händler die aktuellen Weine der letzten Jahre und andere Tropfen anbieten. Am letzten Wochenende war es also mal wieder soweit, sich auf einen Besuch zum Forum Vini in München zu begeben, welches in der seiner 32. Auflage eine bereits bewegte Geschichte hinter sich hat. Angefangen hat diese Veranstaltung seinerzeit im Regina Haus, in den Kellerräumlichkeiten, welche für eine Weinverkostung und Präsentation denkbar ungeeignet waren. Denn auch bereits 1984 und in den Jahren danach war das Forum Vini bereits gut besucht und man fing an sehr sich zu drängeln und zu schwitzen. Später zog die Veranstaltung dann für ein paar Jahre in den Löwenbräu Keller am Stiglmaier Platz, was auch nicht gerade ein idealer Ort für eine solche Weinmesse sein sollte, denn alle Aussteller auf der oberen Etage, der Empore hatte die ähnlichen Probleme wie zuvor im Regina Haus mit der aufsteigenden Wärme in den Räumlichkeiten. Wann es genau war kann ich nicht mehr sagen, aber dann ging es nach ein paar Jahren ins MOC welches ein kleiner Ableger der Messe, so zwar am Rande der Stadt, aber mit der U-Bahn gut erreichbar und klimatisch gesehen auf dem neuesten Stand, so das hier ein doch einigermaßen entspanntes Verkosten möglich war, wenn die Besucherzahlen es zuließen. Ich also gleich am Freitag kurz nach Eröffnung hin und konnte so wirklich entspannt durch die Reihen ziehen.
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Hinzu kam allerdings, das ich mir eines der Weinseminare ansehen und besuchen wollte, welches das Thema „Generation Riesling“ hatte. Diese Vereinigung aus Jungwinzern (bis max. 35 Jahre) stellte für dieses Seminar, welches vom Veranstalter, dem Meininger Verlag, durchgeführt wurde, seine Weine aus 6 Betrieben zur Verfügung, welche dann später auch in der Halle weiter verkostet werden konnten.

Folgende Weine standen hier also zur Verkostung an, welche unter der fachlichen Leitung von Frau Ilka Lindemann vom Meininger Verlag geführt wurde.
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  1. 2015 Riesling trocken, Kreuznacher Paradies, Weingut Lorenz&Söhne, Nahe. Sehr helle Farbe, leicht medizinische Note mit feiner Säure, ein wenig Grasig mit Sellerie und grünen angenehmen Noten (16+/20)
  2. 2015 Pinot Weißweincuvée, Grauburgunder + Chardonnay, Weingut Idler, Württemberg (Remstal). Der junge Herr Idler hat u.A. bei Weingut Wöhrwag in Untertürkheim gelernt. Mittlere Struktur aus großem Holz, leicht rauchig mit dichter Note und langem guten Abgang. (16-17/20)
  3. 2015 Riesling feinherb, Weingut Grossharth, Nahe. Sehr verhalten in der Nase. Leichte gelbe Früchte und feine süßliche Struktur. Stachelbeeren, fruchtig. Mit Erwärmen des Glas kommt die Struktur besser heraus. (Diese Verkostung um 17 Uhr hatte wohl noch etwas kühle Weine in der Verkostung) (16/20)
  4. 2015 Riesling Spätlese feinherb, Maximiner Klosterlay, Weingut Lorenz, Mosel. Sehr dichte Note mit kräftiger traubiger Nase. Die feine runde Frucht am Gaumen macht die süßliche Note wett, welche sich im RZ mit 36,3 gr. aber nur 11,5 vol.% alc. deutlich einbindet. (16/20)
  5. 2013 Spätburgunder, vinum meum – Ruppertsberger Nussbien, Weingut Stefan Reinhardt, Pfalz. Hell, frisch, leicht und sehr typisch in der Nase. Erdbeeren mit der Frucht noch leichte Tannine und noch leicht ruppig. (16-17/20)
  6. 2013 Lemberger, Weingut Gemmrich, Württemberg. (Beilstein-Schmidthausen mit 7,5 ha) Nase kommt sehr spät bei leichter Note, welche für die klassische Art der Weinbereitung des Lembergers in Württemberg spricht. (15,5/20)

Das waren so die 6 Weine bei dieser Jungwinzerverkostung, welche durchaus in der Gesamtheit und auch von der Auswahl her überzeugen konnten, und einen kleinen Querschnitt durch die deutsche Weinwelt zeigte.
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Ossobuco mit Safran Risotto

Im Herbst, wenn auch schon die ersten Schneeflocken fallen, ist es Zeit mal wieder etwas deftiges in einen Schmortopf und in die Pfanne zu bringen. Was ich in den letzten Jahren schon mehrfach in unterschiedlichen Variationen gekocht habe ist ein Ossobuco milanese, welches sich primär von den Geschmäckern der Kalbshaxe getragen wird, und in diesem Rezept habe ich ein Safran Risotto dazu bereitet, welches einen feinen runden Geschmack gibt zu der etwas säuerlichen mit Tomaten und Staudensellerie zubereiteten Ossobuco Variante.
Für 2 Personen brauche ich folgende Zutaten:
1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe,
3 Stangen Staudensellerie, 2 Mohrrüben,
4 Scheiben Kalbshaxe zu je ca. 2cm Dicke,
1 Lorbeerblatt, 1 Glas trockener Weißwein,
2 Liter heller Kalbsfond, Mehl zum Bestäuben,
500 gr. Tomaten.
Für das Safranrisotto:
1 Tasse Risottoreis,
1/2 gr. Safranfäden,
1 Glas Weißwein,
500 ml Gemüse oder Hühnerfond,
1-2 Schalotten, 1 Knoblauchzehe,
100 gr. Parmesan, 50 gr. Mascarpone oder Sahne,
25 gr. Butter.
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Zubereitung:
Zwiebel, Sellerie und Knoblauch fein hacken und in Olivenöl in einem großen Bräter in einer Mischung aus Olivenöl und Butter anschwitzen. Die Beinscheiben in Mehl wälzen und in einer separaten Pfanne soweit leicht anbraten, das das Fleisch leicht Farbe bekommt. Dann das Fleich mit dem Lorbeerblatt in den Schmortopf geben und mit dem Glas Weißwein ablöschen. Leicht einkochen lassen und parallel dazu die Tomaten entkernen und klein schneiden, welche ich dann anschließen in den Schmortopf mit dem Kalbsfond gebe. Den Backofen habe ich vorher auf 190-200 °C aufgeheizt, wo ich dann den Schmortopf gebe und für 1,5 Std. das Ossobuco durchziehen lasse. Parallel dazu richte ich in der letzten halben Stunde das Safran Risotto an, wozu ich vielleicht später einmal ein spezielles Rezept hier preisgeben werde. Das Ergebnis schmeckt dann wunderbar nach warmer gemütlicher Ofenküche, welche sich in diesem Schmorgericht darstellt:
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Mein erstes vegetarisches Menü für 3 Personen

Da ich an einem der letzten Wochenenden 2 Gäste hatte, welche sich vegetarisch seit ein paar Jahren ernähren, war ich gespannt, was ich da an diesem Wochenende so zusammenstellen sollte. Die Speisekarte sah wie folgt aus:
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Am Samstag Vormittag auf den Markt und alle frischen Produkte eingekauft, wobei ich in den 1-2 Tagen zuvor auch schon ein paar Kleinigkeiten beim Asiaten (Tofu) und andere Kleinigkeiten vorhr besorgt hatte.
Hier möchte ich die Salat Vorspeise und das Hauptgericht näher beschreiben.
Vorspeise, Salat mit gedämpften Pilzen.
Für die drei Personen brauche ich:
ca. 250 gr. Wildkräutersalat
9 Shiitake
1 El. helle Misopaste
1 längliche rote Beete
einige Walnüsse
Vinaigrette für den Salat
Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Die rote Beete mit Schale ca. 30-40 Min. dünsten und nach Erkalten schälen. Die Shiitake vom Stengel befreien und mit jeweils 1-2 Messerspitzen Misopaste von innen bestreichen. Die Walnüsse halbieren und in einer trockenen Pfanne leicht anrösten. Die erkaltete Rote Beete in Scheiben und dann in kleine Würfel schneiden. In einem Topf zur Hälfte mit Wasser und vielleicht etwas Mirin und Sake gefüllt erhitzen und dann ein klassisches Bambusgefäß daraufsetzen, worin die Shiitake Pilze ca. 10 Minuten gedämpft werden. Den Wildkräutersalat mit der Vinaigrette anmachen und die Rpte Beete Würfeln daraufsetzen und mit den Pilzen dekorieren.
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Dann kommt der Hauptgang, wo ich glücklicherweise eine Menge an verschiedenen Sorten Mohrrüben auf meinem Marktstand seit diesem Wochenende entdecken konnte, was dort im Ausschnitt so aussieht:
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Für dieses Hauptgericht benötige ich:
5-6 verschiedene Sorten Mohrrüben, je 3 Stück
12 mittlere fest kochende Kartoffeln
3 Schalotten, 2 Knoblauchzehen, Butterflocken
14 getrocknete Spitzmorcheln
Pfeffer, Rosmarin, Thymian, 2 Schalotten, 1/2 Tasse Weßwein
Olivenöl, Salz, Crème Fraîche, Sahne
etwas Gemüsefond für die Morchelsauße
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Die Zubereitung:
Ich fange an mit den Mohrrüben die nur sehr gut geschrubbt werden, und nicht abgeschält. Alles in viel Olivenöl gut wälzen und kräftig salzen, welche dann auf einem Backofengitter gesetzt bei 190°C für ca. 30-40 Minuten im Backofen auf der mittleren Schiene gedünstet werden. Das Salz entzieht hier dem Gemüse die Flüssigkeit, wobei das Olivenöl die Früchte vor dem kompletten Austrocknen schützt. Nach dem Garen bei Zimmertemperatur erkalten lassen. (Zubereitung aus dem Kochbuch des Eleven Madison Park von Daniel Humm). Dann reinige und schneide ich die Kartoffeln und Schalotten mit den Knoblauchzehen für das Kartoffelgratin, welches in einer flachen ofenfesten Form abwechselnd geschichtet wird und abschließen mit gut Olivenöl und einigen Butterflocken im Ofen für ca. 40 Minuten gegart wird. Zum Schluss stelle ich die Morchelsauße her, welche mit dem Einweichen der getrockneten Spitzmorchel in warmem Wasser für ca. 15 Minuten beginnt. Die Schalotten recht klein schneiden und in etwas Olivenöl leicht anschwitzen, dann die Morcheln hinzugeben und alles rechliche Wasser herausschwitzen. Den Weißwein zum ablöschen dazugeben und nach dem fast kompletten Einkochen mit Créme Fraîche anreichern und mit Sahne aufgießen, was mehrfach wiederholt werden kann. Das macht den Geschmack der Morchelsauße dann immer intensiver. Die Mohrrüben auf den Tellern anrichten, die Morchelsauße darüber und jeder kann sich dann aus der Gratinform etwas vom Kartoffelgratin hinzunehmen wieviel er möchte.
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Garnelen mit Daikon, rote Beete, Shiitake und gemischten Pilzen

Am letzten Oktoberwochenende gab es auf dem Markt nochmals frische Pilze, wozu ich mir in meinem Fischgeschäft einige in Bayern gezüchtete Garnelen besorgte und dazu mit Daikon, roter Beete und einer kleinen Pilzmischung mit einen geschmackvollen Teller in Anlehnung an japanische Küche gestaltete. Die Idee war die japanische Flagge im Vordergrund des Tellers, die Garnelen, welche ich mit den Shiitake gemeinsam im Bambuskorb dünstete und die letzten frischen Pilze als kleine Beigabe in der Mitte des Tellers, welche als geschmacklich starke Alternative zu den Shiitake und den Garnelen diente. Die Zutaten sind einfach und nicht wirklich schwierig zu besorgen, wenn man auf dem Markt seine Quellen hat. Pro Person benötige ich:

1 kleiner weißer Rettich (Daikon)
1 rote Beete
3 – 5 Garnelen
3 – 5 Shiitake
weitere Pilze wie Pfifferlinge
1 Schalotte, Salz, Mirin,
helle Misopaste

Zubereitung:
Den Rettich reiben und mit Salz entwässern. Die Rote Beete kochen, abschälen und in kleine Würfels schneiden. Die Garnelen vom Kopf befreien und entdarmen, sowie gut mit kaltem Wasser säubern. Die Shiitake vom Stengel befreien und mit einer Messerspitze Misopaste von innen bestreichen. Schalotte kleinschneiden und die weiteren Pilze säubern und in einer Pfanne dünsten. Parallel dazu im Bambuskörbchen die Shiitake und die Garnele ca. 8-9 Minuten dünsten. In das Dämpfwasser kann auch noch etwas Sake, Soja oder Mirin mit verwendet werden, was sich im Dampf für das Garen niederschlagen kann. Das Ergebnis sieht bei mir dann so aus.
garnelen_pilze_beete_hering  garnelen_pilze_beete_hering_detail



 

Weinreise ins Bordeaux, der vierte Tag

Am letzten und vierten Tag dieser sehr intensiven Weinreise sollte es in das Süßweingebiet Sautern, südöstlich von Bordeaux gehen. Durch die klimatischen Besonderheiten im Sautern, un den darum herum gelegenen Gebieten kann hier auf natürliche Art, durch die Botrytis, ein Süßwein entstehen, wie er sonst nur noch in der Region Tokay in Ungarn und in der Region um den Neusiedler See in Österreich entstehen kann. Die morgentlichen Nebel zur Traubenreifezeit im September, Oktober lassen den Pilz Bptrytis die Trauben so befallen, das das Wasser entzogen wird und sich der Zuckergehalt in den Trauben stark anreichert. Bei entsprechender Vinifizierung kann dann daraus ein Süßwein gekeltert werden. Trotzdem werden auch hier in der Region immer mehr trockene Weine geerntet und ausgebaut, wie ich später zum Weingut Yquem schreiben werde, denn rechtzeitig geerntet sind die Trauben heil, ganz normal für die Bereitung eines trockenen und frischen Weißweines.
An diesem vierten Tag ging es also zu folgenden Chateaus:

Ch. Yquem
Ch. Guiraud
yquem_schloss
Auf Chateau Yquem machten wir zunächst einen kleinen Rundgang durch die Anlage und dann einen Besuch in den Faßkellern wo gewaltige Mengen an Barriques lagern, die für jedes Jahr ca. 100.000 Flaschen reichen. Vom trockenen Weißwein auf Ch. Yquem, welcher „Y“ genannt wird werden ca. 10.000 Flaschen seit einigen Jahr erzeugt. Da ich bereits 2008/2009 und 2011 auf Ch. Yquem war, besuchten wir diesmal einen neuen Verkostungsraum, der hell, weiträumig angelegt ist und auf den Wänden mit dem Logo des Chateau versehen. Mehr dazu auf dem Bildern weiter unten. Verkosten konnten wir diesmal 2 Weine, welche der trockene „Y“ aus 2014 und der klassische Süßwein aus 2010 war.
Zu den einzelnen Weinen der Verkostung:
yquem_flasche_y        yquem_le_gout
2014 „Y“, 75% SB, 25% Semillon. 7 gr. Restzucker.
10 Monate im Barrique. Sehr helles gelb. Sehr dichte feine Nase mit viel Druck. Pampelmouse. Recht kräftige Struktur am Gaumen mit mittlerer Säure. Lang anhaltender Nachklang. (17-18/20) ca. 135.- €
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2010 Ch. Yquem, 138 gr. Restzucker
Farbe mittleres helles Gelb mit rötlichen und leicht grünen Tönen. Sehr feine Honignase, etwas Lichi, Aprikosen und Karamell in der Luft. Am Gaumen ein sehr runder und gescxhlossener Ansatz wie fast eine Praline die im Mund aufplatzt. Sehr langer Abgang mit feinen süßlichen aber auch leichter Säure in ausgewogener Form. Sehr sehr langer Abgang mit immer noch leichtem Säureanklang. (19-20/20)
yquem_fasskeller
yquem_weinglas_y
yquem_verkostung



guiraud_schloss   guiraud_schloss_front
Und dann ging es weiter zum Chateau Guiraud, welches zu einem gewissen Anteil auch der Familie Neipperg gehört, wo wir am Tag zuvor ja bereits auf dem Ch. Canon la Gaffelière zur Verkostung waren. Das Ch. Guiraud ist ein 1er Grand Cru Classée aus 1855, welches aber in den letzten Jahrzehnten eine recht bewegte Geschichte hinter sich hat. Erst seitdem es 2006 wieder neue Besitzer hat, kann es sich von der Qualität der Weine wieder langsam an die Klasse der weiteren Sautern Güter heranmachen. Auch hier war ich mit dem gleichen Veranstalter bereits mehrfach in den letzten Jahren was sich vielleicht auch in der Verkostung von diesmal 5 Weinen niederschlug. Das sollten in der Reihenfolge der Verkostung folgende Jahrgänge und Ausbau Sorten sein:
guiraud_flaschen
2014 Ch. Guiraud -„G“, trocken 50% Sem., 50% SB.
Frische helle Note in der Nase, mit leicht grünen Noten. Etwas flach und wenig Abgang. (15/20)

2013 Petit Guiraud, 65% Sem., 35% SB. (Zweitwein des Chateau)
Feine etwas dichte Nase. Schöne leichte Note für einen Süßwein. mit leicht grünen Tönen. (16/20)

2011 Ch. Guiraud, – alle Grand Vin mit 130 gr. Restzucker
Sehr feine Frucht und Nußnote am Gaumen mit noch recht heller Farbe. Sehr feine Note am späten hinteren Gaumen. (17/20)

2003 Ch. Guiraud
Honigfarbe, Karamell in der Nase. Sehr weich und rund am Gaumen. Für einen Wein aus dem sehr heißen Jahr 2003 präsentiert er sich ausgezeichnet. Man meint den Boden, das Terroir durchzuschmecken. Sehr feine Karamellnote. Super (18+/20)

1998 Ch. Guiraud
In der Nase ein mittelstarker Uhu Geruch. Der Wein scheint seinen Höhepunkt schon ein paar Jahre überschritten zu haben. Leichter Acceton Ton mit etwas oxidativen Noten. Somit leider ein etwas unsanfter Abschluss der Reise, was dem Gesamtbild aber keinen Abbruch tut. (14/20)
guiraud_verkostung



Mein erstes Fazit zu dieser Reise im Oktober 2016 kann folgendermaßen lauten:

Mit einer kleinen Gruppe von 7 Personen, inklusive Reiseleiter, kann es nicht nur auf den Weingütern bei den Verkostungen und den Besichtigungen sehr angenehm sein, sonder auch an allen drei Abenden, wo wir meist gemeinsam in ein Lokal gegangen sind, kann man sich viel zu den Weinen, dem Erlebten und den Spezialitäten der Region erzählen und erleben. Am ersten Abend ging es auf gut Glück einfach zu Fuß in die Altstadt und wir fanden recht schnell ein passendes Lokal mit einem großen Tisch für alle 7 Personen.

Am zweiten Abend ging es dann ins Bistro des Sommelier, wo ich in den vergangenen Jahren schon einige Male war und dort nicht nur das Essen konstant gut ist, sonder auch die Weinkarte mit den günstigen Preisen dein besonderes Highlight jeglicher Bordeaux Reisen.

Am dritten Abend ging es dann in ein neues Lokal, welches in die Richtung Asiatisch, aber ansich auch internationale Küche zubereitet. Hier im Restaurant Miles konnten wir ein ausgezeichnetes Menü verkosten, was dann in dieser Gruppe mit einigen Weinen begleitet wurde, die wir sonst auf den Weingütern ja nicht bekamen, denn in den Lokalen sind die Weine, welche wir auf den Chateaus besuchen kaum erschwinglich (außer im Bistro des Sommelier).

Zu erwähnen sein noch die ausgezeichnete Reiseleitung unter Peter Gallhofer mit seinem Reisebüro AOC Genusscréateure aus Wien.

Weinreise ins Bordeaux, der dritte Tag

An diesem Tag sollte es zu den Weingütern auf der rechten Seite der Gironde (rive droit) gehen. An diesem Tage sollten ebenfalls 4 Weingüter auf dem Programm stehen, wobei nicht zu vernachlässigen ist, das der Abend noch in einem ausgezeichneten Restaurant in der Altstadt von Bordeaux ein recht flüssiges und rundes Ende finden sollte. Wir beginnen in der Region St. Emilion auf dem Weingut Canon la Gaffelière, welches der Familie Neipperg aus Württemberg gehört, das in den frühen 70er Jahren des letzten Jahrhunderts hier als eines der ersten Weingüter von einem Deutschen aufgekauft wurde. Zum Familienbesitz gehören heute auch noch 5 weitere Weingüter in der Region Bordeaux, eins in Bulgarien, und die Familie Neipperg ist an dem Weingut Ch. Guiraud im Sautern beteilgt, welches wir am vierten Tag besuchen werden. Wir sind mit dem Kleinbus pünktlich um 10 Uhr im Weingut und werden von einer jungen Dame in französisch durch die wesentlichen Teile des Weingutes mit Erklärungen herumgeführt. Da sich die Weinreben und Anlagen dieses ca. 19 ha großen Weingutes direkt um das Haus befinden können wir auch einige Erklärungen direkt zwischen dem Reben, welche gerade erst seit ein paar Tagen abgeerntet waren erfahren. Unser Reiseleiter Peter Gallhofer übersetzte die Ausführungen der Dame und fügte dann aber auch immer wieder einige seiner Erklärungen zum Weinbau, seiner Vinfizierung etc. hinzu. Schließlich ging es zur Verkostung wo wir hier von 4 der im Neipperg befindlichen Güter Weine aus den Jahrgängen 2013, 2012, 2011 und 2004 verkosten konnten. Im Einzelnen waren das die Weine wie folgt:
canon_la_gaf_4weine
2013 Clos de l’Oratoire, 90% CF, 10% M.
Sehr würzige Nase und feine Struktur. Recht junge Note mit feiner Gewürzstruktur. Leichte Tannine, und noch recht junge Note der mittleren Tannine. (16/20)

2012 Ch. l’Aiguilhe, 80% M, 20% CF. 40% neues Holz
Sehr feine dichte und fruchtige Nase. Feine Säure und frische Frucht am Gaumen. Langes Leben dürfte hier dem Wein bevorstehen. Leichte Säure am späten Gaumen. (16+/20)

2011 Ch. Canon la Gaffelière, 60% M, 32% CF, 8% CS.
Sehr vordergründige volle Nase mit hellen Fruchtnoten. Sehr schöner Gaumen mit frischen Schokoladenoten, Kirschkerne. Wunderbare Struktur mit eingebundenen Tanninen und feiner Würze. (17+/20)

2004 La Mondotte, 80% M, 20% CF. Nur 10% neues Holz.
Sehr feine Nase, und sehr elegant am Gaumen. Mit feinen Ledernoten, und Pilzen sowie feiner und eleganter Fluss am Gaumen. (18-19/20)
canon_la_gaf_verkostungsraum
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Dann geht es nach einem langen und ausführlichen Aufenthalt bei Ch. C. la Gaffeliére zum nächsten Weingut Chateau Figeac. Auf diesem mit 40 ha Weinreben , welche interessanterweise hier hauptsächlich auf Kiesboden stehen werden zu je ca. einem Drittel Merlot, CS und CF angebaut. Somit werden auch die beiden Chateau Weine in der Regel fast immer zu je einem Drittel mit diesen Drei Trauben cuvetiert. Wir bekommen als hier einen Zweitwein der Petit Figeac heißt und den Grand Vin des Chateau Figeac aus folgenden Jahren:
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2012 Petit Figeac, 1/3 M, CS und CF. (Kostet ca. 30.- €)
Feine gute Nase mit Gewürzen und Anklang von Orangenschale. Frische Note mit schöner Struktur. Sehr schne Länge am Gaumen mit reifen Früchten. (17+/20)

2011 Ch. Figeac,  1/3 M, CS und CF.
Angenehme tiefe Note mit reifen dichten Fruchtnoten. Sehr feine Struktur am Gaumen mit reifen Früchten. Seh feine gleichmäßige und ausgewogene Struktur mit langem Abgang. (17-18/20)
ch_figeac_verkostung
ch_figeac_fasskeller



Nach einem kleinen Mittagessen in St. Emilion geht es dann am Nachmittag zunächst auf das Weingut Chateau Gazin. Ich selber war bereits in den Jahren 2009 und auch 2011 bereits zu Weinverkostungen auf diesem Weingut mit dem gleichen Veranstalter und aus Anlass einer Weinreise hier im Bordeaux Gebiet. In diesem Jahr sollte wir den Wein aus dem Jahr 2014 verkosten können der gerade erst im Frühjahr abgefüllt worden war. Irgendwie war der Gutsbesitzer sehr gesprächig bei der diesjährigen Führung, was sich allerdings nicht auf die Großzügigkeit seiner Verkostung niederschlagen sollte, denn es gab nur einen Wein zu verkosten.
ch_gazin_flasche_2014
2014 Ch. Gazin, 95% M, 5% CF.
Sehr schöne dichte Nase, ein wenig mit kühlen Anflüchten. Noch leichte Tannine mit sehr feinen Fruchtnoten. Sehr feine und leichte Struktur in Verbindung mit der Säure. (17+/20)
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Das vierte Weingut an diesem Tag sollte Ch. Valandraud sein, welches wir allerdings nicht direkt vor Ort besuchen konnten, sondern wir fuhren mit dem Kleinbus wieder nach St. Emilion zu einer Weinboutique, wo wir dan einige der Weine des Ch. Valandraud verkosten konnten. Wir konnten in dieser Weinboutique auch noch einige andere Weine verkosten, wobei ich hier nur auf die drei Valandraud Weine eingehen will, die wir auf der Terrasse bei noch ein wenig schönem Spätherbstwetter genießen konnten.
ch_valendraud_flaschen
2012 Spirit de Valandraud, 70% M, 30% CF. ca. 19 €
Sehr fruchtige feine Nase. Runde Frucht mit feinem spätem Tannin. Gute Struktur und langer Abgang. Gute lange Note mit dichter Frucht. (15-16/20)

2011 Virgine de Valandraud, 50% M, 20% CS, 20% CF, 10% PV. ca. 35 €
Weniger Nase, welche sich langsam öffnet. Recht dichte Note. Feste Struktur und recht komplex (16-17/20)

2013 Grand Vin de Ch. Valendraud, ca. 135 €
Sehr feine Struktur mit noch leichten Tanninen, welche ausgereift wirken, obwohl schwieriges Jahr in 2013. (17+/20)
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Betonei bereits im Jahr 2010 im Ch. Valandraud gesehen.